Zivilrecht

bürgerliches Recht

Beim Privatrecht kann zwischen Handels- und Zivilrecht unterschieden werden. mw-headline" id="General_Private Law">Allgemeines Privates Recht[Bearbeiten | >a href="/w/index.php?title=Privatrecht&action=edit&

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Das Zivilrecht ist eine Umleitung zu diesem Aufsatz. Für das polnische Zivilrecht s. Zivilrecht (Polen). Zivilrecht ist der Rechtsbereich, der die Rechtsverhältnisse zwischen juristischen Personen reguliert - nicht unbedingt auch ökonomisch gleichwertige Rechtspersonen (! ) (( (....))). Der Begriff Zivilrecht oder Zivilrecht (Germanisierungen des Lateinischen Begriffs ius civile) wird oft gleichbedeutend mit privatem Recht benutzt, bezieht sich aber streng gesehen nur auf einen Teil davon (nämlich den Bereich des "Allgemeinen Privatrechts"; s. u.).

In der Rechtsprechung steht das private Recht neben dem öffentlichen Recht (einschließlich des Strafrechts); für eine genauere Unterscheidung vgl. Unterscheidung vom privaten Recht. Im Unterschied zum öffentlichen Recht bietet das private Recht eine aus der privaten Autonomie resultierende Willensfreiheit, die es dem Individuum prinzipiell erlaubt, ein Rechtsverhältnis mit anderen einzugehen (oder darauf zu verzichten).

Es ist jedoch unabhÃ?ngig davon prÃ?gend fÃ?r das private Recht, weil es die Gestaltungsmöglichkeit des Gesetzes ohne staatliche Einflussnahme ermöglicht. Spezielles Zivilrecht (oder anderes Privatrecht). Der Aufbau nach dem pandekt-System gliedert das Zivilrecht in fünf (oder sechs, mit eigenem Personenrecht) Teilbereiche: Neben dem BGB befolgt das Schweizer Bürgerliche Gesetzbuch dieses pandektistische Muster.

Der Aufbau des Zivilrechts nach dem institutionellen System, das nach dem Stammwerk des klassizistischen Römers Gaius genannt wird, ist eine Klassifikation nach dem lateinischen Recht, die zur Zeit der ersten großen Welle der Kodifizierung eingeführt wurde - französisches Zivilgesetzbuch, AGB. In all diesen Rechtsgebieten finden Subsidiarität die Regeln des allgemeinen Zivilrechts Anwendung, so dass z.B. das allgemeine Zivilrecht prinzipiell anwendbar ist, aber durch die Regeln des Wirtschaftsrechts geändert und ergänzt wird.

Andere Spezialgebiete des Privatrechts sind z.B. das Miet-, Verkehrszivil-, Verbraucherschutz- oder Sicherheitsrecht, bei denen zu beachten ist, dass das Miet-, Verkehrszivil- und Verbraucherschutzrecht häufig mit dem Zivilrecht (Schuldrecht / Vertragsrecht) zusammenfällt und das Sicherheitsrecht einen engen Bezug zum Wirtschaftsrecht hat. Das Zivilrecht wurde in Deutschland 1900 mit dem BGB, in Österreich 1812 mit dem Allgemeinen Zivilrecht (ABGB), in der Schweiz 1883 mit dem OR und 1912 mit dem ZGB, in Frankreich 1804 mit dem BGB (Code Napoléon) und in Italien mit dem Zivilkodex kodifiziert.

Insbesondere das Zivilgesetzbuch hatte eine große Wirkung und war ein Modell für die anderen Kodifizierungen der so genannten Zivilgesellschaft. Vor der Einführung des Bürgerlichen Gesetzbuches durch das Reich hatten einige Bundesländer bereits das Bodenrecht kodifiziert, wie der Codex Maximilianeus Bavaricus Civilis von 1756 in Bayern und das Landesgesetz für die Preußen von 1794 (ALR).

Einige Grundrechte beruhen auf dem Bürgerlichen Gesetzbuch, z.B. das Badener Landesgesetz von 1810. Bereits im frühen Mittelalter gab es in vielen Gebieten des Hl. Kaiserreiches ein verschlüsseltes Bodenrecht, das jedoch neben dem Zivilrecht auch andere Rechtsgebiete (z.B. Straf- und Verfassungsrecht) regelt. Für privatrechtliche Fälle mit Bezug zum ausländischen Recht (z.B. bei der Heirat zweier unterschiedlich staatsangehöriger Ehegatten, bei einem Anspruch im Inland oder bei Auslandsverträgen ) gibt es Sonderregelungen, die festlegen, welches Zivilrecht gilt.

Dieses Rechtsgebiet wird - etwas irreführend - als Völkerrecht bezeichne. Dr. Dieter Medicus, Jens Petersen: Grundkenntnisse des Zivilrechts. Heymann, Berlin/München 2014, ISBN 978-3-8006-4737-8 Martin Gebauer, Thomas Wiedmann (Hrsg.): Zivilrecht unter europaweitem Einfluss: Die Interpretation des BGB und anderer richtlinienkonformer Rechtsvorschriften; Kommentar zu den wesentlichen EG-Vorschriften. Richard- Boorberg Verlagshaus, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-415-04479-1. Helmut Koziol, Rudolf Welser, Andreas Klete?ka, Brigitta Zöchling-Jud: Grundplan des Zivilrechts.

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