Wie viele Ausbildungsberufe gibt es

Wieviele Ausbildungsberufe gibt es?

Keine Ordnung ist wie die andere. Ebenso vielfältig wie die Aufgaben sind die Anzahl und Art der Ausbildungsberufe und die gummiverarbeitende Industrie und geben wertvolle Anwendungstipps. Die meisten Jugendlichen interessieren sich nur für wenige "Modeberufe". Es gibt nicht überall geeignete Ausbildungsbetriebe.

Ausgebildete Berufe mit Anrechnungsmöglichkeiten

So sank die Zahl der nach BBiG und HwO ausgewiesenen Ausbildungsberufe von 327 im Jahr zuvor auf 326 im Jahr 2016. Der Grund dafür ist, dass der Lehrberuf des Flexodruckers eingestellt wurde (BGBl. I[2016] Nr. 7). Grafik A3.1-1 Auch die Streuung der strukturellen Modelle der Ausbildungsberufe ist gegenüber dem vergangenen Jahr nahezu konstant und knüpft an die Entwicklung der vergangenen 15 Jahre an: Die Zahl der Mono-Berufe ist seit 2007 von 262 auf 242 zurückgegangen.

Zwischen 2007 (80 Ausbildungsberufe) und 2016 (84 Ausbildungsberufe) ist die Zahl der Ausbildungsberufe mit Differenzierungen (Spezialisierungen oder Schwerpunkte) leicht angestiegen (84??Ausbildungsberufe). Ihre Quote an allen Lehrberufen erhöhte sich auf 26 Prozent. Seit dem Jahr 2000 gibt es Ausbildungsberufe mit Wahlqualifikation. Zu dieser Zeit gab es 5 Ausbildungsberufe mit Wahlqualifikation, bis 2016 waren es insgesamt 27.

Seit 2005 gibt es Ausbildungsplätze mit Zusatzqualifikation. Bis 2016 ist ihre Zahl auf 8 gestiegen: Monobücher bezeichnen eigenständige Lehrveranstaltungen, deren Qualifikationsprofil keine formale Vertiefung hat. Die Schulungsinhalte sind damit für alle Teilnehmer baugleich. Differenzierte Ausbildungsberufe sind Lehrgänge mit speziellen Trainingsinhalten für die einzelnen Aufgabengebiete oder Handlungsfeld. Diese Unterscheidung findet vor allem in Gestalt von Brennpunkten und Spezialisierungen statt.

Die Unterscheidung nach Tätigkeitsschwerpunkten trägt den betrieblichen Eigenheiten Rechnung. In den Ausbildungsjahren II und III dauern die Ausbildungsschwerpunkte in der Regel nicht mehr als 6 Monaten der ganzen Zeit. Bei branchenspezifischen Eigenheiten findet eine verstärkte Profilierung über Spezialisierungen statt. Im dritten Jahr der Ausbildung sollen die notwendigen Kompetenzen, Wissen und Können vermittelt werden.

Der Einsatz von Wahlqualifizierungen eignet sich besonders für hochspezialisierte Bereiche, in denen jedes Unternehmen ein anderes Leistungsspektrum abdeckt und eine über Fachgebiete hinaus gehende Vertiefung vonnöten ist. In der zweiten Ausbildungshälfte können mit diesem Konzept verschiedene "Qualifikationsbündel" einzeln zu einem Berufsbild zusammengefasst werden. Das Angebot und die Auswahl der Qualifizierungseinheiten sowie der Zeitaufwand während der Schulung können zum Teil sehr unterschiedlich sein.

Mit der Novelle des Berufsausbildungsgesetzes im Jahr 2005 können zusätzliche Qualifikationen in die Ausbildungsordnung einbezogen werden, die die Handlungsfähigkeit der Berufsausbildung ergänzt oder erweitert. Der Anteil der auf die Weiterbildung anrechenbaren Ausbildungsberufe ist von 2007 (19 Ausbildungsberufe) auf 2016 (21??Ausbildungsberufe) gestiegen. Die Zahl der Ausbildungsberufe, auf die andere Ausbildungsberufe anrechenbar sind, hat sich im selben Zeitraum von 47 (2007) auf 67 (2016) in Tab. A3.1-1 vergrößert. Die Ausbildungsordnung (AO) regelt selbständige Ausbildungsberufe mit unterschiedlichen Ausbildungszeiten.

Gemäß Berufsausbildungsgesetz ( Abs. 2 Nr. 4 BBiG) kann eine 18 bis 24 monatige Ausbildung in einem von der AO definierten Beruf fortgeführt werden. Die Ausbildungszeit dieser Ausbildungsberufe, die berücksichtigt werden können, beträgt 36 bis 42 Monate. Man unterscheidet zwischen anrechenbaren und anrechenbaren Berufen.

Ausbildungsberufe mit Anrechnungsmöglichkeit stellen keine schrittweise Ausbildung im Sinn von Abs. 2 Nr. 1 des §11 Abs. 2 Nr. 1 des Bundesgesetzes über die Berufsausbildung (BBiG) dar. Prinzipiell sollte die Ausbildungszeit 3 und mindestens 2 Jahre nicht überschreiten ( Abs. 1 S. 2 BBiG). Auch Ausbildungsberufe mit einer Ausbildungszeit von 3,5 Jahren sind vorgeschrieben.

Im Zeitraum von 2007 bis 2016 ging die Gesamtzahl der Ausbildungsberufe mit einer Ausbildungszeit von 42 ?Monaten von 58 auf 53 zurück. Die Gesamtzahl der Ausbildungsberufe mit einer Ausbildungszeit von 36 Monate belief sich 2016 auf 248.

Bei den Ausbildungsberufen mit einer Ausbildungszeit von 24 Monate ist die Zahl der Ausbildungsberufe von 34 im Jahr 2007 auf 26 im Jahr 2016 gesunken Chart A3.1-2.

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