Wer Sucht noch Auszubildende für 2015

Der noch Auszubildende für 2015 sucht

Verwenden Sie die Filterfunktionen in der linken Spalte, um Ihre Suche weiter zu verfeinern. Sie haben noch nicht das Richtige gefunden? Im Mai 2015 konnten Unternehmen online an der Umfrage teilnehmen. lich sucht, wird irgendwann frus-. L-Bank, Landesbank für Baden-Württemberg, sucht einen Kochlehrling für ihr Betriebsrestaurant in Stuttgart.

Offene Ausbildungsplätze: Wir suchen Auszubildende in folgenden Bereichen

Gerade das Handwerk scheint angesichts des Klimawandels und einer alternden Bevölkerung eine Perspektive zu haben. Nichtsdestotrotz sucht man in diesen Bereichen verzweifelt nach Auszubildenden - ebenso wie viele andere im ZDH. "Das sind spannende, vielversprechende Berufsbilder, die durch die angebotene Spezialisierung und Weiterbildung Karrierechancen eröffnen und in der Regel auch gut dotiert sind", sagt Alexander Legowski, verantwortlich für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim ZDH.

"Das würde sie auch für hochqualifizierte Jugendliche interessanter machen. Aber immer mehr Schulabgänger setzen auf ein Hochschulstudium statt auf eine Ausbildung - vorausgesetzt, sie haben gute Berufsaussichten. Ein paar Woche vor Ausbildungsbeginn sind noch mehrere zehntausend Ausbildungsplätze vakant. Allein die Ausbildungsbörse der Industrie- und Handelskammer (IHK) verzeichnet rund 280.000 Stellen.

Zum Ausbildungsbeginn 2014 konnten bundesweit rund zwanzigtausend Plätze nicht vergeben werden - seit 2009 hat sich diese Anzahl sogar verdreifacht. Laut des Berufsbildungsberichts 2015 gab es in Deutschland im vergangenen Lehrjahr in Summe 31.700 unbesetzte betriebliche Auszubildende. In Rheinland-Pfalz beispielsweise berichtete die Industrie- und Handelskammer, dass jeder dritte Betrieb im vergangenen Jahr nicht alle Stellen ausfüllen konnte.

In der Vergleichsperiode des Vorjahres waren es 27Prozente. In Bayern ist die Situation ähnlich: "Der Lehrlingskampf nimmt zu", warnt die IHK für München und Oberbayern. "Angesichts der konjunkturellen Lage und des sich abzeichnenden Mangels an qualifizierten Arbeitskräften wollen die Unternehmen ihren eigenen Fachkräftenachwuchs bilden, aber es herrscht ein zunehmender Bewerbermangel", sagt IHK-Präsident Eberhard Sasse.

In Oberbayern allein stehen für das nächste Lehrjahr noch rund dreizehntausend Ausbildungsplätze zur Verfügung, aber nur noch neuntausend sind auf der Suche. Als Auszubildende sollen mehr Jugendliche als bisher angesprochen und damit nicht nur der Mangel an Fachkräften bekämpft, sondern auch die Flüchtlinge eine Perspektive geboten werden.

In der Tat ist der Bevölkerungswandel ein Problem: Derzeit gibt es in Deutschland 100.000 weniger Schulabsolventen als noch vor zehn Jahren. Die Doppel-Abschlussprüfungen, die bei der Einführung der verkürzten Schulbildung von G9 auf G8 eine Kurzwelle auf dem Arbeitsmarkt ausgelöst haben, sind ebenfalls entfallen.

"Die Ausbildungsverantwortliche des DIHK, Frau Dr. med. Esther H. W. Hartwich, erklärt. So haben nach Erkenntnissen des BIBB zum Beispiel mehr leistungsstarke Abiturienten eine ausgeprägte Neigung, durch den Schulbesuch an anderen berufsbildenden höheren Fachschulen mindestens eine fachspezifische Hochschulreife zu erlernen. "Es wäre gut, den Kontakt zu Unternehmen herzustellen, sich vielleicht für ein Urlaubspraktikum zu interessieren und einen guten eigenen guten Eindruck zu hinterlassen", so Legowski.

Inzwischen sind die Räume nicht ungenutzt, um Seiteneinsteiger als passende Auszubildende zu werben. "Für die deutschen Bachelor-Studenten beträgt die Studienabbrecherquote 28% und diese Jugendlichen benötigen eine Alternative", sagt Hartwich vom DIHK. Aus diesem Grund haben die Industrie- und Handelskammern nicht nur mit den Arbeitsämtern, sondern auch mit der Studienberatung zusammengearbeitet.

Studienleistungen werden gewürdigt, die Ausbildungsdauer wird auf die Haelfte reduziert und betraegt nur 18 Monaten. Manche Kammern, zum Beispiel in Münster und Würzburg, führen vergleichbare Studiengänge durch und bemühen sich, enttäuschte Studierende der Elektrotechnik oder des Maschinenbaus für eine Handwerksausbildung zu begeistern.

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