Wer darf Ausbilden

Von wem kann ich trainieren

Was sind die Voraussetzungen, die Unternehmen erfüllen müssen, um ausbilden zu können? Sämtliche Informationen zur Trainingsberechtigung. Meine Frage ist: Wer kann mich trainieren?

Von wem kann man trainieren?

Um in Ihrem Hause ausbilden zu können, müssen folgende Anforderungen zutreffen: 1: In Ihrem Ausbildungsbetrieb müssen alle notwendigen Möglichkeiten vorhanden sein. Das bedeutet ganz klar, dass Sie dem Praktikanten einen Platz zur Verfügung stellen müssen - z.B. am Arbeitstisch oder an den für die Schulung notwendigen Anlagen und Ausrüstungen.

Abhängig von Ihrem Anforderungsprofil, Ihrer Fertigung, Ihrer Produktpalette oder Ihrem Leistungsspektrum muss sichergestellt sein, dass Sie die in der jeweiligen Vorschrift festgelegten Kompetenzen, Wissen und Können mitbringen. Wenn Sie nicht alle Kompetenzen, Wissen und Können in Ihrem Hause erfassen können, besteht die Chance, individuelle Trainingsinhalte in Zusammenarbeit mit anderen Betrieben zu unterrichten.

Beispielsweise kann der Praktikant auch die Buchführung von Ihrem Berater lernen. Jedes Trainingszentrum muss einen Trainer ernennen, der für die Schulung der Trainingsinhalte zuständig ist. Der/die TrainerIn muss über eine fachliche und personelle Qualifikation verfügen. Personenbezogene Befähigung ist nur dann nicht vorhanden, wenn jemand die Beschäftigung von Kindern und Jugendlichen (z.B. wegen spezieller Straftaten) nicht zulässt oder mehrfach oder schwerwiegend gegen das Berufsausbildungsgesetz verstößt.

Ein bis zwei Facharbeiter = ein Lehrling, drei bis fünf Facharbeiter = zwei Lehrlinge, sechs bis acht Facharbeiter = drei Lehrlinge, drei weitere Facharbeiter = ein zusätzlicher Lehrling. Die Schulungsinhalte und der Schulungsvertrag werden ebenfalls diskutiert.

Selbstverständlich gibt es in diesem GesprÃ?ch auch Zeit und Möglichkeit, Ihre spezifischen Fragestellungen zu beantworten. Das macht Ihr Betrieb zu einem Ausbildungszentrum.

Ist es jedem Unternehmen erlaubt zu trainieren?

Ab wann darf ein Unternehmen Lehrlinge ausbilden? Alle Auszubildenden, die in Deutschland ausbilden wollen oder bereits ausbilden, müssen die gesetzlichen Anforderungen - vor allem das Berufsbildungsgesetz (BBiG), das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) und ggf. die HWO (Handwerksordnung) - einhalten. In der Ausbildungsordnung sind die Mindestinhalte für die innerbetriebliche Weiterbildung geregelt. Darin sind der Berufsname, die Ausbildungsdauer, die Stellenbeschreibung, der Rahmenplan und die Prüfungsvoraussetzungen aufgeführt.

Die Anzahl der Lehrlinge steht im VerhÃ?ltnis zur Anzahl der AusbildungsplÃ?tze bzw. zur Anzahl der beschÃ?ftigten FachkrÃ?fte (2 Lehrlinge = 3-5 FachkrÃ?fte), sofern die allgemeine Berufsbildung nicht anderweitig gefÃ?hrdet wird.

Darüber hinaus wird vom BABl 5/1972 empfohlen, dass der Facharbeiter der Auszubildende, der beauftragte bzw. in einem dem Lehrberuf korrespondierenden Bereich ausgebildete oder in dem Lehrberuf, in dem die Berufsausbildung stattfinden soll, zumindest doppelt so lange gearbeitet hat, wie die Ausbildungsdauer vorgibt.

Was, wenn ein Unternehmen nicht ausbilden darf, aber trotzdem will? Gemäß BGiG (§27) ist eine Bildungsstätte, in der die geforderten fachlichen Kompetenzen, Wissen und Können nicht vollständig weitergegeben werden können, angemessen, wenn diese durch Bildungsmaßnahmen außerhalb der Bildungsstätte weitergegeben werden. Insbesondere hochspezialisierte Unternehmen können oft nicht alle Schulungsinhalte anbieten.

Wenn sie aber trotzdem ausbilden wollen, können mehrere Betriebe ein Ausbildungsnetzwerk bilden. Im Falle einer kombinierten Schulung muss der Schulungsvertrag eindeutig festlegen, welche Schulungsinhalte in welchem Schulungszentrum unterrichtet werden sollen. Gleiches trifft auf die Verwendung von firmenübergreifenden und -externen Ausbildungszentren zu, die nicht Teil des Netzwerks sind. Darüber hinaus werden Ausbildungsnetzwerke in den meisten Ländern unterstützt.

Wenn sie wegen einer strafbaren Handlung zu einer Haftstrafe von wenigstens zwei Jahren, wegen einer absichtlichen Handlung, wegen einer Gefängnisstrafe von mehr als drei Monate, wegen einer strafbaren Handlung nach dem Jugendstrafrecht bestraft worden sind, dürfen junge Menschen nicht beschäftigt und im Zusammenhang mit einem Rechtsverhältnis im Sinn von 1 nicht beaufsichtigt, angewiesen, ausgebildet oder beaufsichtigt oder trainiert werden.

Wenn der/die Trainer/in technisch tauglich ist, hat er/sie die Abschlußprüfung in einem geeigneten Lehrberuf abgelegt und für einen angemessenen Zeitraum (ca. 2-4 Jahre) in seinem Berufsleben gearbeitet. Gibt es die Ausbildungsordnungen für die berufliche Bildung? Eignet sich die Fertigung bzw. der Service für Schulungen? Wurde vom ausbildenden Unternehmen ein Trainingsplan aufgestellt?

Steht die Ausrüstung im Unternehmen zur Verfügung, um die fachlichen Fähigkeiten zu fördern? Ist der verantwortliche Trainer und Trainer beruflich und privat adäquat? Dies betrifft zum Beispiel Unternehmen, die trotz des Verbots weiter ausbilden.

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