Wem steht Kindergeld zu bei Volljährigkeit

Wer hat Anspruch auf Kindergeld, wenn er volljährig ist?

Erwachsene Kinder: Wer bekommt Kindergeld? Bei erwachsenen Kindern unter 25 Jahren bleibt das Kindergeld in einigen Fällen noch aus. Und wenn die Erziehungsberechtigten die staatliche Prämie haben. Das Kindergeld wird in der Regel für die Erziehungsberechtigten gezahlt. Allerdings bekommt ein Erziehungsberechtigter nicht die Leistungen für sich selbst, sondern "für seine Kinder".

Dies ist in § 1 des Bundes-Kindergeldgesetzes festgelegt.

Das Kindergeld unterstützt die Erziehungsberechtigten bei der Übernahme der Kosten für ihre Nachkommen (z.B. für Unterkunft, Verpflegung und Kleidung). Aber wenn das Kinde nicht mehr bei den Erziehungsberechtigten lebt, ist die Lage oft anders: Lebt das Baby nicht mehr zu Haus, sondern befindet sich noch in der (Erst-)Ausbildung oder auf der Suche nach einem Arbeitsplatz, sind seine Erziehungsberechtigten für den Lebensunterhalt zuständig.

Reichen die Ausbildungsbeihilfe oder das Bayerische Schulgeld nicht aus, um den Existenzminimum zu gewährleisten, müssen die Erziehungsberechtigten weitere Unterstützung bereitstellen. Das Kindergeld unterstützt sie auch hier. Sie wird nicht unmittelbar an die Töchter oder Söhne gezahlt, sondern ist in dem Umfang verborgen, den das Kinde als Unterstützung von den Erziehungsberechtigten erfährt.

Selbstverständlich können sie das Kindergeld auch unmittelbar an ihre eigenen vier Wände weitergeben. Allerdings haben Tochter und Sohn keinen gesetzlichen Anrecht auf Kindergeld neben dem Monatsscheck oder der Banküberweisung ihrer Muttergesellschaft. Kommen sie ihrer Unterhaltspflicht jedoch nicht oder nur unzureichend nach, haben sie auch keinen weiteren Kindergeldanspruch aus dem Familienfonds.

Die für das Kindergeld verantwortliche Bundeszentralbehörde (Bundeszentralamt für Steuern) rät den betreffenden Kinder, sich in solchen Fällen an die Familienfonds zu wenden. 2. In einer solchen Lage kann ein erwachsenes Kinde einen "Antrag auf Ablenkung" einreichen. Sie besagt: "Ich beanspruche das (anteilige) Kindergeld für mich selbst". Erwirbt ein unter 25-jähriges Mitglied Arbeitslosenunterstützung II, wird der Unterhalt, der ihm gegen seine Erziehungsberechtigten zusteht, im Wesentlichen an die Arbeitsagentur überwiesen.

Die Arbeitsvermittlung kann dann die Erziehungsberechtigten zur Zahlung auffordern - soweit es etwas gibt, was sie "bekommen" können. In diesem Fall können die Büros die Hartz -IV-Leistungen, die sie an die hilfsbedürftigen Waisenkinder ausgezahlt haben, ganz oder zum Teil zurücknehmen. Dies gilt auch für das Kindergeld, das die Erziehungsberechtigten noch haben.

Aber auch hier haben die Kleinen letztendlich nichts vom Kindergeld zu gewinnen.

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