Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter

Fortbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter

Unternehmen, die die Zeichen der Zeit erkennen und in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren, werden in Zukunft von zahlreichen Vorteilen profitieren. Alle diese Weiterbildungsmaßnahmen vermitteln dem Mitarbeiter neues Wissen. Die Weiterbildung der Mitarbeiter bringt wertvolles Know-how ins Unternehmen, das wiederum dem Unternehmen zugute kommt.

Sicherstellung des praktischen Transfers von Weiterbildungsmaßnahmen

Berücksichtigt man jedoch die Massnahmen und das Angebot der Unternehmer zusätzlich zu diesen Angaben, ist auffällig, dass das Ausbildungsmanagement vor allem in den kleinen und mittleren Betrieben (KMU), die die Mehrheit der deutschen Betriebe bilden, nur wenig durchdacht ist. Ausbildung ist oft noch kein Managementthema und so mangelt es an einer Verflechtung mit den unternehmerischen Zielen, um ein holistisches und strukturelles Ausbildungsmanagement zu errichten.

Das strategische Trainingsmanagement bildet die Basis einer tragfähigen Mitarbeiterpolitik und erfordert die Verknüpfung der Trainingsziele mit den Unternehmenszielen. Für eine strategische Ausrichtung des Bildungsmanagements ist es wichtig, sich einen Gesamtüberblick über die Bedürfnisse im Betrieb zu machen. Die Umsetzung von Potentialanalysen im Betrieb und die Schaffung von bedarfsorientierten Karrieremodellen sind im Rahmen der Bedürfnisanalyse ebenfalls zweckmäßig.

Schulungskonzepte und damit verbundene Massnahmen können so optimal auf das jeweilige Unter-nehmen und die Mitarbeiter abgestimmt werden. Mitarbeiterbeurteilungen sind das bedeutendste Mittel, um die Bedürfnisse, Zielsetzungen und Resultate von Trainingsmaßnahmen zu ermitteln. Sie sollten zumindest einmal im Jahr stattfinden und die Fortbildung als verbindliche Komponente einbeziehen.

Die aus den Diskussionen resultierenden Zielsetzungen sollten definiert, protokolliert und auf ihre Übereinstimmung hin geprüft werden. Um im Berufsalltag die Weiterbildungsinhalte fruchtbar zu machen, sollte der Transfer in die Praxis sichergestellt werden. Dies ist Teil des Bildungscontrolling, das alle Einzelmaßnahmen auf deren Güte und Wirtschaftlichkeit auswertet. Aus den Ergebnissen des Controlling können die Zielsetzungen geprüft und ggf. erforderliche Eingriffe eingeleitet werden.

Eine weitere, oft unterschätzte Erfolgskomponente eines erfolgreichen Ausbildungsmanagements ist die innere Ansprache. Dies ist ausschlaggebend für den Umfang und die Wahrnehmung der innerbetrieblichen Ausbildung. Nicht zuletzt sollte auch die Rekrutierung von Mitarbeitern Teil des gezielten Weiterbildungsmanagements sein.

Richtlinien für die Aus- und Fortbildung Ihrer Mitarbeiter

Es gibt in der Welt von heute ständige Änderungen und ständige Änderungen, auf die Sie als Unternehmen immer gefasst sein müssen. Entrepreneure stehen vor neuen Aufgaben, denen auch Sie sich gegenübergestellt haben. Sehr wichtig sind dabei die eigenen Mitarbeiter, deren Kenntnisse und Fähigkeiten laufend auf den neuesten Wissensstand zu bringen sind.

Die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter ist daher unerlässlich. Die Fortbildung Ihrer Mitarbeiter hat für Sie als Entrepreneur viele Vorzüge. Auf dem Gebiet der neuen Techniken werden die Mitarbeiter auf dem neuesten Stand der Technik gebracht und die Geschäftsabläufe können besser aufeinander abgestimmt und effizient ausgestaltet werden. Die Mitarbeiter belohnen Weiterbildungsmaßnahmen als Anerkennung und steigern damit auch die Leistungsbereitschaft.

Nicht zu unterschätzen ist für Sie auch, dass die Mitarbeiter durch Aus- und Fortbildung stärker an das eigene Haus angebunden sind. So wird wertvolles Wissen in einem Betrieb festgehalten, das ein wesentlicher Erfolgsfaktor am Kapitalmarkt sein kann. Denken Sie daran, dass Ihre Mitarbeiter ein bedeutendes Gut in Ihrem Unter-nehmen sind.

Jegliche Art der Aus- und Fortbildung von Mitarbeitenden ist kostenintensiv. Besonders dann, wenn eine äußere Fortbildung erforderlich ist. Wir sprechen hier von unmittelbaren und mittelbaren Mehrkosten. Nachfolgend eine kurze Übersicht über die Kosten: Gemeinkosten: Gemeinkosten sind Aufwendungen, die durch die Freigabe eines Arbeitnehmers für eine Trainingsmaßnahme entstanden sind.

Die Mitarbeiter sind zwar leistungsfähig, müssen aber natürlich für die gesamte Ausbildungszeit weiter bezahlt werden. Direktkosten: Die Direktkosten enthalten alles, was für die Fortbildung benötigt wird. Es handelt sich dabei um Ausgaben für Unterrichtsmaterialien, Kurskosten, evtl. gewisse Gebührenzahlungen etc. Denken Sie immer daran, dass Fortbildung ein wesentlicher Baustein zur Absicherung der Konkurrenzfähigkeit Ihres Betriebes und eine Zukunftsinvestition ist.

Durch Schulungen können Sie nicht nur die Verfügbarkeit Ihrer Mitarbeiter steigern, sondern auch die Qualität der Arbeit und die Leistungsfähigkeit. Denn nur wenn Sie Ihre Mitarbeiter entsprechend qualifizieren, können Sie auf die oft rasante Entwicklung in der Berufswelt wirksam eingehen. Weiterbildungskosten sind aus steuerlicher Sicht prinzipiell als steuerpflichtige und beitragspflichtige Löhne anzusehen.

Nichtsdestotrotz gibt es die Möglichkeit, die für die Aus- und Fortbildung angefallenen Aufwendungen für steuerliche Zwecke zu beanspruchen. Hier müssen Sie als Entrepreneur nachweisen, dass die Trainingsmaßnahmen aus reinen betrieblichen Gründen stattgefunden haben. Das heißt für Sie, dass es steuer- und abgabenfreie Vorzüge gibt. Das heißt, dass Sie die Ausbildung Ihrer Mitarbeiter als Leistung sehen und diese auf die Normalarbeitszeit anrechnen.

Unterbringungskosten, Essen, Reisen etc. können mit den vorhandenen Geschäftsreisepaketen erstattet werden. Die Aus- und Fortbildung Ihrer Mitarbeiter bedeutet nicht, dass Sie diese Massnahme ausserhalb des Unternehmens vornehmen müssen. Zeit und vor allem bares Geld sparen, wenn Sie diese Trainingsmaßnahmen selbst durchziehen.

Vor allem, wenn es Ihr Anliegen ist, Ihre Mitarbeiter ständig auszubilden. Dazu müssen die Schulungen aber vorher exakt eingeplant werden. Identifizieren Sie exakt, welcher Schulungsbedarf es gibt. Überlegen Sie sich, welche Zielsetzungen Sie anstreben. Erstellen Sie einen Trainingsplan. Prüfen Sie, ob ein Mitarbeiter über das notwendige Know-how verfügt und ob er eventuell die Funktion eines Instrukteurs oder Lehrers übernehmen kann.

In jedem Falle ist es sinnvoll, wenn Sie oder einer Ihrer Mitarbeiter ein Schulungszertifikat besitzen oder wenn Sie sich informieren, wie ein solches erlangt wird. Bestimmen Sie, welche Ihrer Mitarbeiter an dieser Schulung oder Fortbildung teilzunehmen haben. Könnte dies später möglicherweise als Vervielfacher fungieren, d.h. sein neues Wissen an seine Mitarbeiter weitergeben.

Denken Sie daran, für jeden Weiterbildungsteilnehmer einen geeigneten Platz am Arbeitsort zu haben. Planen Sie solche Schulungen am besten in Situationen, in denen es nicht gerade Ferienzeit ist oder wenn es aufgrund bestimmter Umstände schwierig ist, auf leistungsfähige Mitarbeiter zu verzichten. Planen Sie die erforderlichen Aufwendungen im Voraus.

Zu Beginn dieses Beitrags haben wir bereits erwähnt, dass Fortbildung für Sie als Unternehmen viele Vorzüge hat. Wir möchten diese hier noch einmal für Sie zusammenfassen: Durch qualifizierte Mitarbeiter gewinnen Sie die entscheidenden Marktvorteile. Sie erweitern durch Fortbildung die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter und machen sie für Sie mobil.

Die internen Prozesse oder Geschäftsabläufe können dadurch besser und rascher wahrgenommen und optimiert werden, da die Mitarbeiter durch die Weiterbildungsmaßnahmen eine andere Sicht auf ihre eigenen Aktivitäten erhalten. Fördern Sie bisher unerschlossene Potentiale Ihrer Mitarbeiter, die Ihnen bisher vorenthalten waren. Natürlich nicht zu vergessen die Kostenersparnis, die Ihnen durch Weiterbildung möglich ist.

Sie müssen keine Zeit und kein Budget aufwenden, um kostspielige Spezialisten für Ihr Haus zu gewinnen. Auch die Rekrutierungskosten und die kostspieligen Schulungskosten für neue Mitarbeiter fallen weg. Durch Weiterbildungsangebote für Ihre Mitarbeiter steigern Sie deren Leistungsbereitschaft und damit auch deren Leistung. Die Mitarbeiter erhalten ein höheres Selbstbewusstsein, sind mehr zufrieden und damit zuverlässiger.

So können z.B. die Krankenstände in Ihrem Unternehmen deutlich reduziert und damit weitere Einsparungen erzielt werden.

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