Was ist ein Duales system der Berufsausbildung

Wie sieht ein duales Ausbildungssystem aus?

Für das duale System der Berufsausbildung bedeutet dies, dass skeptische Antworten auf die Frage nach der eigenen Zukunft derzeit verneint werden. Im dualen System sind zwei starke Partner vereint: der Ausbildungsbetrieb und die Berufsschule. Im deutschen Bildungssystem spielt die duale Berufsausbildung traditionell eine herausragende Rolle. Report über eine Bewertung von. In der Diskussion der Frage, ob das duale System der.

Export-Hit: das duale System der Berufsausbildung?

Von der Einführung an: Die doppelte Berufsausbildung nimmt seit jeher eine herausragende Stellung im System der Ausbildung in Deutschland ein. Ungeachtet des in letzter Zeit gestiegenen Drucks auf die Universitäten befindet sich mehr als die Haelfte der wachsenden Alterskohorten noch immer in diesem Qualifizierungsprozess. Das System der doppelten Berufsausbildung zeichnet sich durch eine besonders auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarkts ausgerichtete Verknüpfung von innerbetrieblichem und schulischen Bildungswesen aus und mündet in deutschlandweit anerkannte Ausbildungsberufe.

Die zeitliche Dominanz des betrieblichen Teils der Berufsausbildung ist im Bundesberufsbildungsgesetz (BBiG) festgelegt. In den Berufsschulen gibt es spezielle Landesgesetze und -vorschriften, die im Durchschnitt etwa 1-2 Tage pro Woche/Woche dauern. In den einzelnen Berufsgruppen werden die Abschlußprüfungen von den Fachkammern und den entsprechenden Gremien vorgenommen.

Bei der Ausgestaltung der Doppelausbildung sind sowohl über die Organe dieser Einrichtungen als auch über andere Verordnungen aktive Akteure wie z. B. Unternehmer und Verbände beteiligt. Neben speziellen Regierungsprogrammen zur Ausbildungsförderung werden die Unternehmen ihren Teil der Weiterbildung selbst ausfinanzieren. Demgegenüber wird die berufsbildende Schule aus den Budgets der Länder gefördert.

Fachliche Klassen des Berufsbildungssystems

In der Berufsausbildung im Rahmen des Dualen Systems sind Schule und Ausbildungsbetrieb als gleichwertige Ansprechpartner für die Weiterentwicklung der beruflichen und überbetrieblichen Handlungsfähigkeit zuständig. Im Fachunterricht des Doppelten Schulsystems erhalten die Studierenden zusätzlich zu dieser umfangreichen Kompetenz den Berufsfachschulabschluss. Zugleich haben sie die Chance, einen Hauptschulabschluss zu erlernen.

Anforderungen, Auflagen und Jahresabschlüsse sind in der APO-BK Annex A § 2 Abs. 1, § 9 Abs. 4 und § 11 festgelegt.

Counterblindes | Die Berufsbildungszukunft

Die Nachhaltigkeit der beruflichen Bildung ist seit Anfang der 1990er Jahre, also seit nunmehr beinahe zwanzig Jahren, Gegenstand heftiger und kontroverser Diskussionen unter Bildungsexperten in den Bereichen Bildung, Soziales und Soziales. Der Fokus liegt auf dem "dualen System der beruflichen Bildung", dessen Tragfähigkeit auf nationaler und internationaler Ebene immer wieder in Frage gestellt wird.

Seitdem international vergleichende Studien wie die OECD-Studie und PISA vorliegen, steigt das Bedürfnis, die Leistungen des deutschen Berufsbildungssystems mit denen anderer Staaten zu messen. Zentrale Kritiken für die doppelte Berufsausbildung werden in naher Zukunft lauten: Erstens: "Singularitätsthese": Das doppelte System ist ein international unübertragbarer Sondersatz.

Damit wird die Berufsausbildung in Deutschland nicht durchgesetzt und verliert gegenüber dem anglo-sächsischen Vorbild " College for all ". Die Orientierung des Dualismus an "qualifizierten Berufen" und damit am Leitmotiv des Berufsstandes steht dem für die heutige Berufswelt entscheidenden Hang zur "Arbeitslosigkeit" gegenübers.

Das Bekenntnis zum Berufsstand erschwert also nur den Einstieg in den Markt. In einer naturwissenschaftlichen Diplomarbeit: Die Stärken der doppelten Berufsausbildung liegen im Wissenserwerb auf der Basis von Erfahrungen. Im " postindustriellen " Erwerbsleben wird jedoch das systemische Wissen ausschlaggebend. Infolgedessen fällt das Dualsystem zunehmend hinter die höhere allgemeine und wissenschaftliche Ausbildung zurück.

Die fehlende Aufnahmebereitschaft des Doppelrahmens für Schulabgänger aufgrund der starken konjunkturellen Abhängigkeit muss dazu beitragen, dass die vollzeitschulische Ausbildung an Stellenwert gewinnt; es ist daher nur logisch, wenn ein Schulsystem verankert ist und sich das doppelte System zu einem "pluralen System" entwickelt.

Diese Diskussion wird seit 2006 durch neue Impulse zur Modulisierung der Berufsbildung verstärkt. Die Professorinnen und Professoren Dr. med. Euler und Dr. Severing[1] haben in einem Expertengutachten für das BMBF gefordert, die rund 350 Lehrberufe im dualen System in sechs bis zehn Bausteine zu unterteilen, die individuell zu prüfen und zu zertifizieren sind.

Gerhard Bosch hat bereits in einem Essay aus dem Jahr 2001 eine entsprechende Erwiderung auf diese Diskussion gegeben: "Seit 1996 (bis 2001-e. V.) wurden 33 neue und 109 ältere Ausbildungsberufe ausgebaut bzw. umgestaltet. Seither wurden jährlich 28,4 Ausbildungsberufe reorganisiert oder neugeschaffen - im Vergleich zu 11,25 zwischen 1980 und 1996.

Der" Beruf des Lebens" ist seit langem kein Leitbild mehr, und spÃ?testens seit der EinfÃ?hrung der ITArbeiten 1997 ist der Grundsatz des "offenen, dynamischen Berufsbildes" in Kraft. Dieses Konzept beruht auf einer verstärkten Prozess- und Systemausrichtung, hebt die Verleihung von "Kernqualifikationen" hervor[3] und erlaubt damit mehr abteilungsübergreifendes Kontextwissen und kontextuelles Denken als es die einzelnen Bausteine können. Ziel ist es, ein integriertes Trainingskonzept zu entwickeln, das über eine systematische und längere Ausbildung schrittweise eine eigenständige Handlungskompetenz ausbaut.

All dies darf natürlich nicht darüber hinweg täuschen, dass es im Rahmen der doppelten Berufsausbildung ernste und meines Erachtens überflüssige Schwierigkeiten gibt. Hunderttausenden von jungen Menschen wurde in den vergangenen Jahren trotz ihrer Bewerbung und vieler Formen der Unterstützung durch Bewerberausbildung, schulische Projekte und berufsvorbereitende Maßnahmen kein Lehrplatz angeboten. Sie wurden vom Bildungsmarkt vertrieben und mussten zu Übergangsmaßnahmen, insbesondere zu Vollzeitberufsschulen migrieren, die ihnen keine ausreichende Berufsausbildung ermöglichen konnten.

Kein Wunder also, dass derzeit 1,5 Millionen Jugendliche bis 25 Jahre ohne Berufsausbildung in die Statistiken aufgenommen werden. Bei den Arbeitgebern liegen die Gründe für diese Bildungskrise vor allem bei den jungen Menschen selbst, die vermeintlich nicht über eine hinreichende "Ausbildungsreife" verfügten. Hauptproblem der doppelten Berufsausbildung ist ein ungeregelter Mechanismus von Angebot und Nachfrage.

Dieser Mangel an Regelungen ist jedoch nicht auf den Charakter der doppelten Berufsausbildung zurückzuführen, sondern ist der Bildung äußerst fremd. Schließlich hatte das Bundesverfassungsgericht bereits 1980 entschieden, dass die Berufsausbildung eine "öffentliche Aufgabe" sei, deren Umsetzung der Bund der Industrie übertragen habe. Das damals verhandelte Problem wurde durch die kollektive Finanzierung der innerbetrieblichen Weiterbildung unter dem Leitsatz gelöst: Wer nicht bildet, sollte sich zumindest an den sozialen Ausbildungskosten beteiligt haben.

Weshalb funktionieren sinnvolle Regelungsmodelle im Dualsystem nicht? Nicht zu vernachlässigen ist, dass der Bundesminister für Wirtschaft nach dem BBiG für die doppelte Berufsausbildung in der Bundesrepublik Deutschland zuständig ist. Ungeachtet aller Ruinprognosen ist das Dualsystem sehr stark ausgeprägt und bildet nach wie vor den Hauptbestandteil des Berufsausbildungssystems. In den vergangenen vierzig Jahren war der wichtigste Trend der Ausbau des Doppelsystems.

Schließlich hat die doppelte Berufsausbildung noch unbestrittene Vorzüge. Das Zusammenwirken von Arbeit und Studium an verschiedenen Lernorten bietet viele Vorzüge für Praktikanten und Betriebe. Sollte das doppelte System aufhören zu bestehen, gäbe es Ängste vor einer enormen sozialen Aushöhlung. Alternatives Lernen", wie die Französinnen behaupten, wird heute in Europa und vielen anderen Staaten als Best Practice angesehen.

Auf jeden Fall sind die deutschen Fachkräfte auf dem Weltmarkt nach wie vor stark nachgefragt. Der Grundsatz der dualen Berufsausbildung gilt auch für andere Teilsysteme der Bildung. Das beste Beispiel: die Förderung von dualen Studiengängen. Auch in der Allgemeinbildung verbreitet sich das Zweierlernen. Nachdem die westdeutsche Dreiklassenschule nach der Wende über das Gymnasium der DDR siegte, hat sich die Stimmung wieder entspannt und die Angst vor der Kombination von Arbeit und Bildung hat nachgelassen.

Das heißt: drei Tage pro Tag in der Woche Unterricht in einem Berufsfeld, zwei Tage pro Tagunterricht. Dabei geht es um die doppelte Berufsausbildung, die ihr grundlegendes pädagogisch-organisatorisches Lernprinzip in vollem Umfang untermauert. Wie sich die konjunkturelle Situation entwickeln wird und ob die Zahl der Bewerber bei sinkender Zahl der Bewerber die Karrierechancen für den Einzelnen verbessert, kann niemand vorhersagen.

Einer der wesentlichen Vorteile des doppelten Verfahrens, dass es nach hinten offen ist und keine Zulassungshürden hat, wurde in den vergangenen Jahren durch die "beste Auswahl" benachteiligt. Betriebe müssen wieder in die Lage versetzt werden, junge Menschen "besser" zu erziehen. Bei Jugendlichen, die noch keinen beruflichen Abschluss haben, muss ein befristetes Spezialprogramm aufgelegt werden.

Die Berufsausbildung im Rahmen der "neuen Berufsorientierung" soll nicht auf besondere Folgeaktivitäten vorbereitet werden, sondern eine solide Grundlage für das lebenslange Lernen sein. Dies führt zu der notwendigen Kombination von Aus- und Fortbildung und Studium und der Entwicklung von durchlässigen, systematischen und offenen Bildungslaufbahnen. Die Berufsbildung sollte sich in Zukunft auf einen globalen Markt und eine globale Ökonomie einrichten.

Allerdings wäre es erforderlich, international anerkannte Kompetenz zu vermitteln, die im heutigen Berufsalltag selbstverständlich wird. Es besteht kein Zweifel, dass Völkerkompetenz mehr bedeutet[8]. Dabei ist es von Bedeutung zu wissen, dass nach aktuellen Studien mehr als 70 Prozent der in Deutschland tätigen kleinen und mittleren Betriebe international tätig sind oder in ein internationales Wertschöpfungsnetzwerk integriert sind[9].

In der Berufsausbildung spiegeln sich diese Änderungen kaum wider. Anhand einiger wichtiger Beispiele wird jedoch aufgezeigt, was in den kommenden Jahren getan werden muss, um das System der beruflichen Bildung vor dem Ansehen eines Ausstiegsmodells zu schützen und zu einer echten Strategie für den Erfolg zu entwickeln. Das sind die Kräfte, auf denen die Industriestaaten aufbauen müssen.

Die vorgeschlagene Richtlinie stellt eine Änderung in der weltweiten Debatte über das doppelte System dar. Im Gegensatz zu früher will die Industriegewerkschaft nicht über die Einführung der deutschen Bildungsstruktur unter dem Motto: Das doppelte System kopieren, weil wir die Besten sind. Es ist naheliegender, als die Strukturen und Profile der Qualifikationen anzugleichen.

Langfristig ist der Bildungs-Föderalismus in Europa ebenso wenig ein Idealstaat wie der Bundesländer. Zahlreiche Akteure der europÃ?ischen Hochschullandschaft erwarten, dass insbesondere die Bundesgewerkschaften einen deutlich stÃ?rkeren Beitrag zur europÃ?ischen Diskussion Ã?ber die berufliche Bildung leisten und mehr Einsatz und Gestaltungswille mitbringen.

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