Vergütung während der Ausbildung

Ausbildungsvergütung

alle Ausbildungsberufe und die entsprechende Vergütung. Ausreichende Ausbildungsvergütung - Auswirkungen von Tarifänderungen während der Ausbildung, bleiben aber auch während der gesamten Ausbildungszeit angemessen. Hier finden Sie alles über Ihre Finanzen während Ihrer Ausbildung.

Adäquate Ausbildungsbeihilfe - Auswirkungen von Tarifwechseln während der Ausbildung

Er hat dem Praktikanten eine entsprechende Ausbildungsbeihilfe nach 17 Abs. 1 S. 1 des Berufsbildungsgesetzes zu gewähren. Es wird davon ausgegangen, dass die Ausbildungsbeihilfe angemessen ist, wenn sie nicht mehr als 20 % unter der jeweiligen kollektiven oder branchenüblichen Vergütung liegt. Wenn der Auszubildende dem Praktikanten entgegen den in § 17 Abs. 1 S. 1 S. 1 BBiG vorgesehenen Rechtsvorschriften keine adäquate Vergütung zahlt, hat er den ihm gewährten Umfang zu überschreiten.

Dies ist der Fall, wenn ein Lehrvertrag zum Vertragsabschluss die richtige Höhe für alle drei Ausbildungsjahre mit 80% der tariflich vereinbarten Vergütung aufweist - aber trotz einer Tarifumstellung im zweiten Ausbildungsjahr nicht angepaßt wurde. Das bedeutet, dass die für das zweite und dritte Ausbildungsjahr gewährte Ausbildungsbeihilfe ungültig ist, mit der Konsequenz, dass der Praktikant rückwirkend einen Vergütungsanspruch gegen seinen Ausbilder hat.

In Anbetracht der aktuellen Situation weisen wir darauf hin, dass sich der Leistungsanspruch des Praktikanten nicht nur auf angemessene 80 Prozent beschränkt, sondern dass er dann nachträglich zu 100 Prozent der tariflich vereinbarten Vergütung berechtigt ist. Ausbildungsbetriebe müssen sich dieses Risiko beim Abschluss von Verträgen bewußt sein und die Entwicklungen der Tariflöhne in ihrer Industrie genau beobachten.

Die Berufsbildungsberaterinnen und Berufsbildungsberater machen die Betriebe in Einzelgesprächen auf diese Frage aufmerksam. Zugleich wird auf die bekannten zukünftigen Tarifänderungen verwiesen, damit diese bei der Korrektur der Ausbildungsbeihilfe Berücksichtigung finden können.

Gehaltssteigerung in der Ausbildung: Kann das sein?

Wie kann ich als Lehrling einsteigen? Ist es möglich, die Summe meiner Ausbildungsbeihilfe auszuhandeln? Was ist der beste Weg, um mein Gehalt zu vereinbaren? Was muss ich bei den Verhandlungen über mein Gehalt als Lehrling einkalkulieren? Wie kann ich vorgehen, wenn meine Gehaltsverhandlungen scheitern? Die meisten Menschen haben schon während ihrer schulischen Laufbahn davon geträumt, endlich ihr eigenes Einkommen zu haben.

Aber was kann man tun, wenn die Ausbildungsbeihilfe nicht reicht, um seinen Unterhalt zu verdienen? Wie kann ich als Lehrling verdienen? Sie als Auszubildender haben verschiedene Verdienstmöglichkeiten, die Ihnen bei der Finanzierung Ihrer ersten eigenen Ferienwohnung, Ihres Führerscheins oder eines Autos behilflich sein können. Neben der Ausbildungsbeihilfe gibt es zum Beispiel auch Zuschüsse der öffentlichen Hand, und unter gewissen Bedingungen haben Sie auch die Option, eine Teilzeitstelle zu übernehmen.

Nach Abschluss einer Ausbildung haben Sie Anspruch auf eine Ausbildungsbeihilfe. In der Regel ist die Vergütung jedoch deutlich niedriger als das Gehalt, das Sie nach Abschluss Ihrer Ausbildung erhalten. Beispielsweise liegt die Ausbildungsbeihilfe in Deutschland im Durchschnitt bei rund 800 EUR pro Monat, obwohl es immer noch große Differenzen zwischen Osten und Westen gibt.

Manche Ausbildungsgänge, wie z.B. eine Ausbildung zum Industriemechaniker, können zwar mehrere hundert Euros mehr pro Tag einbringen, aber in den meisten Fällen noch zu wenig, um ohne Hilfe der Eltern auskommen zu können. Damit Sie während Ihrer Ausbildung mehr verdienen, können Sie unter gewissen Voraussetzungen einen Teilzeitjob anstreben. Der Kindergeldanspruch kann bis zum Alter von 24 Jahren geltend gemacht werden und liegt in der Regel bei 194 EUR pro Kalendermonat.

Dies kann bis zu 584 EUR pro Kalendermonat betragen, so dass Sie Ihr eigenes Budget aufstellen können. Ist es möglich, die Summe meiner Ausbildungsbeihilfe auszuhandeln? Gemäß Berufsausbildungsgesetz muss die Ausbildungsbeihilfe während der Ausbildung mindestens einmal jährlich erhöht werden. Ihr Unternehmen kann Ihnen jedoch eine erhöhte Ausbildungsbeihilfe oder Zusatzleistungen anbieten.

In der Regel hebt Ihr Unternehmen jedoch wie in Ihrem späten Arbeitsleben die Ausbildungsbeihilfe nicht ohne Ihre Forderung an. Sind Sie schon länger im Unternehmen und Ihr Vorgesetzter ist mit Ihrer Leistung einverstanden, kann es sich für Sie lohnen, wenn Sie Ihren Betreuer um eine Lohnerhöhung bitten. Was ist der beste Weg, um mein Gehalt zu verhandeln?

Bevor Sie Ihre Ausbildung beginnen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, wie hoch die Ausbildungsbeihilfe für Ihren Traumjob ist. Die Auszubildenden werden oft schon während des Bewerbungsgesprächs nach ihren Lohnvorstellungen befragt. Wer auf die Fragestellung gut eingestellt ist und die Branchengehälter kennt, kann von Anfang an über eine erhöhte Vergütung nachdenken.

Wenn Sie bereits in einem Ausbildungsunternehmen arbeiten, ist es ratsam, mindestens ein Jahr zu bleiben, bevor Sie über Ihr Gehalt verhandeln. Während dieser Zeit können sich Ihre Vorgesetzen ein gutes Foto von Ihnen machen und Sie können auf Ihre Erfolge während des Gespräches hinweisen. Was muss ich bei den Verhandlungen über mein Gehalt als Lehrling einkalkulieren?

Bereiten Sie sich gut auf das Interview vor und dokumentieren Sie alle Ihre Arbeit. Natürlich sollten Sie auch vor dem Vorstellungsgespräch bestimmen, wie hoch Ihre Gehaltssteigerung sein soll. Wenn Sie z.B. eine Lohnerhöhung von 300 EUR wünschen, können Sie 290 EUR oder 310 EUR geltend machen. Wie kann ich vorgehen, wenn meine Gehaltsverhandlungen scheitern?

Falls Ihr Betreuer einer Lohnerhöhung nicht zugestimmt hat, haben Sie dennoch die Gelegenheit, über Sozialleistungen zu sprechen. Mit zusätzlichen Dienstleistungen, die Ihr Betrieb für Sie erbringen kann, können Sie Ihre wirtschaftliche Selbständigkeit rascher verwirklichen. Die Sonderzahlung ist eine der interessantesten Sozialleistungen, die ein Betrieb Ihnen anbieten kann, zusammen mit einer Lohnerhöhung.

Das Urlaubs- und Weihnachtsgeld wird einmal im Jahr gezahlt, wovon die Vergütung in der Regel abhängig ist von der Summe Ihrer Ausbildungsbeihilfe und Ihrer Zeit im Unternehmen. Wenn Sie z.B. in den vergangenen 12 Monate ununterbrochen im Unternehmen tätig waren, kann das Urlaubs- und Weihnachtsgeld dem monatlichen Ausbildungsgeld entsprechen.

In vielen Betrieben wird den Beschäftigten zum Jahresende ein Erfolgsbonus gewährt. Falls Sie wissen, dass Ihr Betrieb Prämien an Arbeitnehmer zahlt, können Sie Ihren Betreuer nachfragen, ob Sie auch als Lehrling einen solchen erhalten. Schließlich bieten viele Firmen ihren Beschäftigten kapitalbildende Vorsorge. Paradebeispiel für eine solche Vermögensbildungsleistung ist die Betriebsrente, mit deren Unterstützung Sie eine Zusatzrente verdienen können.

Manche Lehrbetriebe bieten ihren Auszubildenden kostenlose Unterkunft und Verpflegung an. Sie können die Ihnen dadurch entstehenden Auslagen von Ihrer Ausbildungsbeihilfe abziehen, wovon mindestens 25% der gesetzlich vorgeschriebenen Ausbildungsbeihilfe an Sie gezahlt werden müssen. Sie können Ihren Betreuer jedoch auffordern, einen Teil dieser Gebühren während der Lohnverhandlungen zu erstatten.

Sie sehen, es gibt viele Wege, Ihr Gehalt während der Ausbildung zu steigern und damit Ihre wirtschaftliche Selbständigkeit rascher zu erringen. Es ist wichtig, wie bei allen Lebenslagen auch, mutig und selbstsicher, aber nicht arrogant zu sein und den Boss von seinen Erfolgen zu überreden.

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