Vergütung Industriekaufmann nach Ausbildung

Entlohnung des Industriekaufmanns nach der Ausbildung

Industriekaufmann/-frau für Lohn und Ertrag Sie finden den Job eines Industriekaufmannes interessant und denken über eine Ausbildung in diesem Gebiet nach? Abgesehen von den Inhalten der Ausbildung und den Zukunftsaussichten ist das Einkommen natürlich nicht ganz unerheblich. Finden Sie heraus, wie Ihr Einkommen während Ihrer Ausbildung aussehen wird und welches Anfangsgehalt Sie danach haben!

Die Ausbildungsvergütung ist natürlich nicht in jedem Unternehmen gleich. Ihr Lohn wird im Lehrvertrag vermerkt, damit Sie wissen, wie viel Sie in welchem Lehrjahr verdienen. Ihre Verdienste liegen hier zwischen 780 und 870 EUR Bruttoverdienst, aber mit mehr Erfahrungen und Wissen steigen Sie im zweiten Jahr auf 840 bis 930 EUR und im dritten Jahr auf 920 bis 1.010 EUR.

Das bedeutet, dass Ihr Lohn in der Ausbildung zum Industriekaufmann im Gegensatz zu anderen gewerblichen Ausbildungsberufen im mittleren Preissegment ist. Nach erfolgreicher Ausbildung zum Industriekaufmann können Sie sich auf eine gute Lohnerhöhung einstellen. Die Einstiegsgehälter eines Industriekaufmannes liegen zwischen 1.600 und 2.800 EUR. In der Lebensmittelindustrie sind Sie in der Regel im niedrigen Preissegment, in der chemischen Industrie können Sie bis zu 2.800 EUR im Monat einnehmen.

Sie können durch ständige Fortbildung oder Ausbildung Ihr Einkommen noch weiter steigern, denn je besser Sie ausgebildet sind, umso besser wird Ihr Einkommen sein!

Industriekauffrauen

Die monatlichen Bruttoeinnahmen der gewerblichen Angestellten, ohne Berücksichtigung von 38-Stunden-Woche, liegen im Durchschnitt bei rund 3.059 EUR. Weniger als 2.996 EUR verdienen die meisten gewerblichen Mitarbeiter. Der Ausbildungsberuf "Industriekaufmann/-frau" ist eine Doppelausbildung in Wirtschaft und Gewerbe (geregelt durch die Ausbildungsverordnung).

Der angehende Industriekaufmann/die angehende Industriekauffrau erhält drei Jahre lang eine duale Ausbildung in Betrieb und Berufsfachschule. Der Praxisteil wird in den Firmen gelehrt, die Berufsfachschule nimmt den Theorieteil der Ausbildung wahr. Die Schulungen werden von den Industrie- und Handelskammern IHK und Privatschulen durchführt. Kaufmännische und betriebswirtschaftliche Aufgaben wie z. B. Warenwirtschaft, Verkauf, Vermarktung sowie Personal-, Finanz- und Buchhaltungswesen in Firmen aller Sparten werden von Industriekaufleuten wahrgenommen.

Der Industriekaufmann/die Industriekauffrau findet in fast allen Wirtschaftszweigen eine Arbeit. Gewerbetreibende kommen in den Genuss des Tarifvertrags. Bei den tariflichen Gesellschaften liegen die monatlichen Einnahmen mit im Schnitt 3.431 EUR um rund 26% über den Gehältern der Kollegen in den nicht tariflichen Gesellschaften. In der Gesamtzahl der gewerblichen Angestellten sind gut 49% der Befragten der Ansicht, dass in dem jeweiligen Arbeitgeber ein Kollektivvertrag besteht.

Bei den Industriekaufleuten liegen die durchschnittlichen vertraglichen Arbeitszeiten bei 37 Wochenstunden, aber die Teilnehmer sagen, dass sie sogar mehr Zeit haben. Die tatsächliche Durchschnittsarbeitszeit ist 39 Std. Rund 4 % der Teilnehmer haben eine vertraglich festgelegte Dauer von mehr als 40 Std. Fast 38% sagen, dass sie mehr als 40 Wochenstunden haben.

Etwa 50 Prozent der befragten Industriesachbearbeiter gaben an, dass sie in der Regel mehr tun als vertragsgemäß sind. Fast 60 vom Hundert erhält dafür eine angemessene Vergütung oder Freistellung. Immerhin 39% aller Umfrageteilnehmer haben keinen Anspruch auf Überstunden. Das betrifft rund 45 % aller Unternehmen, die nicht an Tarifverträge gebunden sind, und 40 % aller Unternehmen, die an Tarifverträge gebunden sind.

Das Gleiche trifft auch auf Industriekaufleute zu. Für eine Arbeitserfahrung von bis zu einem Jahr beläuft sich das monatliche Durchschnittseinkommen auf 2.470 EUR, für mehr als zwanzig Jahre auf 3.578 EUR. Das entspricht einer Ertragssteigerung von 1.108 EUR.

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