Vergütung für Auszubildende

Ausbildungsvergütung

Die Auszubildenden haben Anspruch auf eine angemessene Vergütung, die von Branche zu Branche unterschiedlich ist. Auf welche Ausbildungsvergütung hat ein Auszubildender Anspruch? Ausbildungsvergütung Der Auszubildende erhält eine entsprechende Vergütung. Er muss nach dem Alter der Lernenden so gemessen werden, dass er im Laufe der Ausbildung zunimmt. Das Berufsausbildungsgesetz in § 17 bestimmt die Gewährung einer entsprechenden Ausbildungsbeihilfe;

ausschlaggebend für die Höhe der Ausbildungsbeihilfe ist der Bereich, in dem der Ausbildungsbetrieb angesiedelt ist. Besteht ein allgemeingültiger Kollektivvertrag, dürfen im Schulungsvertrag keine geringeren Entgelte als im Kollektivvertrag festgelegt werden.

Der Ausbildungszuschuss wird nicht nach dem Ausbildungsberuf gezahlt, sondern hängt ausschließlich von der Industrie ab, in der der Auszubildende eine Lehre durchläuft. Das bedeutet, dass Auszubildende mit unterschiedlichen Lehrberufen ein einheitliches Entgelt erhalten, wenn sie im gleichen Betrieb beschäftigt sind. Beispiel: Wenn ein Händler in einer Hausbank Bürowirtschaft erlernt, kommt die "Bankvergütung" zur Anwendung, wenn er in einem Catering-Unternehmen erlernt, die Vergütung für die "Gastronomie und Hotellerie", etc.

Die nicht tarifgebundenen Betriebe müssen eine "angemessene" Ausbildungsbeihilfe zahlen (§ 17 BBiG). Gemäß der ständigen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (5 AZR 226/90; 10.04.1991) handelt es sich dabei um Vergütungen, die nicht mehr als 20 Prozentpunkte unter den Tarifen liegen. In der Rubrik "Weitere Informationen" findet sich ein Ausschnitt über die Ausbildungsbeihilfen in EUR aus unterschiedlichen Bereichen des Tarifregisters NRW.

Lehrlingsvergütung

Auf welche Ausbildungsbeihilfe hat ein Auszubildender Anspruch? Diesbezüglich sind die gesetzlichen Bestimmungen nicht sehr genau; demnach muss die Vergütung der Praktikanten entsprechend sein ("§ 17 BBiG"). Folgendes ist der Fall, wenn ein Kollektivvertrag für alle angeschlossenen Unternehmen und Beschäftigten (unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu den Verbänden, die den Kollektivvertrag abschließen) vom jeweils verantwortlichen Minister für Arbeit und Soziales für allgemein gültig befunden wurde.

Firmen, die die anwendbaren Tarife nicht wissen, weil sie nicht unter das Tarifrecht fallen, können diese bei der Industrie- und Handelskammer beantragen. Maßgeblich sind in diesen FÃ?llen die tarifvertraglichen Regelungen fÃ?r verwandte Wirtschaftszweige oder Berufsgruppen oder - unter Vorbehalt - auch lokale Gepflogenheiten. In diesem Fall ist es in der Regel ratsam, sich an die Industrie- und Handelskammer zu wenden, die in jedem Fall den ihnen später vorzulegenden Lehrvertrag auf eine entsprechende Vergütungsregelunghinweise prüft.

Das Honorar muss nicht nur bei Vertragsabschluss adäquat sein, sondern auch während der ganzen Einarbeitungszeit. Änderungen im Tarifrecht während der Dauer des Ausbildungsvertrags machen daher eine Anpassung der tariflichen Tarife notwendig!

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