Umschulungsangebote Nrw

Weiterbildungsangebote Nrw

Umerziehung - Handwerkerkammer zu Köln Gemäß der ständigen Rechtssprechung sind die Bestimmungen der §§ 10 ff. ÜBiG (auch nicht über 26 ÜBiG (BAG EzB § 47 ÜBiG Nr. 19). Daher finden die allgemeinen arbeitsrechtlichen Bestimmungen in der Regel auf die Umschulung Anwendung. Obwohl der Freiheitsgrundsatz Anwendung findet, sieht das Arbeitsamt die Nutzung der von den Handelskammern ausgestellten Umschulungsverträge vor.

Eine Testperiode ist nicht obligatorisch. Es gibt keine gesetzlichen Regelungen über die Laufzeit der Bewährungszeit, 20 BGB findet keine Anwendung. Es ist eine Testperiode von bis zu 6 Monate vorzusehen. Der Kündigungszeitraum während der Bewährungsfrist richtet sich nach § 622 Abs. 3 BGB. Im Gegensatz zur Ausbildung gibt es eine Frist von 2 Wochen.

Beispiel: Die Testperiode läuft bis zum 30.09. Die Beendigung muss daher beim Umschüler bis zum 30.09. eintreffen, damit die Beendigung während der Testperiode rechtzeitig eintritt. Die Umschulung nach § 622 Abs. 3 BGB ist dann erst 2 Wochen danach, d.h. am 14.10. Nach dem Ende der Bewährungszeit ist nur eine außerplanmäßige Beendigung aus wichtigen Gründen nach § 626 BGB möglich.

Der Widerruf muss gemäß 623 BGB in Textform erklärt werden. Bei den Urlaubsregelungen ist zwischen innerbetrieblichen und externen Umschülern zu unterscheiden: Umschüler sind Mitarbeiter. Externe Umschüler hingegen sind keine Angestellten, sondern Schüler. Umschüler/ Umschülerinnen müssen für die Zulassung zur Abschlussprüfung/Jugendprüfung weder eine Vorprüfung ablegen noch Berichtsheftchen aufbewahren, da 43, 48 und 36, 39 HwO auf Umschüler/innen nicht zutreffen ( 62 Abs. 3 und 42 c Abs. 1 HwO).

Gemäß der Gesetzgebung der Handwerkskammer sind die Umschulungsteilnehmer dazu angehalten, an den vorgegebenen OCT-Kursen teilzunehmen. Diese Pflicht besteht jedoch nicht für externe Auszubildende. Umsüler/innen sind in der Regel über 21 Jahre alt und somit nicht schulpflichtig ( 38 Abs. 2 des Schulgesetzes nw). Allerdings unterstützt die Agentur für Arbeit die Umschulung einzelner Betriebe nur dann, wenn sie am berufsbildenden Unterricht teilnehmen.

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