Umschulung oder neue Ausbildung

Umqualifizierung oder neue Ausbildung

training Bei allen, die eine zweite Ausbildung in Betracht ziehen, erhebt sich die Frage, ob sie eine zweite Ausbildung bevorzugen oder ob eine Umschulung ausreicht. Die meisten von Ihnen sind sich jedoch über den Unterscheid zwischen Sekundarschulbildung und Umschulung nicht ganz im Klaren. Dies wirft die Frage auf, ob eine gekürzte Sekundarausbildung eine Umschulung ist. Letztlich ist das eine Frage der Definition, die Grenze zwischen Sekundarschulbildung und Umschulung ist verschwommen. Die Ausbildung dauert bei Studiengängen in der Regel drei bis vier Jahre, oft auch mehr.

Die Umschulung hingegen ist in der Regel verkürzt und dauert etwa 21 bis 24 Monaten. Der verkürzte Ausbildungszeitraum ist dadurch begründet, dass die Auszubildenden bereits über entsprechende Berufserfahrungen verfügen. Auf diese Weise werden die oft gefürchteten technischen Mängel der Praktikanten in der Praxis meist kompensiert, zumal die Praktikanten am Ende die gleiche Prüfung bestehen müssen wie die regulären Praktikanten.

Die Umschulung wird oft von Mitarbeitern durchgeführt, die bereits über 25 Jahre und zum Teil erheblich ältere Jahre sind. Damit haben sie kaum eine Aussicht auf einen Praktikumsplatz. Durch die Umschulung erhalten sie die Möglichkeit, einen anerkannt guten Abschluss zu erwerben, der ihre Chancen auf eine Anstellung steigert. Aus diesem Grund wird die Umschulung oft von der Arbeitsagentur oder den Arbeitsämtern finanziert, weil sie darauf hinarbeiten, die Umschulung wieder in den Arbeitsleben zu ermöglichen.

Nach der Umschulung steht dann ein von der Industrie- und Handelskammer oder einer staatlichen Berufsausbildung bestätigter Abschluss zur Verfügung. Sie können sich zum Beispiel zur Krankenschwester oder Altenpflegekraft ausbilden lassen, zu verschiedenen Kammern wie Arzthelfer, Rechtsanwaltsfachangestellter oder Steuerberater, aber auch zu Lehrberufen wie Frisör oder Kosmetiker. Das Ergebnis ist immer ein beruflicher Abschluss.

Falls Ihre Lage mit der oben beschriebenen übereinstimmt, sind Sie vermutlich richtig für eine Umschulung. Die zweite Ausbildung ist, wie der Titel schon sagt, eine "zweite Ausbildung". Wer mit seiner Berufssituation nicht zufrieden ist und sich beispielsweise völlig ändern will, beginnt oft eine zweite Ausbildung. Im Gegensatz zur Umschulung gibt es im zweiten Kurs in der Regel keine Ermäßigungen, unabhängig davon, wie viel Berufs- oder Lebenspraxis Sie haben.

Das ist zum einen auf die obligatorischen und nicht reduzierbaren Studien- oder Ausbildungsinhalte zurückzuführen, zum anderen aber auch darauf, dass Erst- und Weiterbildung absolut nichts mit einander zu tun haben. Die Umschulung ist daher viel zeitaufwendiger als die Umschulung, und die Ausbildungskosten werden in der Regel von Ihnen selbst getragen, während die Umschulung sehr oft vom Staat subventioniert wird, z.B. von der Arbeitsagentur, den Arbeitsämtern oder der Pensionsversicherung.

Handelt es sich bei einer verkürzten Sekundarausbildung um eine Umschulung? Damit kommen wir wieder auf die Fragestellung zurück, ob eine gekürzte duale Ausbildung eine Umschulung ist. In dieser Hinsicht sind einige zweite Kurse ähnlich wie die Umschulung, andere nicht. Am wichtigsten ist jedoch, dass die Umschulung in der Regel vom Staat unterstützt oder gar voll vergütet wird, weil sie aus gesellschaftlichen, arbeitsmarktlichen, medizinischen oder psychologischen Erwägungen erfolgt.

Schlussfolgerung: Eine endgültige Beantwortung der Fragestellung ist nicht wirklich möglich, da die Grenze zwischen Sekundarschulbildung und Umschulung verwischt ist.

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