Umschulung Finanzierung

Weiterbildungsfinanzierung

Welche Umschulungsmöglichkeiten gibt es und wann ist eine Umschulung sinnvoll? Umschulungsfinanzierung fortsetzen: Wer trägt welche Kosten? - Für wen wird die Umschulung finanziert?

umschulend

Entsprechend erhalten die Auszubildenden ein festes Auszubildendengehalt. Anders als bei der Umschulung kann hier kein Umschulungslohn bezahlt werden - im Gegensatz dazu erheben manche Hochschulen gar Schulgebühren. Die privaten Bildungseinrichtungen nehmen hier die Aufgabe eines Ausbildungsbetriebs wahr und geben die notwendigen Fertigkeiten, die durch theoretische Ausbildung untermauert werden. Üblicherweise werden die anfallenden Gebühren von einem Dienstleister wie der Agentur für Arbeit erstattet.

Erste Anlaufstelle bei der Suche nach einem geeigneten Umschulungskurs ist in der Regel die Agentur für Arbeit. 2. Unter SemiCheck. de findet man auch eine Vielzahl von Umschulungskursen in einer umfangreichen Datenbasis sowie Erlebnisberichte zu den Kursen. In vielen Zeitungen und Rubrikenanzeigen gibt es auch Umschulungsangebote von privaten Anbietern. Die Finanzierung einer Umschulung kann auf vielfältige Art und Weisen erfolgen.

Hier haben die, die sich einer betrieblichen Umschulung unterziehen, einen Vorteil, denn sie haben Anspruch auf ein Ausbildungsentgelt. Die Bildungsgutscheine sind eine Art Versprechen der Agentur für Arbeit zur Deckung der Weiterbildungskosten. Diese Bestimmung ist seit 2003 gemäß 77 Abs. 3 SGB III und 16 Abs. 1 SGB III in Kraft, wobei der Bildungsscheck eine "freiwillige Leistung" ist und nur dann ausbezahlt wird, wenn eine Umschulung erforderlich ist (z.B. wenn der Antragsteller erwerbslos ist oder von Arbeitslosigkeit droht ) und sich der Antragsteller als förderfähig ausweist.

Der Bildungsgutschein kann z.B. für Prüfungs-, Reise- und Übernachtungskosten oder für den Lebensunterhalt verwendet werden. Während einer Umschulungszeit von bis zu zwei Jahren hat der Antragsteller Anspruch auf eine Unterhaltsbeihilfe und weitere Unterhaltszahlungen.

von wem und wann wird sie bezahlt?

Die Umschulung ist eine spezielle Weiterbildungsform. Eine solche Fortbildung ist erforderlich, um eine neue und echte Arbeitsmarktchance zu haben. Privatpersonen können die Ausgaben jedoch kaum selbst aufbringen. Es ist aber unter gewissen Bedingungen auch möglich, eine externe Finanzierung für die Umschulung zu erwirken.

Ein wesentlicher Faktor ist die erste Vorraussetzung, um diese spezielle Weiterbildungsform nicht selbst bezahlen zu müssen. Ziel der Umschulung ist es, Wissen über Aufgabenstellungen oder Aktivitäten zu erlangen, die in der bisherigen Berufslaufbahn nie erreicht werden konnten. Wesentliche Ursachen für die Umschulung sind z.B: Abhängig von den Vorkenntnissen eines Umschülers und dem Tätigkeitsbereich, in dem die Umschulung durchgeführt werden soll, ist auch die Dauer der Umschulung unterschiedlich.

Diese spezielle Weiterbildungsform kann nach 9 Monate oder sogar nach 2 Jahren abgeschlossen werden. Die Umschulung kann auf betrieblicher, schulischer oder überbetrieblicher Ebene erfolgen. Wenn auf dem Markt keine oder nur eine geringe Nachfrage nach einem Tätigkeitsbereich besteht, wird keine Umschulung mitfinanziert. Das zu erwerbende Wissen und Können muss auf dem Markt hinreichend nachgefragt werden, um für Umschulungen zugelassen zu werden.

Weitere Voraussetzung ist in der Regel eine absolvierte berufliche Erstausbildung. Diejenigen, die keine berufliche Bildung abgeschlossen haben, müssen jedoch mindestens eine Lehre haben. Gibt es gute Argumente, eine berufliche Bildung nicht abschließen zu können oder wird die Lehre mit gutem Grund beendet, kann eine Umschulung genehmigt werden. Diejenigen, die noch nie eine Lehre absolviert haben, werden jedoch von keiner Fördereinrichtung unterstützt.

Die Umschulung erfolgt aus verschiedenen Anlässen. Abhängig vom Verwendungszweck können unterschiedliche Kostenstellen in Betracht gezogen werden, die auch eine Umschulung mitfinanzieren. Hier werden die notwendigen Anforderungen für den so genannten "Bildungsgutschein" oder die zu genehmigende "Bildungsprämie" kontrolliert. Bei der Finanzierung prüft das Konsortium / die Arbeitsagentur die personelle Tauglichkeit des Umschulers und ob die vorgesehene Fortbildung neue Karrierechancen aufzeigt.

Dagegen wird ein Ausbildungsgutschein erteilt, wenn Sie eine Ausbildung abgeschlossen haben oder mindestens drei Jahre Berufspraxis nachweisen können. - Arbeitsagentur: Um von der Arbeitsagentur gefördert zu werden, muss ein künftiger Umschulungsteilnehmer mindestens achtzehn Jahre alt sein, eine Ausbildung begonnen oder abgeschlossen haben und in jedem Falle eine Umschulung haben.

  • Berufsgenossenschaften: Die Berufsgenossenschaften finanzieren nur dann eine Umschulung, wenn ein Mitarbeiter aufgrund eines Arbeitsunfalls seinen bisherigen Berufsstand nicht mehr ausüben kann. Vor der Genehmigung der Umschulung ist eine medizinische Abschlussuntersuchung erforderlich. - Pensionsversicherung: Soll die Umschulung durch die Pensionsversicherung bezahlt werden, sollte der Umschulungsempfänger für einen Zeitraum von 15 Jahren im Voraus in die gesetzlichen Rentenversicherungen einbezahlt haben.

Für die Finanzierung über die Pensionsversicherung braucht ein Praktikant jedoch nur eine dieser beiden Bedingungen. Ein dritter und wichtiger Punkt ist jedoch die Forderung jedes Antragstellers nach einer Finanzierung durch die Pensionsversicherung. Für die vorgesehene Umschulung darf kein anderer Versicherungsträger verantwortlich sein.

Auch interessant

Mehr zum Thema