Umschulung durch Arbeitsamt

Umorientierung durch Arbeitsamt

Daher gelten für die Fördermaßnahmen die gleichen Regeln wie für die Förderung der Weiterbildung durch das Arbeitsamt. die von der Agentur für Arbeit oder dem Arbeitsamt angeboten werden. umschulend Ziel ist es, die Beschäftigten in die Lage zu versetzen, flexibel auf Änderungen auf dem Arbeitsmarkt zu agieren. Wie die Erstausbildung kann sie in der Schule, im dualen System oder im Betrieb bzw. zwischenbetrieblich erfolgen.

Entsprechend erhalten die Auszubildenden ein festes Auszubildendengehalt. Anders als bei der Umschulung kann hier kein Umschulungslohn bezahlt werden - im Gegensatz dazu erheben manche Hochschulen gar Schulgebühren.

Die privaten Bildungseinrichtungen nehmen hier die Aufgabe eines Ausbildungsbetriebs wahr und geben die notwendigen Fertigkeiten, die durch theoretische Ausbildung untermauert werden. Üblicherweise werden die anfallenden Gebühren von einem Dienstleister wie der Agentur für Arbeit erstattet. Erste Anlaufstelle bei der Suche nach einem geeigneten Umschulungskurs ist in der Regel die Agentur für Arbeit. 2.

Unter SemiCheck. de findet man auch eine Vielzahl von Umschulungskursen in einer umfangreichen Datenbasis sowie Erlebnisberichte zu den Kursen. In vielen Zeitungen und Rubrikenanzeigen gibt es auch Umschulungsangebote von privaten Anbietern. Die Finanzierung einer Umschulung kann auf vielfältige Art und Weisen erfolgen. Hier haben die, die sich einer betrieblichen Umschulung unterziehen, einen Vorteil, denn sie haben Anspruch auf ein Ausbildungsentgelt.

Die Bildungsgutscheine sind eine Art Versprechen der Agentur für Arbeit zur Deckung der Weiterbildungskosten. Diese Bestimmung ist seit 2003 gemäß 77 Abs. 3 SGB III und 16 Abs. 1 SGB III in Kraft, wobei der Bildungsscheck eine "freiwillige Leistung" ist und nur dann ausbezahlt wird, wenn eine Umschulung erforderlich ist (z.B. wenn der Antragsteller erwerbslos ist oder von der Arbeitslosigkeit bedroht ist) und er sich als förderfähig ausweist.

Während einer Umschulungszeit von bis zu zwei Jahren hat der Antragsteller Anspruch auf eine Unterhaltsbeihilfe und weitere Unterhaltszahlungen.

Begriffsbestimmung, Erläuterung

Ein besonderer Schwerpunkt der betrieblichen Fortbildung ist die Umschulung, die zu einem abgeschlossenen Studium, z.B. mit erfolgreicher IHK-Prüfung, in einem staatlich anerkanntem Beruf führt. Weiterbildungsmaßnahmen, für die eine solche Qualifikation nicht vorgeschrieben ist, dürfen nicht als Umschulung angesehen werden. Eine Kostenübernahme der Umschulung durch die Bundesagentur für Arbeit oder andere Dienstleister, wie die Landesversicherungen (LVA) als gesetzliche Rentenversicherungsträger, kommunale Rehabilitationsträger, Unfallversicherer, Berufsverbände oder die Deutsche Bundeswehr, erfordert grundsätzlich: Die Möglichkeiten einer Beschäftigung im ersten Beruf sind aufgrund der persönlichen Bedürfnisse oder der allgemeinen Situation auf dem Arbeitmarkt nicht mehr gegeben, oder es ist abzusehen, dass sie in absehbarer Zeit nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

Die Umschulung findet in diesem Falle im Zuge einer Rehabilitierungsmaßnahme (Rehabilitation) bei einem BFW oder einer Sontigen Rehabilitationeinrichtung statt. Die Umschulungsberufe müssen dazu dienen, bestehende oder bevorstehende Erwerbslosigkeit langfristig zu vermeiden. Eine Umschulung dauert in der Regel ca. 30% kürzer als die übliche Ausbildung und dauert ca. 2 Jahre.

Die Durchführung von Umschulungen kann je nach Berufsbild unterschiedlich sein: Gruppen-Umschulungen sind primär auf die vermuteten Bedürfnisse des Arbeitsmarkts ausgerichtet und für eine große Anzahl von TeilnehmerInnen auf langfristiger und zentraler Basis vorgesehen. Besteht ein Recht auf Umschulung?

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