Umschulung 50 Jährige

Weiterbildung von 50-Jährigen

In der Tat ist die Umschulung oder Weiterbildung oft eine gute Möglichkeit für Menschen über 50 Jahre, im Berufsleben wieder Fuß zu fassen. Die 52-Jährige ist Servicetechnikerin für Windenergieanlagen. Wiederanlauf mit 55 "Nach sechs Monaten hat sie einen neuen Job in ihrem früheren Job gefunden. Einen neuen Job kann sie diesmal nicht so rasch finden: Sie hat bereits rund 70 Bewerbungsunterlagen verfasst, bis auf drei Interviews musste sie nur abblasen. Die Gesamtarbeitslosenquote von 5,8 Prozentpunkten befand sich im Monat September zwar auf einem relativ geringen Stand, ist aber mit 6,4 Prozentpunkten die höchste unter den älteren Menschen.

"Für die über 50-Jährigen gibt es zwei Wege, einen neuen Arbeitsplatz zu bekommen. Zuallererst muss die betreffende Persönlichkeit über die Kompetenzen verfügen, die das neue Institut in den nächsten Jahren von Anfang an einbringen kann. Lange Zeit war es nicht der Fall gewesen, dass jemand in einem Betrieb begann und auch dort in den Ruhestand ging.

Die grösste Furcht vor Firmen besteht darin, jemanden, den sie mit über 50, mit über 58 Jahren eingestellt haben, nicht auszulöschen. Die Firmen zögern, dieses Wagnis einzugehen. Er will auch seinen Nachnamen nicht erwähnen, da sein Arbeitsvertrag nicht erweitert wurde, er ist auf der Suche nach einem Job.

"Ich wusste, dass die Position doch beendet werden kann, aber die Nachrichten sind immer noch ein Schlag. "Ein paar Jahre vorher verlor er überraschend seinen Posten bei einer Grossbank, fand aber dank seines Netzwerks rasch einen neuen Posten. Er hat keine eigenen Söhne und Töchter, der wirtschaftliche Zwang, rasch wieder einen neuen Arbeitgeber zu suchen, ist nicht allzu groß.

Er hat Jura studiert und war 25 Jahre in unterschiedlichen Risikomanagement- und Controllingfunktionen bei Kreditinstituten beschäftigt, zuletzt in leitender Funktion. "Ob es absolut notwendig ist, in eine führende Position zurückzukehren, oder ob ich auch einen Rückschritt machen kann, fragte ich mich. "Die Eigentümerin und Geschäftsleiterin des schweizerischen Outplacement- und Newplacement-Unternehmens Mäder & Partner, Regula Mäder, sucht für ihre Kunden beinahe immer einen neuen Auftraggeber - laut ihrer Statistiken haben mehr als 90 Prozent von den Über 50-Jährigen durchschnittlich nach sieben und auch nach fünf Jahren einen neuen Arbeitsplatz.

Mehr als 35 Prozentpunkte werden gegenwärtig von Kreditinstituten gehalten und mehr als 45 Prozentpunkte sind in leitenden oder mittelgroßen Führungspositionen tätig. Für frühere Manager über 50 Jahre eine neue Aufgabe zu suchen, ist eine der Hauptaufgaben von Mäder. "Für Menschen über 60 wäre es jedoch schwierig, eine andere Möglichkeit zu schaffen, die Zeit bis zur Rente zu überwinden.

Schließlich vermittelt Mädchen 75 prozentig Arbeitssuchende zurück in ihre alte Industrie. Um die Wiedereingliederung der über 57-Jährigen in den Beruf zu erleichtern, empfiehlt Mädchen eine Arbeitserleichterung über einen langen Zeitabschnitt. Auf diese Weise kann der Mitarbeiter im Betrieb verbleiben und sein Wissen geht nicht verloren. Auf diese Weise kann der Mitarbeiter im Betrieb sein.

"Stefan Häseli glaubt, dass es für Ältere nach der Umschulung nicht leicht sein wird, einen neuen Job zu bekommen. Er war 20 Jahre im gleichen Betrieb tätig, viele von ihnen in leitender Position, dann wurde er entlassen und musste gehen. "Er hat die Karriere-Leiter geklettert, jetzt kann es eine weniger verantwortliche Position sein, vorzugsweise in einem Teilzeitverhältnis.

Bisweilen befürchtet er, keinen geeigneten Arbeitsplatz zu finden: "Wenn man viel Geld hat und sich auf eine tiefere Stellung beworben hat, sagt man oft, man sei übernational. Die Arbeitgeberin begreift kaum, dass man ganz andere Anforderungen an die neue Aufgabe stellt.

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