Umschulung 2016

Umqualifizierung 2016

Im Juli 2016 und bis spätestens 31. Dezember 2020. Bad Cards ohne Abschluss Gering qualifizierte Arbeitnehmer, die eine berufliche Qualifikation erwerben, können eine Zulage für das Bestehen von Zwischen- und Abschlußprüfungen bekommen. In kleinen und mittelständischen Unternehmen gibt es für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Subventionen für Weiterbildungsmaßnahmen außerhalb der Arbeit. Die Bundesregierung hat im vergangenen Monat das Weiterbildungs- und Versicherungsschutzgesetz in der Arbeitslosigkeitsversicherung verabschiedet.

Sie soll im Kern am kommenden Jahr, dem so genannten Tag des Inkrafttretens am oder nach dem Tag des Inkrafttretens am oder nach dem Tag 1. August 2016, in Kraft treten. Langzeiterwerbslose und Personen ohne Berufsabschluss haben zunehmend schlechte Aussichten auf dem Markt. Etwa 20 % der gering Qualifizierten sind erwerbslos, während nur fünf % über einen Berufsabschluss verfügen. Bislang haben zu wenige Niedrigqualifizierte dies getan. Doch immer mehr junge Mitarbeiter in kleinen und mittelständischen Unternehmen suchen nach Weiterbildung.

In manchen Fällen ist es erforderlich, gewisse Grundkenntnisse wie z. B. Lese-, Schreib-, Rechen- oder IT-Kenntnisse zu erlernen. Diejenigen, die die ersten Hindernisse gemeistert haben und einen Weiterbildungsabschluss anstreben, erhalten einen Anreiz: Der Weiterbildungsbonus für das Bestehen von Zwischen- und Abschlußprüfungen beläuft sich auf 1000 und 1.500 EUR.

Der Zuschlag gilt für die berufliche Fortbildung ab dem Stichtag 30. Juni 2016 bis längstens 30. Juni 2020. Der Beitrag unterstützt Mitarbeiter, die einen Ausbildungsgutschein der Agentur für Arbeit haben. Das Erfolgshonorar für die Fortbildung wurde in einem Pilotprojekt in Ost-Thüringen erprobt.

Eine weitere Neuerung ist, dass Arbeitnehmer in kleinen und mittelständischen Betrieben Subventionen bekommen, wenn sie ihre Ausbildung außerhalb der Arbeitszeiten fortsetzen. Bislang wurden sie nur subventioniert, wenn der Auftraggeber das Gehalt während der Ausbildung ausbezahlt. Das bedeutet, dass am Ende des Arbeitstages oder am Ende des Wochenendes keine Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt werden können. Bei Schließung oder Umstrukturierung eines Unternehmens werden Mitarbeiter in eine Transfer-Gesellschaft versetzt.

Gering qualifizierte oder alte Mitarbeiter (über 45 Jahre) werden unterstützt, wenn sie sich dort bereits fortbilden. Das Arbeitsamt unterstützt die Weiterbildungskosten. Gelingt es der beruflichen Integration durch Fortbildung, so steht einer bevorzugten Beschäftigung nichts im Wege. Die Langzeitarbeitslosen können durch längerfristige Massnahmen zur Feststellung ihrer Eignung bei einem Unternehmer unterstützt werden.

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