überstunden bei Auszubildenden

Überstunden mit Auszubildenden

Als Überstunden gelten alle Arbeitsstunden, die über die vertraglich oder tariflich vereinbarte tägliche Dauer der Ausbildung hinausgehen. Sie können auch als Trainee viel tun. Inwiefern sind die Überstunden für Auszubildende geregelt? Was haben Auszubildende, wenn es um Überstunden geht? Haben sie überhaupt Überstunden zu leisten?

Mehrarbeit während des Trainings: Ausschließlich freiwillige und bezahlte

Manche Bosse legen nicht viel Wert auf die Termintreue ihrer Auszubildenden - aber erst am Ende des Tages. Tjark Mensen erklärt, wie lange Auszubildende Arbeit haben und ob der Arbeitgeber sie überstunden machen darf. Deshalb bekommt ein Auszubildender auch am Ende des Monats eine Entlohnung und keine Löhne oder Gehälter.

Dies ist ausreichend, um einem Lehrling die Inhalte der Ausbildung beizubringen. Daher kann von einem Auszubildenden keine Mehrarbeit gefordert werden. Soweit es keine anderen Tarifregelungen gibt, dürfen Auszubildende, die minderjährig sind, maximal 40 Wochenstunden und 8 Wochenstunden pro Tag mitarbeiten. Einige Tage sind bis zu 8,5 Std. zulässig, aber nur, wenn sie an einem anderen Tag der Woche  weniger Arbeit haben.

Dies bedeutet, dass der Vorgesetzte gegen das Jugendschutzgesetz verstoßen hat, wenn er von seinem Auszubildenden mehr als 8,5 Std. Arbeit einfordert. Bei Erwachsenen liegt die maximale Tagesarbeitszeit bei acht Arbeitsstunden. Eine Verlängerung der Ausbildungsdauer auf höchstens zehn Unterrichtsstunden ist nur zulässig, wenn sie innerhalb von sechs Wochen nicht mehr als durchschnittlich acht Unterrichtsstunden pro Tag ausmacht.

Wenn ein Erwachsener mehr als zehn Arbeitsstunden benötigt, verletzt der Arbeitgeber das Zeitgesetz. Lediglich in dringenden Fällen (z.B. Überschwemmungen) darf der Chefarzt die Vorschriften außer Kraft setzen. Wenn es in diesem Falle keine ausgewachsenen Arbeiter und Auszubildenden gibt, müssen auch die Minderjährigen mithelfen. Wenn ein Auszubildender Mehrarbeit leistet, kann dies nur auf freiwilliger Basis erfolgen.

Mehrarbeit muss auch dem Zweck der Ausbildung entsprechen. Mehrarbeit muss mit einem Überstundenzuschlag vergütet oder in der freien Zeit mit einem Zeitaufschlag vergütet werden. Bei längerer Arbeit sollten Sie die Arbeitszeiten exakt notieren und sich von Ihrem Chef abmelden. Dies erleichtert die spätere Erkennung von Mehrarbeit. Nach einem 5-stündigen berufsbildenden Schultag müssen die Minderjährigen nicht mehr mitarbeiten.

Bei minderjährigen und erwachsenen Auszubildenden gilt: Pausen und Fahrzeiten gelten als Arbeitszeiten. Viele Tarifverträge oder betriebliche Vereinbarungen sehen vor, dass Lehrlinge nach dem Unterricht in der Regel nicht in den Unternehmen gehen müssen. Sie können sich bei Ihrer Jugend- und Ausbildungsvertretung (JAV) oder beim zuständigen Mitarbeiterrat erkundigen, ob diese Vorschriften auch in Ihrem Unternehmen bestehen.

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