Teilzeitarbeit

Halbtagsbeschäftigung

Sie können sich für eine Teilzeitbeschäftigung bewerben. Das Teilzeitgesetz unterstützt Mitarbeiter, die eine Teilzeitbeschäftigung benötigen. Die Rechte und Verpflichtungen im Blickpunkt Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf Wiedereingliederung in den Vollzeitberuf oder auf Arbeitszeitverlängerung. Mitarbeiter, die einen längeren Arbeitszeitenwunsch haben, müssen jedoch bei der Neubesetzung einer gleichwertigen Stelle vorrangig mitberücksichtigt werden ( §9 TzBfG). Das Teilzeitreglement gilt für alle Mitarbeiter, auch für Mini-Jobber (§2 TzBfG), Elternurlauber und Manager (§6 TzBfG).

Die Betriebsratsmitglieder haben das Recht, über Teilzeitarbeit im Betrieb unterrichtet zu werden (§ 7 Abs. 3 TzBfG). Werden die Arbeitszeiten eines Teilzeitbeschäftigten auf Verlangen des Arbeitnehmers wieder verlängert, kann der Konzernbetriebsrat mitreden, sofern die Position vorher innerbetrieblich bekannt gemacht wurde und nun für mehr als einen Monat wiederbesetzt ist.

Wenn Sie eine Teilzeitbeschäftigung wünschen, müssen Sie Ihren Dienstgeber über Ihren Teilzeitwunsch und die erwünschte Arbeitszeitverteilung mindestens drei Monaten vor Arbeitsbeginn informieren (§8 (2) TzBfG). Die Anmeldung sollte in schriftlicher Form eingereicht werden, damit es keine Mißverständnisse gibt und der angestrebte Arbeitsbeginn, Arbeitsumfang und die Aufteilung der angestrebten Arbeitszeiten verständlich festgehalten werden.

Die Arbeitgeberin muss, nachdem der Arbeitnehmer seinen Willen in schriftlicher Form zum Ausdruck gebracht hat und nicht später als einen Monat im Voraus, zusammen mit dem Arbeitnehmer eine Regelung anstreben und diese aufzeichnen. Der Gesetzgeber sieht explizit vor, dass diese Verhandlungen darauf abzielen sollen, Teilzeitarbeit zu ermöglichen! 2. Falls der Wechsel in die Teilzeitarbeit nicht mindestens einen Monat vor Aufnahme der angestrebten Teilzeitarbeit in schriftlicher Form verweigert wurde, tritt der Altersteilzeitwunsch ohne weiteres in Kraft nach §8 (5) TzBfG.

Im Einvernehmen mit dem Auftraggeber sind die getroffenen Vereinbarungen in einem Zusatzvertrag zum Anstellungsvertrag niederzulegen. Falls der Auftraggeber der Kürzung oder der angestrebten Aufteilung nicht zustimmt, muss der Gesuch in schriftlicher Form zurückgewiesen werden. Die operativen Ursachen müssen erklärt werden. Die Ablehnung des Unternehmens hat der Unternehmer dann gerichtlich nachzuweisen.

Die " Gründe für die Ablehnung eines Unternehmens " können in Kollektivverträgen festgelegt werden. Die Arbeitgeberin muss dafür sorgen, dass Teilzeitbeschäftigte nicht in eine schlechtere Lage versetzt werden als die Vollzeitbeschäftigten (§4 TzBfG). So müssen sie die gleichen Weiterbildungsmöglichkeiten haben wie Vollzeitkräfte (§10 TzBfG) und dürfen nicht wegen Teilzeitbeschäftigung gekündigt werden.

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