Teilzeit und Kindergeld

Altersteilzeit und Kindergeld

Wichtiger BFH-Beschluss| Anspruch auf Kindergeld bei Teilzeitarbeit bis zum Ausbildungsbeginn Das Kindergeld für die volljährigen Jugendlichen kann weiterhin gewährt werden, wenn sich das betreffende Mitglied in einer Übergangsphase zwischen zwei Ausbildungszeiten aufhält oder aufgrund fehlender Ausbildungsplätze keine Lehrstelle antreten kann. Das Bundesfinanzamt (BFH) hat nun zur Fragestellung Stellung genommen, wie sich die Altersteilzeit des Kindes auf den Anspruch der Erziehungsberechtigten in diesem Zeitraum auswirken wird.

Wenn sich Ihr Kinde in einer Ã?bergangszeit zwischen zwei Ausbildungszeiten (z.B. zwischen Bildungsbeginn und Hochschulabschluss ) befindet, haben Sie in der Regel Anspruch auf Kindergeld, wenn die Ã?bergangszeit vier Monaten dauert (Â 32 Abs. 4, Absatz 1, Absatz 1, Satz, 2, b Einkommensteuergesetz[EStG]). Hinweis: Wenn Ihr Baby in einem bestimmten Zeitraum zum Teil in der Schule ist, gilt der betreffende Kalendermonat als voller Schulmonat und nicht als Übergangszeitraum.

Falls Ihr Kinde während der Übergangsphase erwerbstätig ist, haben Sie trotzdem Kindergeld. Es gibt zwei Schritte, um zu überprüfen, ob Sie das Kindergeld auch wirklich weiter erhalten: Für die Erziehungsberechtigten muss eine solche Situation nach wie vor typisch sein. Bei Vollzeitbeschäftigung ist das BFH der Meinung, dass diese nicht mehr existiert (Urteil vom 15.9.2005, Aktenzeichen: III R 67/04; Abrufnummer 060213; Ausgabe März 2006, S. 10).

Mit einer Teilzeitstelle von 20 Wochenstunden steht sie laut BFH jedoch noch zur Verfügung (Urteil vom 23.2.2006, Az.: III R 82/03; Abruf Nr. 061469). Aus Sicht der Familienfonds haben nach wie vor Anspruch auf Kindergeld, wenn die Arbeitszeiten des Kindes nicht mehr als drei Viertel der in der Branche üblichen, tarifvertraglich vereinbarten oder im Unternehmen generell festgelegten Arbeitszeiten betragen (Dienstvorschrift zur Umsetzung des Familienleistungsausgleichs[DA-FamEStG], DA 63.3.2. 6 Abs. 2a).

Betrag des Einkommens und der Vergütung: Im zweiten Verfahrensschritt wird geprüft, ob das Einkommen und der Verdienst des betroffenen Mitarbeiters das ganze Jahr über unter der für das Kindergeld geltenden Obergrenze liegen (derzeit 7.680 EUR pro Jahr). Erst dann bekommen die Erziehungsberechtigten das Kindergeld. Das Kindergeld steht den Erziehungsberechtigten das ganze Jahr über zu:

Da die Übergangsfrist nicht mehr als vier Monaten (Mai bis August) beträgt und die Tochtergesellschaft nicht hauptberuflich erwerbstätig ist, hat sie auch während dieser Zeit Kindergeld. Die Höhe des Kindergeldes ist davon abhängig, ob das Einkommen und das Gehalt der Tochtergesellschaft unter der Grenze von 7.680 EUR pro Jahr liegt.

Wenn Ihre " Teilzeitbeschäftigung " während des ganzen Jahres unter der Kindergeldgrenze liegt, bekommen Sie auch für die Übergangsfrist Kindergeld. Bei Überschreitung des Jahreslimits verliert man das Kindergeld für das ganze Jahr! Hinweis: Nur das Einkommen und die Leistungen, die Ihr Kinde in den Monat, in dem Sie in der Regel Kindergeld beziehen (Übergangszeit oder Berufsausbildung), verdient, sollten berücksichtigt werden.

Vollzeitbeschäftigte sind ausgeschlossen, da in diesem Zeitraum in der Regel kein Kindergeldanspruch besteht. Sie ist vom Ende ihres Studienaufenthaltes bis zum Beginn ihrer Ausbildung hauptberuflich tätig. Die Umsatzerlöse der Kalendermonate Jänner bis April bzw. Sept. bis Dez. sind bei der Ertrags- und Vergütungsermittlung zu beachten.

Sie dürfen die anteilige Grenze von 5.120 EUR (= 8/12 x 7.680 EUR) nicht überschreiten, damit die Erziehungsberechtigten weiter Kindergeldbezug haben. Das BFH hat die beschriebenen Prinzipien auch auf FÃ?lle Ã?bertragen, in denen das Kölnchen seine Berufsausbildung mangels eines Ausbildungsplatzes nicht aufnehmen kann (Â 32 Abs. 4 S. 1 Nr. 2 lit. c EStG).

Der Familienfonds hat den Antrag auf Kindergeld abgelehnt. Das Kindergeld für ein sich um einen Lehrplatz bewerbendes Mitglied aufgrund einer unselbständigen Beschäftigung entfiel (DA 63.3. 4 Abs. 5 DA-FamEStG). Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Ausmaß das Baby arbeitet.

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