Tarifvertrag Ausbildung

Ausbildungstarifvertrag

Sprung zu Was bedeutet Gehalt nach Tarif? ZOLLVERTRAG für Auszubildende im Elektrohandwerk der Länder Berlin und Brandenburg. Kollektivvertrag "Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg": Gute Ausbildung mit Perspektiven

Eine hohe Lehrstellenofferte mit zugleich gute Übernahmechancen für jung Fachkräfte - das sichert das Tarifabkommen "Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg" für der chemischen Industrie. Eigenverantwortlichkeit der mit dem Prinzip "Ausbildung geht vor Übernahme" verbundenen Betriebe ist die Erfolgsformel, die den Tarifvertrag seit 2003 ausmacht. Mit dem Tarifvertrag wird ein ganzheitlicher Ansatz zur Nachwuchsförderung in der chemischen Branche verfolgt.

Es enthÃ?lt unter anderem Hinweise fÃ?r Ausbildung und BeschÃ?ftigung, Unterstützungsmaà für Junge Menschen mit besonderen EntwicklungsbedÃ?rfnissen (âStartprogrammeâ) und den KarrierefÃ?hrer âBerufskompass Chemieâ. Aus dem Tarifvertrag geht klar hervor, dass die Chemieindustrie eine langfristig ausgerichtete, zeitgemäße und qualitativ hochstehende Ausbildung anbietet. Die Entscheidung über das Engagement in der Ausbildung und die Übernahme von Auszubildenden liegt weiterhin in der Zuständigkeit der lokalen Unternehmen.

Mit der dualen Ausbildung trägt wird ein wesentlicher Beitrag zu Fachkräftesicherung geleistet und ist ein wesentlicher Bestandteil der demographischen Versorgung. In Anlehnung an den im Tarifvertrag âAusbildung kommt vor Übernahmeâ festgeschriebenen Grundsatz verpflichten sich die Tarifpartner für zu einem hohen und nachhaltigen Lehrstellenangebot in der chemischen Industrie. Jährlich werden die aktuellen Daten zum Lehrstellenangebot in einer landesweiten Umfrage erhoben und in âRunden Tabellen für Ausbildungsfragenâ besprochen.

Darauf aufbauend erarbeiten die Regionalsozialpartner zusammen Konzepte und Maßnahmen zur Sicherung und Entwicklung des Ausbildungsplatzangebots vor Ort. in der Region. Zusätzlich zu den klassischen Lehrberufen zählen auch dual Studiengänge zum Ausbildungsangebot der chemischen Industrie. Für die Förderung von dualen Studienangeboten wird der Tarifvertrag von Vorschlägen für die Gestaltung der Verträge zwischen Betrieben und Studierenden untermauert. Langfristig sind Beschäftigungsperspektiven ein wichtiger Baustein, um jungen Menschen eine sichere und vielversprechende Zukunftsperspektive in der chemischen Industrie zu geben.

Deshalb raten die Tarifpartner der übernommenen, den Geschulten einen möglichst unbestimmten Anstellungsvertrag zu bieten und nur dann auf übernehmen zu beschränken, wenn dies aus betrieblicher oder persönlicher Sicht von Gründen aus. Für die Übernahme sind jedoch weiterhin die ausbildenden Unternehmen zuständig. Es gibt keine Tarifverpflichtung in der chemischen Industrie. Zur Begleitung der Themenannahme seitens der Tarifpartner und zur Weiterentwicklung wird jährlich zu einer bundesweiten Erhebung zum Annahmeverhalten durchgeführt.

Das Ergebnis flieÃ?t in die Diskussion an den âRound Tables für Training Issuesâ ein. Mit den Start-up-Programmen der Chemieindustrie soll die Ausbildung für Jugendliche mit besonderen Entwicklungsbedürfnissen nutzbar gemacht werden für Zugleich bietet das Programm die Möglichkeit, unterschiedliche Fachgebiete der Chemieindustrie kennen zu lernen und die eigenen Fähigkeiten zu entdecken.

Zum Abschluss des Starts misst münden rund 70 % der Teilnehmenden in eine Bildungs- oder sonstige Qualifizierungsmaßnahme ein. Über 4000 Jugendliche konnten so an einer Ausbildung teilnehmen herangeführt Durch den Tarifvertrag jüngsten wurde der Förderkreis für Menschen in speziellen Lebenslagen (z.B. Langzeitarbeitsloser über 25 Jahre oder Flüchtlinge) und um ein neuartiges Pre-Start-Programm ergänzt ergänzt.

Mit den bis zu drei Monaten dauernden Vorstartmaßnahmen sollen junge Menschen mit bestimmten Sprach-, Schul- oder Sozialdefiziten angesprochen werden.

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