Tarif Friseur Ausbildung

Friseur-Tarif Ausbildung

Allgemeiner Tarifvertrag für Auszubildende Friseurgewerbe NRW: Modell Zunft der Friseure und Kosmetikerinnen Nordrhein-Köln, Zunftverband des Friseurgewerbes Westfalen-Lippe, wird für Lehrlinge der folgende Tarifvertrag abgeschlossen: a) örtlich und technisch: b) persönlich: für alle Lehrlinge im Rahmen des Tarifvertrages. Ein Exemplar erhält der Teilnehmer. Die Praktikanten sind über die Ausbildungsberechtigten im Unternehmen zu unterrichten.

Ein Auszubildender darf nur in einer Tätigkeit eingesetzt werden, die dem Zweck der Ausbildung dient. Inklusive der Trainingsbereitschaft, jedoch ohne Unterbrechungen, soll die reguläre Trainingszeit 39,5 Std. betragen. In Absprache mit den betreffenden Praktikanten werden Start und Ende der Ausbildung sowie die Unterbrechungen festgelegt. Gibt es einen Konzernbetriebsrat oder eine Jugend- und Nachwuchsvertretung, sind sie dabei.

Die Betriebsordnung über die täglichen Ausbildungszeiten und -unterbrechungen ist an entsprechender Stelle im Unternehmen anzubringen. Auszeitpausen sind keine Trainingszeiten. Ein Auszubildender hat die Möglichkeit, während der Ausbildung Berichtsbücher (Ausbildungsnachweise) zu erstellen. Eine Verlängerung der täglichen Trainingszeit ist daher nicht möglich. Die Praktikanten müssen über die Befolgung und Umsetzung der Bestimmungen unterrichtet werden.

Die Auszubildenden werden innerhalb der Ausbildungsfrist zur Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Schulpflicht und zur Durchführung von überbetrieblichen und überbetrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen einschließlich der zur An- und Abreise notwendigen Fahrzeiten freigestellt. Sind die Eignungsprüfungen für die Gesellen- oder Zwischenprüfung aus fachlichen oder persönlichen Erwägungen an einem beliebigen Tag durchzuführen, haben die Auszubildenden Anspruch auf einen freien Tag in der Vor- bzw. Nachwoche, in berufsbildenden Schulwochen mit planmäßigem Unterricht von mind. 25 Std. an mind. fünf Tagen.

In den in 5 genannten Faellen darf die Ausbildungsbeihilfe nicht gekürzt werden. Bei der Ausbildungsentschädigung wird der geltende Kollektivvertrag über die Bezahlung der Auszubildenden im Friseurgewerbe in NRW zugrunde gelegt. Der Ausbildungsvergütungsbetrag wird am Ende des Monats gezahlt. Bei Anrechnung des Besuchs einer berufsbildenden Ausbildung an einer durch Verordnung anerkannten Berufsschule oder einer beruflichen Ausbildung in einer anderen Institution ganz oder zum Teil auf die Berufsausbildungszeit wird die Verkürzung der Berufsausbildungszeit als abgeschlossene Berufsausbildungszeit in der Höhe der Ausbildungsbeihilfe betrachtet.

Die Auszubildenden dürfen nicht für Überstunden, Schicht- oder Arbeitszeiten zwischen 22:00 und 7:00 Uhr eingesetzt werden. Im Rahmen der Tarifverhandlungen für Praktikanten in Nordrhein-Westfalen werden Ansprüche und Beträge einer Sondervergütung parallelisiert Teilnahme an einem von einem Träger der Sozialversicherung oder einer Pflegebehörde vorgeschriebenen Kur- oder Behandlungsverfahren, einschließlich einer medizinisch vorgeschriebenen Sperrfrist.

In den folgenden Faellen, in denen die Sache nicht ausserhalb der Arbeitszeiten geregelt werden kann, sind die Praktikanten fuer die Zeit der unvermeidlichen Absenz von der Beschaeftigung befreit: I. Die Praktikanten sind dazu angehalten, dem Unternehmer einen glaubwuerdigen Nachweis ueber die Gruende ihrer Absenz zu erbringen. In anderen dringlichen Ausnahmefällen kann den Praktikanten die Genehmigung für die Weiterführung der Ausbildungsbeihilfe erteilen werden.

Die Praktikanten müssen sich frühzeitig bei ihrem Dienstgeber um eine Beurlaubung bewerben. Abweichend von dieser Regelung wird den Volksvertretern der den Vertrag abschließenden Union, soweit dies für die Beteiligung an Konferenzen und Versammlungen unter Beachtung der Unternehmensinteressen und für die Beteiligung an Kollektivverhandlungen erforderlich ist, ein Arbeitsurlaub ohne Zahlung einer Ausbildungsbeihilfe zuerkannt. Bei Weiterbildungsmaßnahmen wird den Praktikanten innerhalb von zwei Jahren eine Beurlaubung von bis zu sechs Wochen ohne Weiterzahlung der Ausbildungsbeihilfe zuerkannt.

Reisekosten zum und vom Ausbildungszentrum werden vom Auftraggeber getragen. Die Schulungs- und Prüfungsausrüstung, vor allem die technischen Einrichtungen, einschließlich Waben und Schere, Materialien und notwendige Unterrichtsmaterialien, Schutzbekleidung und salonbezogene Arbeitskleidung, stellt der Dienstherr unentgeltlich zur Verfuegung. Die Auszubildenden haben in jedem Geschäftsjahr ein Anrecht auf bezahlte Urlaubstage.

Ausgehend von fünf Werktagen in der KW betragen die Urlaubstage 25 Werktage, wenn die Praktikanten zu Anfang des Kalenderjahrs noch nicht 16 Jahre sind, ansonsten 24 Werktage. Der Ausbildungsvergütungsbetrag für die Ferienzeit ist vor Urlaubsantritt zu zahlen.

Im Zusammenhang mit den berufsbildenden Schulferien müssen auf Wunsch der Praktikanten zumindest zwei Urlaubswochen einräumt werden. In dem Jahr, in dem das Lehrverhältnis begann oder endete, haben die Lehrlinge für jeden Monat der Ausbildung das Recht auf ein Drittel des Jahresurlaubes.

Wird ein Auszubildender während seines Urlaubes krank, so werden die in einem ärztlichen Attest angegebenen Krankheitstage nicht auf die Ferientage angerechnet. b) Der Urlaubstag wird nicht mitgerechnet. Die Auszubildenden müssen sich jedoch erst nach dem planmäßigen Auslaufen der Ferien oder, wenn die Krankheit andauert, nach dem Ende der Erkrankung dem Unternehmen zur VerfÃ?gung stellen. ("Die Auszubildenden"). Die Auszubildenden dürfen während ihres Urlaubes keine dem Zweck ihres Urlaubes zuwiderlaufende Erwerbsarbeit, d. h. Freizeit beschäftigung, verrichten.

Wenn die Urlaubsreise wegen Erwerbsunfähigkeit oder aus betriebsbedingten Gründen bis zum Jahresende nicht durchgeführt werden konnte, muss sie innerhalb der ersten vier Monaten des Folgejahres erfolgen. In diesem Fall hat der Unternehmer die Praktikanten auf deren Wunsch hin frühzeitig zur Gesellen-/Schlussprüfung einzuschreiben. Hat der/die TrainerIn Kenntnis vom Termin der Prüfung, so hat er/sie den/die TrainerIn umgehend zu unterrichten.

Hat der Dienstherr die Praktikanten von der Pflicht zur Prüfungsteilnahme zu befreien. Der Auszubildende hat die Möglichkeit, sich an einem Tag vor der in der Ausbildungsverordnung vorgesehenen Abschlußprüfung auf die Abschlußprüfung einzustellen. Die Berufsausbildungsbeziehung läuft mit dem Ende der Ausbildung aus. Wenn der Auszubildende die Abschlußprüfung vor Ende der Ausbildung besteht, ist das Ausbildungsverhältnis mit dem Ablegen dieser bestanden.

Der Praktikant muss den Auftraggeber sofort, längstens jedoch am nächsten Werktag, über das Ablegen oder Scheitern der Abschlußprüfung unterrichten. Hat ein Auszubildender die Abschlußprüfung nicht bestanden, so wird das Ausbildungsverhältnis auf Antrag bis zur nächsten möglichen Wiederholung der Prüfung um maximal ein Jahr verlängert. b) Der Ausbildungsvertrag wird nicht mit dem Abschlussprüfer abgeschlossen. Die Ausbildungsbeihilfe wird für diesen Zeitrahmen beibehalten. Stellt der Unternehmer nach Beendigung der Ausbildung Praktikanten ein, so hat er diese drei Monaten vor dem zu erwartenden Ende der Ausbildung zu unterrichten.

Der Auftraggeber kann in der Meldung die Abnahme von der bestandenen Schlussprüfung abhängen. Der Auszubildende hat innerhalb von vier Wochen nach Erhalt der Meldung in schriftlicher Form zu bestätigen, ob er ein Beschäftigungsverhältnis mit dem Unternehmer einzugehen gedenkt. Bei Nichtaufnahme eines Arbeitsverhältnisses hat der Unternehmer die Praktikanten drei Monaten vor dem erwarteten Ende der Ausbildung zu unterrichten.

Ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis liegt vor, wenn Praktikanten im Anschluß an das Ausbildungsverhältnis ohne ausdrückliche Vereinbarung eingestellt werden. Die ersten vier Monaten des Ausbildungsverhältnisses dienen als Bewährungszeit. Das Ausbildungsverhältnis kann während der Bewährungszeit von beiden Seiten aus wichtigem Grunde ohne Beachtung einer Frist von vierwöchiger Frist durch einen Praktikanten beendet werden, wenn er die Ausbildung abbrechen oder sich für eine andere berufliche Tätigkeit qualifizieren möchte.

Ein Kündigungsschreiben muss in den in Absatz (2) genannten FÃ?llen unter Nennung der GrÃ?nde ergehen. Hat ein Auszubildender nach Abschluss des Ausbildungsverhältnisses eine Bescheinigung des Arbeitgebers erhalten. Falls der Ausbildungsbetrieb die Ausbildung nicht selbst absolviert hat, sollte auch der Trainer das Zertifikat unterzeichnen. In der Bescheinigung müssen Informationen über Typ, Ausbildungsdauer und Zielsetzung der Ausbildung sowie über die von den Praktikanten erlangten Fertigkeiten und Fertigkeiten angegeben sein.

Außerdem sind auf Wunsch des Praktikanten Informationen über Führungs-, Leistungs- und Fachkenntnisse beizufügen. Ein gegenseitiger Anspruch aus dem Ausbildungsvertrag und dessen Auflösung ist innerhalb einer Frist von drei Monaten nach dem Fälligkeitstag in schriftlicher Form durchzusetzen. Das Gesetz über die Aushangpflicht sowie der Tarifvertrag und andere tarifvertragliche Regelungen für Praktikanten im Friseurgewerbe sind den Praktikanten an einem für sie stets erreichbaren Ort auszustellen oder auszustellen.

a) Rechtsstreitigkeiten, die sich aus der Interpretation und Umsetzung dieses Tarifvertrags ergaben, werden zunächst in Tarifverhandlungen zwischen den Tarifparteien auf Verlangen einer der Vertragsparteien beigelegt. Bei Nichtzustandekommen einer Vereinbarung werden diese Streitfälle einer Schiedsstelle der Tarifparteien zur Beschlussfassung vorgelegt. Dieses Schlichtungsgremium setzt sich aus drei Mitgliedern zusammen, die von den Tarifparteien zu benennen sind.

Die Tarifparteien müssen sich über die Persönlichkeit des Unbeteiligten einigen. Die bestehenden günstigeren tarifvertraglichen Regelungen und die günstigeren Regelungen in den einzelnen Ausbildungsverträgen werden von den tarifvertraglichen Regelungen nicht berührt. Im Friseurhandwerk tritt dieser Tarifvertrag am kommenden Tag in Kraft. Dieser Tarifvertrag für Lehrlinge im Friseurhandwerk wird am kommenden Tag in Kraft treten. Sie kann erstmals zum Ende eines Kalenderquartals zum 30. April 2013 mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten in Textform auflösbar sein.

Im gegenseitigen Einvernehmen verlangen die Tarifparteien, dass dieser Kollektivvertrag für allgemein verbindlich erklärt wird. für das Friseurgewerbe in Nordrhein-Westfalen gemäß 5 Abs. l des Kollektivvertragsgesetzes (TVG) mit Wirksamkeit zum 31. Dezember 2008. In den Auszügen sind die einschlägigen Bestimmungen und Angaben der allgemein verbindlichen Erklärung des betreffenden Tarifvertrags bzw. des aktuellen Antrags auf eine allgemein verbindliche Erklärung wiedergegeben.

Es wurden die ursprünglichen Texte der Kollektivverträge aus dem Öffentlichen Tarifverzeichnis ( 6 TVG) herangezogen.

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