Studienseminar

Lehrgangsseminar

Das Studienseminar ist eine Einrichtung, in der angehende Lehrer in Deutschland ihre zweite Phase der Lehrerausbildung absolvieren. Staatliches Studienseminar für den Berufsschulunterricht. Fachseminar für Gymnasien in Frankfurt am Main. Infos zur Ausbildung am Studienseminar Lüneburg für das Lehramt an Gymnasien.

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Das Studienseminar ist eine Institution, in der zukünftige Lehrkräfte in Deutschland ihre zweite Ausbildungsphase durchlaufen. Lehrlinge an Grund-, Mittel-, Mittel- und Sonderschulen der Oberstufe des öffentlichen Dienstes werden als "angehende Lehrer" oder "angehende Lehrer" bezeichnet (siehe auch Lehrerpraktikum). Die ehemalige Lehrerfortbildung für Grundschullehrer finden Sie unter Pädagogen. Zielsetzung der Fortbildung ist der Aufbau einer professionellen Handlungs- und Reflektionsfähigkeit als Lehrkraft auf der Basis eines Hochschulabschlusses.

Das Training folgt oft dem Leitsatz eines "reflektierenden Praktikers" (Donald A. Schön). Die Schulung basiert in vielen Ländern auf vorgeschriebenen Zuständigkeiten und Normen, die im Rahmen des vorbereitenden Dienstes zu erwerben und nachzuweisen sind. In der nationalsozialistischen Regierung wurde die Seminardauer 1940 auf ein Jahr gekürzt und die Schulung streng standardisiert.

Allerdings wurde das Modell der gymnasialen Vorbereitung auf Studienseminare erst bei der 13. Tagung der Bildungsministerkonferenz in Frankenthal (Pfalz) am 10. September 1970 auf alle Lehraufträge umgestellt. Seitdem findet der Vorbereitungsservice für alle angehenden Lehrerinnen und Lehrer in "speziellen Ausbildungseinrichtungen" statt. In Niedersachsen, in den Landkreisen Oldenburg und Osnabrück, wurde Ende der 70er Jahre eine einstufige Schulung getestet, die die ganze Schulung mit einer Prüfung abschloß.

In der DDR wurde eine ähnliche einstufige Schulung durchgeführt. Die zweite Stufe der Lehrerfortbildung findet einerseits in der Seminartätigkeit im Studienseminar statt (Hauptseminare, Fachseminare), andererseits durch die jeweilige Ausbildungsstätte und die dort arbeitenden Berufskollegen (in NRW auch Ausbildungskoordinatoren), so dass sich die Praktikanten durchaus in einem Spannungsverhältnis zwischen unterschiedlichen Anforderungen und Zielen befinden können.

Das strukturbedingte Doppelspiel der angehenden Lehrenden als Lernenden und Lehrenden erfordert hohe Anforderungen an die Balance und die Distanz zu ihnen. Obwohl die Studiengänge ein modernes andragogisches Ausbildungskonzept entwickeln (z.B. der "selbständige Lerner"), ist der Vorbereitungsservice strukturiert durch eine ambivalente Mischung aus eigenverantwortlichem Erlernen der angehenden Lehrkräfte und externer Bewertung durch die Seminarleiter gekennzeichnet.

H. Lenhard: Zweite Studienphase von Seminaren und Hochschulen. Im: Sigrid Blömeke, P. Reinhold, G. Tuoldziecki, J. Wildt (Hrsg.): Leitfaden Lehrerausbildung.

Weinheim, Basel 2000. Johann Sjuts, Detlef Ehrig: Das Forschungs- und Lern-Studienseminar - das Selbstlernseminar? Analyse der Ergebnisse eines Studien-Seminars zur Qualität. Hans Heinrich Mandel: Historie der gymnasialen lehrerbildung in Preußen-Deutschland 1787-1987. Berlin 1989, ISBN 3-7678-0723-8, p. 53-92. ? H. H. H. Mandel: Historie der gymnasialen lehrerbildung in Preußen-Deutschland 1787-1987. 1989, p. 188 f; cf. Jörn Schützenmeister: Berufsausbildung und Poly-valenz in der Lehrausbildung.

Karl-Friedrich Hillesheim: Lehrerfortbildung in NRW im Sinne der Ausbildungs- und Prüfungsordnung seit 1945. In: Perspektive der Lehrerbildung. der Lehrerin. LIT-Verlag, Berlin 2010, S. 35-52. ý Hans Lohmeyer (Hrsg.): Das Studienseminar. Uplspringen Saarland: Lehrerfortbildung| Saarland.de.

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