Sozialpädagogische Berufe Ausbildung

Soziopädagogische Berufe Ausbildung

Die Projektmitarbeiter: Prof. Dr. Franz Hamburger, Sandra Hirschler M.A., Dr.

Wenn Sie mehr über die verschiedenen Ausbildungsberufe im sozialen Bereich erfahren möchten, dann schauen Sie sich unser Stellenlexikon an. Das Berufspraktikum ist in diese Form der Ausbildung integriert. Wir stehen an unseren Standorten in Hausach und Offenburg für eine wertschätzende und konstruktive Ausbildung. Infonachmittag für alle, die sich für eine Ausbildung in Ergotherapie, Logopädie oder Physiotherapie interessieren. Du interessierst dich für eine Ausbildung zum Sozialassistenten oder Perspektiven für eine Ausbildung in sozialen Berufen in Europa.

Pädagogische Berufe | Bundesministerium für Unterricht, Ausbildung, Jugend u. Soziales (MBJS)

zur Gewährung der nationalen Geltung, der Gleichheit und der Bestimmung der Äquivalenz. Für die Gewährung der Staatsanerkennung als Pädagoge nach erfolgreichem Abschluss einer einschlägigen Fachschulbildung sind die Oberstufenschulen oder anerkannte Vertretungsschulen mit dem Fachschullehrgang für sozialpädagogische Ausbildung nach der Sozialberufs-Durchführungsverordnung zuständig. Zuständig für die Gewährung der Staatsanerkennung als Pädagoge nach Zusatzqualifikation und Berufserfahrung nach der Verordnung über die Anerkennungsverordnung für Pädagogen oder für die Gleichberechtigung von Pädagogenberufen nach der Verordnung über die Anerkennungsverordnung für Pädagogen ist das Landesschulamt in der Blechenstraße 1, 03046 Cottbus. 2.

Training für Sozialberufe in Europa| FB 02

In Europa ist die Bildungslandschaft für Sozialberufe in Bewegung: Mit zunehmender Europaisierung und Globalisierung der sozialen Problematik, der Gesellschaftspolitik und der Sozialen Arbeit ergeben sich neue Qualifizierungsanforderungen in der betrieblichen und damit auch in der Ausbildung. Damit die Bildungslandschaft transparenter und damit international vergleichbar wird, hat das Forschungsprojekt "Ausbildung für Sozialberufe in Europa" die Ausbildungsfrage in über 40 unterschiedlichen Staaten Europas untersucht.

Von den Länderporträts erhoffen wir uns in der aktuellen Orientierungsphase fruchtbare Anstöße für den weltweiten Erfahrungsaustausch, aber auch Unsicherheit, wie sie seit der Einrichtung der IASSW (International Association of Schools of Social Work) eine gute Ausbildungstradition für die Sozialarbeit hat. Jahrhunderts und der Einrichtung der ersten Sozialarbeitsschulen unter anderem in Amsterdam, London, Liverpool, Paris und Berlin ist die Bildung in nahezu allen Staaten Europas von großer Vielfältigkeit und Verschiedenartigkeit gekennzeichnet.

Trotz aller Standardisierungstendenzen umfasst die Ausbildung in der Sozialen Arbeit nach wie vor ein weites Feld verschiedener Bildungseinrichtungen, Studiengänge und Abschlüsse. Es gibt in nahezu allen Staaten Parallelstudiengänge an Fachhochschulen und Fachhochschulen. Nur in einigen wenigen Staaten wie Finnland, Irland, Island und der Türkei wird das Studium der Sozialen Arbeit exklusiv als Universitätsstudium durchgeführt.

Die sozialpädagogische Hochschultradition wird in einigen Staaten fortgesetzt, in anderen Staaten wurden die oft in den 1920er Jahren gegründeten Sozialarbeitsschulen wieder aufgebaut. Die erste umfangreiche Studie von Brauns/Kramer (1986) ist natürlich überholt und vernachlässigt auch die damals schon erkennbaren Veränderungen in der Hochschulausbildung für Soziales /soziale Bildung in einigen Jahren.

Derzeit fehlt es an validen Angaben zur Ausbildungslage in den Nachbarstaaten der UdSSR und Jugoslawien, unter anderem in Bulgarien, der Slowakei, Rumänien, aber auch in kleinen Staaten wie Malta, Zypern und Fürstentümer wie Liechtenstein und San Marino. Jüngste Entwicklung in den 90er Jahren und Zukunftsaussichten. In dem ersten Sammelband mit Artikeln über Island, Estland, Litauen, Großbritannien, Deutschland, Österreich, Serbien, die Türkei und Portugal geht es um die Bildungssituation in bekannteren Staaten sowie in Staaten, über die bisher keine oder nur wenige Auskünfte vorlagen.

Seit 1976 gibt es in Island eine 4-jährige Grundausbildung an der Philosophischen Fakultät für Sozialwissenschaften der University of Reykjavik und bald auch ein Sozialarbeitsstudium an der University of Akureyri. In der Sowjetunion gab es in unserem Verstehen keine spezielle Ausbildung für den Bereich der Sozialen Hilfe, so dass hier in einem Jahrzent, das in einem Jahrtausend in den alten Bundesländern stattfand, eine Weiterentwicklung "nachgeholt" werden musste.

Die Ausbildung von Sozialarbeitern begann in Estland in den frühen 1990er Jahren an den Hochschulen von Tallinn und Tartú und ist heute nach dem BA/MA-System (Bachelor/Master) aufgebaut. Das Training in Litauen baut auf den sozialpädagogischen Konzepten der 1930er Jahre auf und wird an sieben Hochschulen, einem College, vier Colleges und vier Sekundarschulen angeboten, an denen bereits BA- und Masterstudiengänge angeboten werden.

In Großbritannien ist die Bildungslandschaft recht verwirrend, Soziale Arbeit kann an Hochschulen (Fachhochschulen) und Hochschulen absolviert werden, die Studienzeit liegt zwischen zwei und drei Jahren. Die Landesakademien für Soziale Arbeit wurden in Österreich seit 2001 in neun privat finanzierte Hochschulen für Soziale Arbeit transformiert; in Graz und Klagenfurt gibt es Universitätsstudiengänge im Bereich der Erziehungswissenschaften.

Im Gegensatz zu den Ostseeanrainerstaaten basierte die Ausbildung zur Sozialarbeiter in Serbien auf der Tatsache, dass in Jugoslawien bereits in den 1950er Jahren eine qualifizierte Ausbildung nach westlichem Vorbild begann. Erste universitäre Ausbildungsgänge wurden 1974 gegründet, die Zusammenarbeit wird derzeit ausgeweitet.

In der Türkei gibt es nur eine universitäre Ausbildung: seit 1967 an der Hacettepe State University in Ankara und seit 2002 an einer Privatuniversität in Basel mit den Graden MA und Phd; seit der Wende 1974 sind die drei Staatsschulen in Lissabon, Porto und Coimbra im Tertiärbereich angesiedelt und wurden 1979 in Fachschulen für Sozialwesen umgestaltet.

Seit 1985 sind auch Privathochschulen aufgenommen worden. Das Universitätsstudium wurde 1980 an der Technischen Hochschule Lissabon begonnen, gefolgt von Kursen an der Katholiken Hochschule Vizeu und 1998 von einer fünfjährigen Ausbildung an der Hochschule Trás-os-Montes e Alto Douro. Der zweite Teil des Bandes befasst sich mit der Bildungslandschaft in Norwegen, Schweden, Irland, Dänemark, Lettland, Polen, der Slowakei, Kroatien, Bulgarien, Mazedonien, Griechenland und Spanien.

Im Zuge des "Quality Reformgesetzes " für die Hochschulbildung (Universitäten und Hochschulen) von 2002 wurde in Norwegen die Ausbildung vollständig auf BA- und MA-Studiengänge umgebaut; diese Neuregelung war an den nordischen Hochschulen besonders kontrovers. Es gibt aber auch PhD- und Doktorgrade in der Sozialen Arbeit. In Schweden werden in sieben Semestern an zwölf Fachhochschulen und neun Fachhochschulen Sozialarbeitskräfte (Sozioökonom) und Sozialpädagoginnen (Social Omsorg) ausgebildet; eine Zusammenführung der beiden Studiengänge ist vorgesehen.

Ein Doktortitel in Sozialer Arbeit ist derzeit nur an Hochschulen möglich. Ungeachtet der hohen Internationalität der Ausbildung wurden bisher keine BA- oder MA-Abschlüsse vergeben. In Irland erfolgt die Ausbildung in den Bereichen Jugend-, Krankenpflege- und Heimpflegepädagogik an Fach- und Hochschulen, die der Sozialen Arbeit (Social Work und Youth and Community Work) ausschliesslich in BA-Studiengängen in den Sozialwissenschaften an drei Hochschulen.

In Dänemark ist die Ausbildung in meist regierungsunabhängigen Fachseminaren und öffentlichen Hochschulen (CVU) mit einem BA-Abschluss untergebracht; Nachdiplomstudien werden an zwei Hochschulen absolviert. Weiterbildungsangebote in der Sozialen Arbeit werden ebenfalls auf allen Bildungsebenen gemacht. Die Ausbildung zur Sozialen Arbeit in der Völkerverständigung gibt es in Lettland erst seit Anfang der 90er Jahre. Es ist in die universitären Lehrveranstaltungen für die Bereiche Sozialpsychologie (Sozialarbeit), Erziehungswissenschaft (Sozialpädagogik) und Humanmedizin (Sozialfürsorge) miteinbezogen.

Darüber hinaus kann die Soziale Arbeit an einer Privat- und einer protestantischen Hochschule absolviert werden an den universitären Einrichtungen als Subdisziplin in den Bereichen Sozialwissenschaft, Erziehungswissenschaft und Politikwissenschaft. Im Jahr 1990 wurde in der Slowakei die erste Professorenstelle für Soziale Arbeit an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Bratislava gegründet, und drei weitere Unis bilden sich im Bereich Soziale Arbeit weiter.

Hinzu kommen 2-jährige Ausbildungen an Hochschulen für Soziale Arbeit und verschiedenen Privatschulen. Das Bildungswesen in Kroatien ist anders als in anderen ostmitteleuropäischen Staaten, da es vor dem Hintergund des "Dritten Weges" Jugoslawiens auch im Rahmen des Nationalsozialismus an weiterführenden Bildungseinrichtungen und Hochschulen fortgesetzt wurde. In Zagreb gibt es seit 1993 fünf Professuren für Soziale Arbeit.

Die Ausbildung in der Sozialen Arbeit findet in Bulgarien seit dem Fall des Kommunismus an Hochschulen und Hochschulen statt und führt zu den Abschlüssen "Spezialist" (drei Jahre College), Bachelor (vier Jahre) und Magister (plus ein Jahr). Zwei Hochschulen bieten nun auch Promotionsprogramme (PhD) an. Die Ausbildung in Sozialer Sozialer Arbeit erfolgt am Lehrstuhl für Sozialer Arbeit in Skopje mit BA, MA und Promotion.

Die Ausbildung in Sozialer Sozialarbeit erfolgt in Griechenland seit 1984 ausschliesslich an vier staatlich anerkannten Fachschulen (T.E.I.) mit unterschiedlichen Studienrichtungen; die Ausbildung umfasst acht Studiensemester. Die im dritten Jahrgang zusammengefassten Staaten zeigen wie die ersten beiden Jahrgänge, dass je nach gesellschaftspolitischem Problem unterschiedliche Trainingsschwerpunkte im Kontext der Sozialarbeit identifiziert werden.

Die in diesem Sammelband zusammengefassten Länder befinden sich im Zuge des Bologna-Prozesses ebenfalls im Wandel. In Finnland kann man sagen, dass die bildungspolitische Fokussierung den Ausbildungsbereich für soziale Berufe verstärkt und dazu beigetragen hat, ihn zu erweitern und in der Öffentlichkeit bekannter zu machen.

Auch in Russland haben sich die Fachbegriffe "Sozialarbeit" und "Sozialpädagogik" noch nicht vollständig etabliert, und auch in Russland werden derzeit neue Ausbildungs- und Arbeitsbereiche etabliert, so dass es schwer ist, Begrifflichkeiten und Inhalte zu definieren. Im Studienjahr 2004-2005 wurde in Flandern die Struktur des Bachelors und des Masters geschaffen, so dass dort nun ein wissenschaftlicher Bachelors, ein professioneller Bachelors und ein wissenschaftlicher Magister erlangt werden können.

Die Ausbildung für Sozialberufe findet in Frankreich nicht oder nur vereinzelt im Hochschulbereich statt, auch die Ausbildung für Sozialarbeitskräfte und Sozialpädagoginnen erfolgt nicht an einer Fachhochschule, sondern an einer Berufsschule. Wie Flandern befindet sich auch Luxemburg derzeit in einem Reformprozeß für die sozialen Berufe, vor allem für die Bildung, der mittel- bis längerfristig die Funktionen und die Aufgaben aller sozialen Berufe umdefinieren wird.

In der Tschechischen Republik nimmt der Personalbedarf an Sozialarbeitskräften zu, aber aufgrund der fehlenden gesetzlichen Bestimmungen bezüglich ihrer Position und der fehlenden Definition der Grundqualifikationsausbildung besteht ein (eklatanter) Fachkräftemangel; neue Rechtsvorschriften sollen diesen Engpass beheben. In der Ukraine nimmt auch der Anteil an ausgebildetem Sozialpersonal ständig zu, und auch hier werden, wie in Tschechien, zurzeit gleichbleibende Maßstäbe gesetzt.

Die Ausbildung für Sozialberufe findet in Ungarn zum einen an Hochschuleinrichtungen und im Hochschulsystem und zum anderen über eine Vielzahl von gemeinnützigen Organisationen oder marktorientierten Betrieben außerhalb des Bildungssystems statt. Im Jahr 2004 wurden in Moldawien Normen für die Ausbildung in der Sozialarbeit veröffentlicht, die an der jeweiligen Hochschule durchgesetzt wurden.

Die Ausbildung wird sich auch in Zukunft durch die internationale Zusammenarbeit im Bologna-Prozess ändern. Zu beachten ist für Liechtenstein, dass das Bundesland aufgrund seiner Grösse keine selbständige Ausbildung für Sozialberufe bietet, sondern auf die entsprechenden Ausbildungsinstitutionen im Inland zurückgreift. In den Niederlanden befindet sich die Ausbildung im Aufbruch, da eine "Managed Care" derzeit eine bedeutende Funktion hat, bei der andere Ausbildungsformen - z.B. für das Controllingbereich - benötigt werden.

Es gibt in Belgien zwei unterschiedliche sozialpädagogische Trainings mit eigener Ausprägung. Beide Schulungen werden im Rahmen des Bologna-Prozesses diskutiert. Teilweise ist die große Resonanz darauf zurückzuführen, dass die Weiterentwicklung des Bachelorprozesses zeitgleich mit der Hochschulmodernisierung erfolgt und die Umwandlung in einen Bachelor-Abschluss keine Veränderung der Studiendauer erfordert.

Es gibt in San Marino keine selbständige Ausbildung im Sozialbereich, sondern spezielle Angebote des "Service for Informations-, Fort- und Weiterbildungsangebote".

Es ist anzumerken, dass Monaco im Hinblick auf das Bildungssystem eine Parallele zu seinem Nachbarland Frankreich hat und dass Monaco eine eigene Bildungsstruktur in Bezug auf die Berufsausbildung hat, in der jedoch die Ausbildung von Sozialberufen nicht im Vordergrund steht. Im Tertiärbereich werden derzeit in Andorra neue Ausbildungen angeboten, und die Ausbildung für Sozialberufe geniesst im Lande einen grossen Vorrang.

Malta hat in den vergangenen 25 Jahren ein enormes Anwachsen der Ausbildung im Sozialwesen erlebt. Der vierte Band des Projektes "Training for Social Professions in Europe" ist provisorisch zu Ende. In allen Ländern vollzieht sich auch ein ständiger Wechsel in der Sozial- und Bildungspolitik, der die Ausbildung nicht unberührt läßt.

Hierzu zählt zum Beispiel, dass die Ausbildung in den befragten Staaten nach wie vor unter staatlicher Aufsicht und vor allem an den Hochschulen stattfindet. Ausgenommen ist Österreich mit neun FHs, die nur privat gefördert werden. Während in einigen Staaten die Bedeutung der theoretischen Grundlagen für die Bildungspraxis vielfach erörtert wird, steht in anderen Staaten die "Suche nach dem eigenen Beruf" mit der Fragestellung "Wie soll das Kind sein?

Positiv zu vermerken ist daher, dass wir - jedenfalls im Bildungsbereich - wohl noch einige Zeit ein "Europa der Vielfalt" genießen können. Referenzen: Franz Hamburger/Sandra Hirschler/Günther Sander/Manfred Wöbcke Hrsg.: Ausbildung für Sozialberufe in Europa. Franz- Hamburger/Sandra Hirschler/Günther Sander/Manfred Wöbcke/Hrsg.: Ausbildung für Sozialberufe in Europa.

Franz- Hamburger/Sandra Hirschler/Günther Sander/Manfred Wöbcke/Hrsg.: Ausbildung für Sozialberufe in Europa. Franz- Hamburger/Sandra Hirschler/Günther Sander/Manfred Wöbcke/Hrsg.: Ausbildung für Sozialberufe in Europa. Beschaffung the volumes from the Institute for Social Work and Social Pedagogy e. V. Das Magazin SozialExtra widmete sich 2007/2008 dem Themenschwerpunkt "Training für Social Work in Europe".

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