Sozialpädagogik

Gesellschaftserziehung

Sie wollen Sozialpädagogik dual studieren? Studium der Sozialpädagogik an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) und gleichzeitig Management-Qualifikation! spannen id="Ursprung_und_Entwicklung_der_Socialp.C3. A 4 Pädagogischer_Beruf">Entwicklung und Entfaltung des sozial_pädagogischen_Berufes[Quelltext bearbeiten< class="mw-editsection-bracket">]>

Die Sozialpädagogik bezeichnet einen Zweig der Erziehungs- und Bildungswissenschaft und der sozialstaatlichen Einflussnahme. Die Sozialpädagogik will die Eigenverantwortlichkeit junger Menschen und damit ihren eigenverantwortlichen Umgang mit allgemeinen Situationen in der Gemeinschaft stärkste. Die Sozialpädagogik befasst sich auch mit der Frage, wie soziale Nachteile, die die gleichen Fähigkeiten wie ihr Zweck haben, abgebaut werden können.

Die Sozialpädagogik war auch der Name einer überregionalen Zeitschrift, die von 1959 bis 1997 von Albrecht Müller-Schöll in Stuttgart als diakonisches Werk herausgegeben wurde. Das Thema der sozialpädagogischen Tätigkeit sind humane "Problemsituationen", die als sozial und beruflich bedeutsam angesehen werden. Die Sozialpädagogik berücksichtigt den Einzelnen in seiner Interaktion mit dem gesellschaftlichen Umfeld. Der Sozialpädagoge spricht von einer Lebenssituation, um die Ganzheit der Menschen und der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wiederzugeben.

Die Sozialpädagogik war seit Ende des neunzehnten Jahrhundert, also beinahe bis zur Fachhochschulgründung 1971, ausschliesslich ein Beruf der Frauen. Von Beginn an hieß das Ausbildungszentrum "Jugendleiterinnenseminar" und seit 1956 durch Beschluß der Bildungsministerkonferenz "Höhere Fachschule für Jugendleiterinnen". Die Kulturminister der Bundesländer einigten sich am 14. Mai 1967 auf die Umfirmierung in "Höhere fachliche Schule für Sozialpädagogik".

Das Training wurde auch für die männlichen Studenten in Pilotprojekten eröffnet. Individuelle Fallarbeit; Angebot für Schüler, Studenten, Jugendliche, Angehörige, Erwachsene, Eltern und allein erziehende Mütter mit dem Zweck der individuellen Lebensbedingungen, Sozialgruppenarbeit nach SGB VIII mit dem Zweck der Weiterentwicklung von Sozialkompetenzen, Gemeinschaftsarbeit und Quartiermanagement zur sozialräumlichen Strukturverbesserung; hier wird aber auch von der Sozialen Arbeit geredet.

Sozialarbeitskräfte und Sozialpädagoginnen sind oft in den selben Arbeitsbereichen tätig. Sozialpädagogik und Soziale Arbeit weisen in der Tat sowohl in ihrer geschichtlichen Entstehung als auch in grundsätzlichen Fragen Unterschiede auf. Die Sozialpädagogik verwendet in der Regel drei verschiedene Unterrichtsmethoden, während die Sozialpädagogik die Lehre und den Unterricht nutzt.

Die Ausbildungsinhalte als Dipl.-Sozialpädagogen oder Diplom-Sozialarbeiter sind in der BRD in die gesetzgeberische Zuständigkeit der Länder eingebettet und daher unterschiedlichorientiert. In neueren Ansätzen wird "Soziale Arbeit" als Gattungsbegriff sowohl für gleichwertige Arbeitsfelder als auch für den Lehr- und Forschungsbereich "Sozialarbeitswissenschaften" verwendet. Sozialpädagogen waren früher in einigen Ländern gleichbedeutend mit Pädagogen.

Sozialpädagogik und Soziales werden hauptsächlich an Fach-, Fachhochschul- oder Berufsakademien erlernt. Zahlreiche Universitäten, die beide Studienrichtungen anbieten, wurden "Fachhochschule für Sozialwesen" oder "Fachhochschule für Soziales Arbeit" genannt. Alle Universitäten haben ihr Studium seit der Reform von Bologna zusammengefasst und nennen es nun einheitliche Sozialleistungen. Im Anschluss an ein Studium der Fachrichtung Arbeitswissenschaften erhalten Sie den akademischen Grad "Sozialarbeiter/Pädagoge B.A." und nach einem Masterstudium "Sozialarbeiter/Pädagoge M.A.".

Jugendfürsorge Allgemeine Sozialdienste, Bildungs- und Familienberatungen, Familienarbeiten, Erziehungshilfe, Sozialgruppenarbeit, Erziehungs- und Betreuungsassistenten, Sozialpädagogik, Bildung in einer Tagesschule, Vollzeitbetreuung, Heimpädagogik und assistiertes Leben, individuelle intensiv Sozialpädagogik, Kinder- und Jugendbetreuung, Frühintervention, Jugendberatung, Jugendkarriereförderung, Jugendgerichtsbetreuung, Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie, schulische Jugendpädagogik, Straßenarbeit, Vorschulausbildung. Weitere Arbeitsfelder: Schulsozial- und -sozialarbeit, Sozialdienste der Gerechtigkeit, Kinder- und Jugendgesundheitsdienste, Sozialdienste in Behindertenwerkstätten, Drogenberatungen, Arbeit mit MigrantInnen, AsylbewerberInnen und Flüchtlingsbetreuung, Pflege von Menschen mit körperlicher, geistiger oder emotionaler Behinderung, Gemeindearbeit, Circus-Pädagogik, Erfahrungspädagogik sowie Administration, Forschen, Fortbildung und Unterricht.

Der Universitätsabschluss in Sozialpädagogik ermöglicht die Berufsausbildung zum Kinder- und Jugendpsychotherapeuten nach einer Berufspraxisphase. Das Wirken der Sozialarbeiter repräsentierte die Aufgabe des Jugendämters (und auch des Gesundheitsamtes), zu dieser Zeit vor allem mit dem Schwergewicht der Hoheitsaufgaben des "Staatlichen Vormundschaftsamtes", wie es im Basic Law (GG) genannt wurde.

Heute: Stellenbezeichnung der Sozialarbeiterin im Allgemeinen Sozialdienst (ASD) des Jugendamts. Grundlage der Arbeiten sind das KJHG (Kinder- und Jugendhilfegesetz) und das BGB sowie das Straf- und Jugendsanktionen. Die Haupttätigkeiten der Sozialarbeiterinnen und -arbeiter in ASD werden hier nur kurz erwähnt: Weil die Sozialarbeitskräfte in ASD in der Lage sein müssen, rasch Sachverhalte zu erfassen, zu klassifizieren (auch rechtlich) und zu verstehen sowie Hilfe zu stimulieren, die allenfalls in der Startphase noch koordiniert wird, dann aber durch das verwendete Assistenzsystem, bei dem die (auch strafrechtliche) Verantwortlichkeit für die hier getroffenen Massnahmen gänzlich beim/bei der Sozialarbeiterin der ASD liegen muss.

Eine solche Tätigkeit ist ohne einen soliden Grundcharakter nicht möglich, da sie in der Regel nur in sozialen Randbereichen und bei geeigneten Gastfamilien vorkommt. Bis 2007 waren Soziales und Sozialpädagogik während der Ausbildungszeit immer zweigeteilt. Inzwischen gibt es unterschiedliche Formen der Weiterbildung und Schwerpunktsetzungen, die oft unter dem Begriff "Soziale Arbeit" zusammengefaßt werden.

Zum Beispiel beinhaltet die sozialpädagogische Weiterbildung sowohl die soziale und sozialpädagogische Tätigkeit, entweder in Verbindung oder als individueller Schwerpunkt (mögliche Ausbildungszentren): Fachhochschule Wien/St. Pölten, Fachbereich Soziales[3]). Beide Berufszweige haben im Laufe der Zeit bestimmte Gebiete für sich in Anspruch genommen und so können zum Beispiel Sozialpädagoginnen und -pädagogen in der Regel nicht im Jugendämter und Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter nicht in der "stationären Jugendhilfe" arbeiten.

Das Angebot für Sozialarbeiterinnen und -arbeiter ist als Studiengang an Hochschulen wie der FH Salzburg oder der Universität St. Pölten angesiedelt. Das Studium endet mit einem Bachelors oder Masters. Der Ausbildungsgang zum staatlich geprüften Sozialpädagogen ist als 5-jährige Sekundarausbildung oder als College (zwei Jahre oder - nebenberuflich - in der Regel drei Jahre) angelegt und endet mit einem Berufsabschluss.

Als berufsbegleitende Schule wird in Wien die Bildung von drei privaten Hochschulen angeboten: Konsortium für Sozialpädagogik, Universität Wien, Universität Wien, Institut Dr. Rampitsch. An der FH-St. Petersberg werden neben der akademischen Sozialpädagogik Bachelor of Social Work (Schwerpunkt Sozialpädagogik) und ein Masterstudiengang (Master of Arts) ausgebildet. Im Gegensatz zu Deutschland wird in Österreich "Sozialpädagogik" in Gestalt von "sozialem Lernen" auch an der Schule und für alle Altersgruppen praktiziert.

Juventa, Weinheim 2003, ISBN 3-7799-0353-9 Andreas Cieslik-Eichert, Claus Jacke: Gestalterisches Gestalten in Berufsschulen für Sozialpädagogik. Pädagogischer Verlag E1NS, zweite Ausgabe (Oktober 2005), ISBN 3-8237-3466-0th K. A. Geißler, M. Hege: Konzeptausbildung. Eine Anleitung für Sozialkarrieren. Juventa, Weinheim, München 2007, ISBN 978-3407558565 A. Heimgartner, K. Lauermann (Hrsg.): Sozialarbeit.

Klagenfurt 2006, ISBN 3-7086-0262-5 Paul Kaller (Hrsg.): Sozialpädagogik, Klagenfurt. Wiebelsheim 2001, ISBN 3-8252-2181-4 Carsten Müller: Sozialpädagogik als Demokratieerziehung. Klinckhardt, Bad Heilbrunn 2005, ISBN 3-7815-1422-6. C. Niemeyer: Klassische Sozialpädagogik. Juventa, Weinheim 2010, ISBN 978-3-7799-0358-1. Winfried Noack: Sozialpädagogik. Sambertus, Freiburg im Breisgau 2001, ISBN 3-7841-1335-4 Hans Thiersch: Lebensweltorientiertes Sozialwerk.

Praxisaufgaben im gesellschaftlichen Umbruch. Neunte Ausgabe. Juventa Beltz, Weinheim 2014, ISBN 978-3-7799-1298-9 Katrin Zimmermann-Kogel, Norbert Kühne: Praxishandbuch Sozialpädagogik - Arbeitsmaterialien and Methoden. in Englisch. Jahrgang 1 und 2, Bildverlag EINS, Troisdorf 2006, ISBN 3-427-75409-X. Vortrag Sozialpädagogische Theorien Videomitschnitte einer Darbietung. FH Köln, Fachbereich Sozialwissenschaft. Highspringen ? Geschichtliche und aktuelle sozialpädagogische Entwicklung.

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