Sommersemester

Wintersemester

Der Studiengang gliedert sich in das Wintersemester und das Sommersemester. mw-headline" id="Semester_in_Deutschland">Semestre en Allemagne="mw-editsection-halterung">[a class="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index.php php?title=Semester&action=edit&

section=1" title="Edit Section: Semester in Deutschland"">Quelltext bearbeiten]>

Das Fachsemester (lateinisch semestris'six-month','half-yearly' des Geschlechts'six' und mensis'month'[1]) ist ein seit dem fünfzehnten Jh. verwendeter Begriff für ein Studiensemester an einer Universität oder Universität oder Volkshochschule (VHS). Der Vorlesungszeitraum beträgt ca. 14 Unterrichtswochen im Jahr. An den meisten Fachhochschulen beginnt sie in der Hälfte des ersten Semesters, also um den Zeitraum von ca. 10. Oktober bzw. 04. April, und endet danach im Monatsfebruar bzw. 07.

Die Dauer des Herbstsemesters (Abk. HS), teilweise auch Herbst/Wintersemester (Abk. HWS) genannt, beträgt vom ersten bis zum dritten Quartal, die Dauer des Frühjahrssemesters (Abk. FS), teilweise auch Frühjahr/Sommersemester (Abk. FSS), vom zweiten bis zum dritten Jahr. Das Vorlesungsangebot beginnt im Herbsthalbjahr anfangs Septembers und endet an den Weihnachtsfeiertagen, im Frühlingssemester von ca. mitte Feber bis mittwochs.

Im Jahr 2007 beschloss die Rektorenkonferenz (HRK)[3], den Semesterstart an Hochschulen in ganz Deutschland bis Ende 2010 vorzuziehen, konnte sich aber nicht auf ein allgemeingültiges Konzept einigen. Seit dem Ende der Ausbildung für Offiziere der Armee im Monat Juli und Juni beginnen die Studien am kommenden Wochenende mit dem herbstlichen Trimester. Danach folgt das Wintersemester ab dem darauffolgenden Jahr, das Frühlingstrimester ab dem darauffolgenden Jahr und das Frühlingstrimester ab dem darauffolgenden Jahr.

Vorlesungsfreier Zeitraum ist vom  1. Juni bis einschließlich 3. August. Weltkrieges ordnete der Preußen-Kulturminister an, dass vom 21. August bis 21. November 1919 an den meisten Hochschulen im preußischen Staat ein Mittelsemester zu absolvieren sei. Der Winterhalbjahresbeginn 1920 - wie es offiziell genannt wird - war der fünfte Jahrgang.

Diese Feststellung wurde mit dem Herbst-Zwischensemester 1920 und dem WS 1921 wiederaufgenommen. Der Begriff des Semesters wird auch verwendet, um die sechs Monate in den beiden vergangenen Jahren des Sekundarbereichs II zu beschreiben. Wer beispielsweise das Gymnasium für 8 oder 9 Jahre besuchen will, muss vier Studiensemester absolvieren. In Österreich gilt das WS in der Regel vom 10. bis 28./29. Feb. und das Sommersemester vom 11. Mai bis einschließlich der Freistunde.

Vorlesungsbeginn ist der erste Tag am Tag und endet am Tag vor dem Tag der offenen Tür. Anders als in Deutschland wird nur die Zeit zwischen Winter- und Sommersemester als die Zeit der Schulferien bezeichne. In Österreich wird die Zeit zwischen Sommer- und Winterhalbjahr als Sommerurlaub bezeichne. Die sechsmonatige Semesterwoche ist in Österreich an allen Hochschulen gebräuchlich.

Unter dem Begriff Auslandssemester versteht man alle in einem Fachgebiet absolvierten Studierenden. Bei den Prosemestern handelt es sich nicht um komplette Studiensemester, sondern um Kurse vor dem jeweiligen Studiensemester, in der Regel zur Semestervorbereitung, zum Erwerb bestimmter im Anschluss angewandter Methoden und Fähigkeiten, wie bspw. Sprache, Mathe, Statistik, Bilanzierungsrichtlinien/Buchhaltung, etc. Studentische Kohorten (Kohorten) werden oft auch als "Semester" genannt (z.B. "Insbesondere fünfte Halbjahre sind im Studium."), insbesondere die langfristigen, d.h. "älteren Halbjahre", im Scherz.

Dieser Begriff wird heute auch häufig als Scherzbegriff für Ältere verwendet. Ein besonderes Unternehmensmerkmal sind die Studiensemester in Studentenbruderschaften, die in der Regel die Studiensemester in seiner Studentenbruderschaft ausweisen. Das Statistische Bundesamt, 2016, Zugriff am 24. April 2017 (PDF).

Auch interessant

Mehr zum Thema