Schichtarbeit

Schichtendienst

Was ist Schichtarbeit per Definition? Welche arbeitsrechtlichen Bestimmungen gelten für Schichtarbeit? Aus eigener Erfahrung wissen sie, dass Schichtarbeit sehr stressig sein kann:

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Unter Schichtarbeit versteht man eine Arbeitsorganisation, bei der Mitarbeiter nach einem festgelegten Schema hintereinander derselben Stelle zugeordnet werden, so dass sie ihre Aufgaben zu verschiedenen Zeitpunkten innerhalb eines festgelegten Zeitraumes erledigen müssen. 1 ] Schichtarbeit ist durchzuführen, wenn ein Betriebsinhaber über die normale tägliche Arbeitszeit hinaus arbeiten soll oder wenn aus anderen Umständen auch außerhalb der normalen täglichen Arbeitszeit eine Tätigkeit oder ein Bereitschaftsdienst notwendig ist.

Als Schichtarbeit gilt nicht durchgehende Schichtarbeit, wenn die Arbeitszeiten am Ende des Arbeitstages im Regelfall im Zweischicht-Betrieb mit Früh- und Spätdienst (auch Mittagsdienst) abgebrochen werden. Wir sprechen von kontinuierlichem Schichtbetrieb, wenn wir rund um die Uhr, also auch in einer Nachtarbeit, arbeiten. Bei Unterbrechung der kontinuierlichen Schichtarbeit an einem Wochenende gibt es halbkontinuierliche Schichtarbeit, ansonsten volle Schichtarbeit, wenn auch die Wochenende mitgerechnet werden.

Wenn ein Mitarbeiter zu verschiedenen Zeiten arbeiten muss, wechselt die Schicht. Im privaten Sektor wird der Ausdruck Schichtarbeit häufig verwendet, während im staatlichen Sektor Schichtarbeit häufig verwendet wird. Bei grösseren Schiffstypen werden sowohl die Schicht als auch der dazugehörige Teil der Crew seit jeher als Wächter betrachtet. Im Krankenhaus wird die Nachtschichtarbeit üblicherweise als Night Watch beschrieben.

Auch in einigen Bereichen ohne kontinuierliche Schichtarbeit sind die Bezeichnungen Früh- und/oder Spätwerk üblich. Zwei-Schicht-Betrieb, der in der Regel zwei aufeinanderfolgende 8-stündige Schichten und damit eine Auslastung von 16 Std. pro Tag ermöglich. Drei-Schicht-Betrieb, der wie oben erwähnt einen Rundum-Betrieb unter der Woche ermöglich. Der Vier- oder Fünf-Schicht-Betrieb erlaubt einen Dauerbetrieb von 7 Tagen und 24h.

Für "Vollkonten" werden je nach Standardarbeitszeit des Mitarbeiters vier oder fünf Schichten verwendet. Der Vier-Schicht-Betrieb führt zu einer wöchentlichen Arbeitsleistung von 42h. Bei einer kürzeren Einsatzzeit - was die Norm ist - werden die zusätzlichen Schichten kompensiert. Wenn die Regelarbeitszeit weniger als 38 Wochenstunden beträgt, wird die Arbeitszeitverwaltung der Freizeitschichten (schließlich müssen auch Ferien- und Feiertags- und Zusatzschichten für die Sonntags- und Feiertagsarbeit vorgesehen und die Erkrankung kompensiert werden) sehr zeitaufwendig und die arbeitswissenschaftlichen Profile für die Beschäftigten sind eher ungünstig.

In diesem Falle sind es 33,6 Wochenstunden. Größere tariflich vereinbarte Arbeitszeiten führen dann zu sogenannten Schichten, die zum Ausgleich von Krankheiten oder zur Fortbildung genutzt werden können. Abhängig von der Betriebsart können auch andere Schichten oder Überlappungszeiten für die Arbeitsverlagerung geplant werden. In der Regel wird die Schichtdauer des Mitarbeiters rotierend geändert, aber es gibt auch in Deutschland nicht alltägliche Ausführungen, bei denen nur eine einzige Schichtdauer zum Einsatz kommt (z.B. Nachtdienst).

Schichtbetrieb und "flexible Arbeitszeiten" gehen manchmal Hand in Hand. Tarifverträge können eine Mindestanzahl von Schichtwechsel in einem Zeitraum vorsehen, so dass die Leistungen aus dieser Arbeitsform über die Zeiträume für die betreffenden Arbeitnehmer erhalten bleiben (z.B. zur Aufrechterhaltung des gemeinschaftlichen Besitzstandes).

Die Schichtarbeit stellt im Vergleich zur regulären Arbeitszeit ein höheres Gesundheitsrisiko dar, besonders bei Nachtbetrieb. Ständige Schichtarbeit ist körperlich anstrengend und erschwert gesellschaftliche Tätigkeiten (Sport, Familienleben, etc.). Größere Schichtdauer (z.B. 12-Stunden-Schichten) sind oft populär, weil sie mehr Tage oder mehr Urlaub einbringen. Die gesundheitlichen Gefahren der Schichtarbeit sind für die Betroffenen oft schwierig einzuschätzen.

Schichtbetrieb findet in allen Betrieben und Einrichtungen statt, in denen täglich und stündlich zu arbeiten ist oder in denen die Einsatzzeit deutlich über der Tages- oder Wochenarbeitszeit liegt. Aber auch im Kundenservice werden vermehrt Telefon-Hotlines aufgebaut, die rund um die Uhr zur Verfügung stehen (z.B. bei Krankenkassen, IT- oder Kommunikationsdienstleistern).

An Bord von Bohrtürmen und Bohrtürmen sind kurze Arbeitszeiten üblich: vierstündige Uhr, achtstündige freie Uhr; s. auch Glasuhr, S. 1, 2. Die Mitarbeiter von Hiltraut Paridon, Sabine Ernst, Volker Harth, Peter Nickel, Annette Nold, Dirk Pallapies: Schichtarbeit - rechtliche Situation, Gesundheitsrisiken und Möglichkeiten der Prävention. Information zur Situation und Aufteilung der Arbeitszeiten auf der Website des Arbeitsministeriums des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.

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