Rettungsassistent

Sanitäter

Die Rettungssanitäterin (RettAss oder RA) war der erste staatlich anerkannte Beruf im Rettungsdienst in Deutschland. Wie hoch ist das Gehalt im Bereich der Rettungsassistenten? mw-headline" id="Aufgaben">Aufgaben[Bearbeiten | | | Quellcode editieren]> Die Rettungssanitäterin (RettAss oder RA) war der erste staatliche Rettungsdienstberuf in Deutschland. Doch bis zum Stichtag des Jahres 2014 gab es die parallele Chance, die Berufsausbildung zum Rettungssanitäter zu starten und nach dem alten Gesetz abzuschließen. 1] Die Berufsschulausbildung des ehemaligen Sanitäters ist bundeseinheitlich und dauert zwei Jahre ("Insellösung": drei Jahre).

Der Rettungsassistent in Deutschland entspricht in etwa dem österreichischen Notsanitäter, dem qualifizierten in der Schweiz, dem medizinischen Notfallassistenten (Paramedic) in den USA und dem medizinischen Notfallassistenten in England. Die allgemeinen Begriffe Rettungsassistent oder Rettungsassistent werden in Deutschland oft irrtümlich für die nichtmedizinischen Angehörigen des Rettungssystems benutzt, sind aber auch kein anerkannter Ausbildungsberuf.

Der Rettungssanitäter hat die selbständige Pflege von Notfall-Patienten bis zum Eintritt des Rettungsarztes, Unterstützung bei ärztlichen Massnahmen und selbständige Ausführung von Operationen, bei denen die Präsenz eines Notfallarztes nicht möglich ist oder eine fachkundige Pflege bis zur Ankunft im Spital erforderlich ist. Die professionelle Abwicklung von Patiententransporten ist auch Sache des Sanitäters.

Für die Zweijahresausbildung wurde das Sanitätsgesetz vom Oktober 1989 erlassen, das am Ende des Jahres 2014 auslief. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Neubeginn der Schulung noch möglich, jedoch kann die bereits gestartete Schulung entsprechend der bisherigen Gesetzgebung wiederaufgenommen werden. Das Sanitäter-Training ist in zwei Bereiche unterteilt, die in Voll- oder Halbzeit absolviert werden können:

Das Studium umfasst mind. 1.200 Unterrichtsstunden (in Vollzeit: 12 Monate) und umfasst den Theorieunterricht an einer landesweit zugelassenen Sanitätsschule sowie ein Praxissemester in unterschiedlichen Fachbereichen einer Praxis. Der Teil der Schulung schließt mit einem Staatsexamen ab, das in der Regel aus einer Praxisprüfung bestehen kann (dieser Teil könnte z.B. wie folgend aufgebaut sein):

Den Sanitätern und Pflegefachkräften, medizinischen Unteroffizieren der Wehrmacht sowie Polizeibeamten und Bundespolizisten wird unter anderem ein Teil ihrer Vorbildung angerechnet. Sie anerkennt die Berufsausbildung nach 22 der Soldatenkarriereverordnung (SLV) und erlaubt die Rekrutierung eines Reservesoldaten mit hohem Servicegrad oder den entsprechenden Transport eines bestellten Reservesoldaten.

Das Praktikum im Anschluss an das Studium und das Staatsexamen besteht aus mind. 1.600 Unterrichtsstunden (in Vollzeit: 12 Monate), die der Student an einer Rettungsstation absolvieren muss. Hier werden die Kenntnisse unter Anleitung eines Rettungssanitäters weiter ausgebaut (in der Regel mit pädagogischer Zusatzausbildung als Lehr- und Rettungsassistent oder praktischer Ausbilder).

Sanitäter können sich einen Teil ihrer früheren Rettungsdiensttätigkeit gutschreiben. Am Ende des praktischen Teils steht ein sogenanntes "Abschlussgespräch", bei dem der Praktikant erneut auf seine Tauglichkeit für diesen Ausbildungsberuf überprüft wird. Nur dann stellt die zuständige Landesbehörde des Landes, in dem der Theorieteil der Berufsausbildung absolviert wurde (in der Regel, falls verfügbar, beim entsprechenden Regierungspräsidium), auf Gesuch hin die Bescheinigung über die "Erlaubnis zur Führung der Berufsausbildung zum Rettungsassistenten" aus.

Hinzu kam eine 3-jährige Sanitäterausbildung als Einzellösung. Die Auszubildenden wurden von einer Sanitätsorganisation dauerhaft eingestellt, erhielten eine Ausbildungszulage, Lehrmittel und Uniform und erhielten neben der Sanitätsausbildung zusätzliche Qualifikationen, zum Beispiel als MPG-Vertreter oder eine Erweiterung des Führerscheines für die Klassen B bis C1 (eine große Anzahl von Sanitätsfahrzeugen überschreitet die 3,5-Tonnen-Grenze, die die Klassen B umfasst).

Weil es sich um eine Initiative der einzelnen Abteilungen und Rettungsschulen handelt, waren sie auch für den organisatorischen Aufbau und die Zusatzqualifikation zuständig. Dies war jedoch keineswegs eine Verlängerung der Sanitäterausbildung an sich: Basis für die Lehrinhalte war nach wie vor das Sanitätsgesetz (RettAssG) bzw. dessen Ausbildungs- und Prüfauflagen. Voraussetzung für die Aufnahme einer Lehre war die Gesundheitstauglichkeit, der Abschluss des achtzehnten Lebensjahres und ein Realschulabschluss, eine vergleichbare Schulausbildung oder eine absolvierte berufliche Erstausbildung.

Von der " Ausbildungs- und Untersuchungsverordnung für Sanitäter (ab VII: Apnoe bei Allergie und Wiederbelebung, ? Sympathomimetika als Sprüh- oder Vernebelungsmittel, Nitroglycerin als Sprüh- oder Kapselmittel, Benzodiazepinrektiole oder Midazolamvernebler/MAD, bei persistierendem Anfall:

Schon vor dem in Kraft treten des Sanitätsgesetzes im Jahr 1989 wurde dieses von Experten im Zusammenhang mit den ungeregelten Zuständigkeiten der Sanitäter als unzureichend erachtet. Dank klar definierter Zuständigkeiten des qualifizierten Rettungspersonals können Notfall-Patienten auch mit für sie zugelassenen Invasivmaßnahmen behandelt werden, ohne auf die Ankunft eines Notarztes warten zu müssen.

Es ist zu berücksichtigen, dass andere Rettungsgeräte andere Wege gehen: Einige von ihnen sind in der Regel in jedem Fall ärztlich tätig oder haben keine notärztlich unterstützten Rettungsdienste. Befürworter einer rechtlich strikten Regulierung hingegen argumentieren, dass ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes heute in Deutschland eine ungewöhnliche Freiheit genieße, in der er selbst über weitergehende Massnahmen allein aufgrund seiner technischen Kompetenzen bestimmen könne, auch wenn er die damit zusammenhängenden Folgen selbst ertragen müsse.

Berufssanitäter im (gewerblichen) Rettungswesen sind grundsätzlich zur Weiterbildung verpflichtet, die nicht bundesweit durchgesetzt wird. Die Rettungsdienstgesetze der Länder haben verschiedene Bestimmungen, in der Regel gibt es einen zeitlichen Spielraum für die Weiterbildung, aber keine Mindestvoraussetzungen. Es liegt in der Regel bei den Gemeinden selbst, wie das Fachpersonal gleichmäßig und kontinuierlich geschult wird oder welche Ansprüche an die Rettungsdienste der Gemeinde erhoben werden.

Daher können auch die konkreten Vorschriften und Auflagen für Sanitäter innerhalb eines Landes sehr verschieden sein. So haben das Präsidium und der Präsidialausschuss des DRK 1995 entschieden, dass arbeitende Sanitäterinnen und Sanitäter jährlich wenigstens 30 Arbeitsstunden weitergebildet werden sollten, um in der Nothilfe des DRK weiterarbeiten zu können.

Für die Weiterbildung von Rettungssanitätern außerhalb des Sanitätsdienstes, speziell für den Katastrophen- und Rettungsdienst, gibt es in den meisten Ländern keine gesetzlichen Bestimmungen. Rettungssanitäter und Notfallsanitäter verfügen über vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten und Zusatzqualifikationen: Anders als in anderen Ländern Europas hat der Berufsstand der Rettungssanitäter keine eigene Berufsorganisation, ebenso wenig wie die anderen Qualifikationsniveaus der Rettungssanitäter in Deutschland.

Das Training und das Staatsexamen werden von den Regionalräten oder den Schulbehörden beaufsichtigt. Zwar beaufsichtigen die verschiedenen Auftraggeber (z.B. Hilfsorganisationen, Berufsfeuerwehr oder Privatunternehmer) die Ausübung des Berufs selbst, aber in der Regel sind für ihr jeweiliges RD-Gebiet die zuständigen Notfalldienste anbieter wie Landkreise oder Großstädte zuständig (dies ist in den verschiedenen Landesrettungsgesetzen geregelt).

In Einzelfällen (z.B. in den Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen) kann auch ein ärztlicher Direktor für den Rettungsservice von der Einrichtung autorisiert werden oder das Rettungsdienstegesetz sieht diese Aufgabe vor. 1983 wurde der Berufs-Verband für den Rettungsdienst e. V. gegründet, um die beruflichen Belange des Rettungspersonals zu wahren.

Der BVRD schreibt unter anderem vor, dass Erklärungen zu neuen Gesetzesvorhaben auf Bundes- und Landesebene abgegeben werden können, wenn sie den Rettungsservice berühren. In allen Ausschüssen, die sich mit der Berufspolitik der Rettungsdienste befassen, ist der DRK nun auch als stellvertretender Vorsitzender der "Ständigen Tagung für Rettungsdienste" (SKRD) mit dabei.

Die Rettungsspezialisten, also die eigentlichen Berufsgruppenbesitzer, sind derzeit insbesondere innerhalb der für sie zuständigen Ver. di gewerkschaftlich organisiert, und zwar arbeitgeberunabhängig. Zum Beispiel durch die Beteiligung an Kollektivverhandlungen (z.B. TVöD-Tarifvertrag für den Öffentlichen Sektor, DRK-Reformtarifvertrag), aber auch durch die Beteiligung in Berufsgruppen und die Beteiligung von ver. di an der sgn.

Ver. di war auch im Landesschulrat in Niedersachsen für die Entwicklung von Leitlinien für die Sanitäterausbildung tätig (das Bundesland Niedersachsen hat im April 2008 eine diesbezügliche Leitlinie herausgegeben www.bbs.nibis.de). Darüber hinaus verfügt die Komba über eine Expertengruppe, die das Rettungspersonal repräsentiert. Am Komba-Seminar "Die Berufsfeuerwehren" in Berlin im April 2011 wurde ein Bundesarbeitspapier geschrieben, das einmal mehr einen klaren Schwerpunkt auf Rettungsdienst-Feuerwehren setzt.

So wird die Darstellung des Rettungsservices aus dem "Nicht-Feuerwehrbereich" noch deutlicher ausgeprägt. Zahlreiche Mitarbeiter von Rettungsdiensten und Hilfswerken richten sich bei uns ein. Durch den Erlass des Notdienstgesetzes (NotSanG) am 21. März 2013 wurden die Ausbildung von Sanitätern und das Anforderungsprofil zum Stichtag 31. Dezember 2014 umgestellt.

Der Ausbildungszeitraum wurde von zwei auf drei Jahre ausgedehnt, neue Trainingsziele festgelegt und die Ausbildungsstruktur umgestellt. Der Qualitätsanspruch an die Praktikumsplätze wurde umdefiniert. Antragsteller mit Realschulabschluss müssen eine mind. zweijährige berufliche Bildung durchlaufen haben. Sanitäter, die nach dem Sanitätsgesetz zugelassen sind, dürfen diese Berufbezeichnung beibehalten.

Grundsätzlich gilt, dass eine Schule, die vor der Inkraftsetzung des Notstandsgesetzes vom Staat auf der Grundlage des Sanitätsgesetzes erkannt wurde, nach wie vor als vom Staat anerkannte Schule gilt. Rettungssanitäter, die beweisen können, dass sie seit mehr als fünf Jahren im Sanitätsdienst tätig sind, können die Berufbezeichnung "Notfallsanitäter" tragen, wenn sie bis Ende 2020 eine Staatsexamen ablegen.

Diejenigen, die als Rettungssanitäter für einen Zeitraum von mind. drei Jahren gearbeitet haben, können die neue Stellenbezeichnung verwenden, wenn sie an einer Fortbildung von 480 Unterrichtsstunden zur Prüfungsvorbereitung mitwirken. Diejenigen, die nicht beweisen können, dass sie weniger als drei Jahre oder nach der Sanitätsausbildung als Sanitäter gearbeitet haben, müssen eine Fortbildung von 960 Unterrichtsstunden zur Vorprüfung durchlaufen.

Auszug aus der Standard-Ausbildungsliteratur für zukünftige Sanitäter: Anmerkungen on the Rettungsassistentengesetz: Höchstspringen Full quotation: "Rettungsassistentengesetz vom 11. Juni 1989 (BGBl. I p. 1384), which was last amended by Article 19 of the Law vom 12. December 2007 (BGBl. I p. 2686)" Act repealed by Article 5 Sat. 5 of the Law of 22. May 2013 BGBL.

E S. 1348 mit Wirksamkeit vom 11. Februar 2015. 11. November 2015. 11. November 2015. 11. 2010 I S. 1348 Abs. 3 S. 3 S. 3, 32 Übergangsbestimmungen (1) Die Berufsausbildung zum Sanitäter, die vor der Einführung des Sanitätsgesetzes vom 11. Juni 1989 (BGBl. I S. 1384), letztmals ergänzt durch Art. 19 des Bundesgesetzes vom 12. Oktober 2007 (BGBl. I S. 2686), erfolgte, wird gemäß den Bestimmungen des Sanitätsgesetzes durchlaufen.

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