Rest Ausbildungsplätze 2015

Verbleibende Ausbildungsplätze 2015

Aus Syrien kam Mamoun Dabbour 2015 nach Deutschland: "Ich bin mit meinem Bruder geflohen. " Der Rest meiner Familie ist immer noch in Damaskus."

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Dabbour und Joseph Ogbonna haben einen Traumjob: den des Malers und Lackierers. Im Handwerkszentrum des Landkreises Duisburg werden die beiden Jugendlichen auf die Berufsausbildung "Berufsorientierung für Flüchtlinge" vorzubereiten. "Dabbour weiss ganz klar, was die kommenden paar Monaten bedeuten werden. Der 21-Jährige erlernt zurzeit die Grundkenntnisse für das Malen und Lackieren im Handwerkszentrum des Landkreises Duisburg.

Im Rahmen des Programmes "Berufsorientierung für Flüchtlinge" werden bis zu drei Berufe kennengelernt, um sich für einen Lehrberuf zu qualifizieren. Er möchte eine Schulung in diesem Gebiet starten. Aus Syrien kam Mamoun Dabbour 2015 nach Deutschland: "Ich floh mit meinem Brüderchen. Meine restliche Verwandtschaft ist immer noch in Damaskus.

"Über die BA gelangte Mamoun Dabbour zum Ausbildungszentrum Duisburg. Ein Mitarbeiter der Arbeitsagentur machte auf die Möglichkeiten der Vorbereitung auf eine Berufsausbildung durch das Ausbildungsprogramm hin. Für Mamoun Dabbour war der erste Baustein die Beteiligung an der BA-Maßnahme "Perspektive für junge Flüchtlinge i. Zt.

Im Laufe mehrerer Monaten lernt er die verschiedenen Bereiche des Handwerks und die Funktionsweise des deutschen Ausbildungssystems besser kennen. 2. Der Auftakt war für Mamoun Dabbour nicht einfach. "Am Anfang mangelte es an Verlässlichkeit", erzählt Marcel Knape, einer der beiden Sozialerzieher, die sich während der BOF-Maßnahme um die Vertriebenen kümmerten. Marcel Knape und sein Kollege Magnus Winkler unterstützen uns sehr viel.

"Vor allem beim Wechsel von PerjuF-H zu BOF gehen wir auch mit den Behörden um, um ihnen anschließend in aller Stille zu erklären, was zu tun ist", sagt Marcel Knape. Dies ist für beide Parteien ein wichtiger Faktor, um für den Aufbau von gegenseitigem Respekt zu sorgen", so Magnus Winkler. Sie sind hoch motiviert, sagt Dr. Frank Bruxmeier, Leiter des Ausbildungszentrums.

"Das Schulsystem in den Ursprungsländern ist kaum mit unserem zu vergleichen", sagt Dr. Frank Bruxmeier. Dies trifft auch auf Joseph Ogbonna zu.

Auch Joseph Ogbonna hat seine eigenen Vorstellungen, um sein Englisch zu verbessern: "Ich lausche deutschen Liedern oder sehe mir auf YouTube an. "Normalerweise kommen alle mit dem ÖPNV zu uns", erläutert Magnus Winkler. "Aber manche müssen eine Autostunde fahren", fügt sein Mitarbeiter Marcel Knape hinzu. Eine regelmäßige tägliche Routine ist bei der Praktikumsvorbereitung und Schulung sehr hilfreich, wobei beide Seiten den Schwerpunkt auf eine gemeinsame Arbeit mit den Sozialpädagoginnen legen.

Dabbour und Joseph Ogbonna werden vom Fussball beherrscht. "Mit fast 60 Menschen auf dem Fußballfeld muss man für sich selbst schlucken", ist Dr. Frank Bruxmeier begeistert. Josef Ogbonna vertraut auf Fitnesstraining zu Hause in Moers - Mamoun Dabbour tritt nun in der zweiten Nationalmannschaft von Viktoria Wehofen an und freute sich auf die Liga-Spiele am Sonntag mit seinen Teamkollegen.

Allerdings, so Marcel Knape, wären sich nicht alle der vielen zusätzlichen Unterstützungsmöglichkeiten und -angebote bewusst. Zum Beispiel eine geförderte Weiterbildung, eine Erstqualifizierung oder ein Berufspraktikum. Magnus Winkler bezeichnet die Diskussionen mit den Firmen dementsprechend als "Bildungsarbeit": "Wenn die Firmen einen Flüchtigen als Praktikant haben, bemerken sie, dass es weniger schwierig ist, als sie zunächst ahnten.

Den Ausbildern ist bewusst, dass die Menschen hochmotiviert und will sich eine eigene Existenzberechtigung erkämpfen. "Das Ausbildungszentrum in Duisburg kann auf eine lange Berufserfahrung im Umgang mit Migranten zurückblicken. Viele Trainer selbst haben einen Wanderungshintergrund. "Wir bereiten die Teilnehmenden auf den ersten Schulungsmarkt vor.

Und wenn uns das gelungen ist, haben wir die Spezialisten, die wir seit Jahren suchen", ist sich Dr. Frank Bruxmeier ganz gewiss. Zugleich mahnt die Expertin vor Kurzzeiterwartungen: "Die Fluechtlinge muessen laenger auf dem bundesdeutschen Markt Fuss gefasst haben. "Dr. Frank Bruxmeier unterstreicht, dass die Eingliederung in den Arbeitmarkt nur in enger Zusammenarbeit aller involvierten Einrichtungen erfolgen kann.

Die Bildungsstätte arbeitet mit verschiedenen Flüchtlingshilfswerken in der Region zusammen, wie dem "Bunten Tisch" in Moers oder der Caritas in der Region St. Gallen. In einem lebhaften Erfahrungsaustausch stehen wir uns zur Seite ", beschreibt Dr. Frank Bruxmeier und macht deutlich: "Wir benötigen ein starkes und ständiges Feedback mit den Behörden, Arbeitsämtern und Flüchtlingshilfswerken.

"Während Dr. Frank Brüxmeier in grösseren Kontexten nachdenkt, haben Joseph Ogbonna, Mamoun Dabbour und die anderen Teilnehmer des Programmes kurzfristige Absichten. Wenn alles gut geht, können die beiden ihre Schulung auch später im Unternehmen absolvieren. "Wer jemandem hilft und einen großen Sprung nach vorn gemacht hat, geht am Abend mit einem schönen Gefühl heim ", resümiert Magnus Winkler seine Arbeiten im Handwerkszentrum des Landkreises Duisburg.

Sein Mitarbeiter Marcel Knape ergänzt: "Die Anerkennung für ein Praktikum oder einen Lehrvertrag ist sehr groß. Bisher (Stand: 04.2017) haben elf Jugendliche das Ausbildungsprogramm "Berufsorientierung für Flüchtlinge" im Handwerkszentrum des Landkreises Duisburg absolviert. Manche von ihnen befinden sich bereits in der handwerklichen Berufsausbildung, andere haben die Perspektive auf einen Ausbildungsplatz, während einige der Hochschulabsolventen eine Umschulung, Sprachkurse und andere Projekte durchlaufen.

In der Mitte befinden sich 33 weitere Flüchtlinge, darunter Mamoun Dabbour und Joseph Ogbonna.

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