Rechtsreferendar

Referendarin

Das zweite juristische Staatsexamen, das so genannte "Rechtsreferendariat", setzt ein erfolgreiches erstes juristisches Staatsexamen voraus. Die Auszubildenden werden "Rechtsreferendarin" oder "Rechtsreferendarin" genannt. mw-headline" id="Voraussetzungen">Voraussetzungen[Bearbeiten="mw-editsection-divider"> | | | Quellcode bearbeiten]> Das Referendariat ist in Deutschland der vorbereitende Dienst nach dem ersten juristischen Examen (Amtstitel Erstes Examen, auch Referenzprüfung genannt), das etwa zwei Jahre dauert (ehemals drei Jahre) und mit dem zweiten juristischen Examen abschließt (Amtstitel Zweites juristisches Examen; Umgangssprachliches oder historisches Begutachtungsexamen, großes Staatsexamen) und mit dem die Kandidaten die Qualifikation zum Referendariat erwerben (§ 5 Abs. 1 DRiG).

Eine Richterqualifikation berechtigt auch zur Arbeit im gehobenen allgemeinen (ehemals nichttechnischen) Dienst, als Staatsanwältin, als Rechtsanwältin (§ 4 BRAO) und als Notarin (§ 5 BNotO). Das Referendariat ist damit Teil der Berufsausbildung zum Fachanwalt für Rechtswissenschaften. In der Regel ist der Kandidat Rechtsreferendar (Ref. iur. oder Referendar).

Früher war der Anwaltspraktikant ein Staatsbeamter auf Wiederruf. Die Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendarinnen in allen Ländern verfügen damit über ein eigenes öffentlich-rechtliches Lehrverhältnis. Ein Rechtsanwalt, der sein zweites juristisches Examen abgelegt hat, wird als "Assessor of Law" (Ass. iur. oder Ass. jur.) bezeichnet. Mit der ersten Klausur (ehemaliges Staatsexamen) hat der Referendar sein juristisches Hochschulstudium (umgangssprachlich auch Rechtsstudium genannt) absolviert und ist Rechtsanwalt.

Auch in einigen wenigen Ländern wird der Prädikat "Referendar" oder "Rechtsreferendar" nach Bestehen der ersten Klausur als nicht an die Ausübung eines Rechtsreferendariats gebundener Abschluss vergeben. 2 ] Viele Hochschulen vergeben nach der Ersten Rechtsprüfung (gleichzeitig Hochschulabschlussprüfung) die Hochschulabschlüsse Diplom-Jurist oder Diplom-Jurist, die z.B. für eine Anstellung als Rechtsberater ausreichen.

Für die Zulassung zum Rechtsreferendariat ist ein gesonderter Antrag erforderlich (mit einigen Formblättern und dem Prüfungszeugnis der ersten Klausur und einem Zeugnis der Dokumentart O). Die Ausbildung ist in vier obligatorische Stationen und wenigstens eine (auch mehrere mögliche) Wahlstationen unterteilt, in denen der Anwaltspraktikant für mehrere Wochen in unterschiedlichen Rechtsbereichen aus- und weitergebildet wird (bei einem ordentlichem Zivilgericht, bei einer Strafverfolgungsbehörde oder einem Strafgericht, einer Verwaltungsstelle und bei einem Anwalt).

Der Auszubildende ist nach amtlichem Recht einem OLG (Oberlandesgericht Berlin) zugeordnet, in dessen Amtsbezirk in der Regel ein Bezirksgericht als Liniendienststelle benannt ist, von dem aus er den einzelnen Ausbildern zugeordnet wird. In den meisten Ländern ist die erste Haltestelle die zivile Haltestelle, die in der Regel bei einem Bezirksgericht oder Landesgericht zu besetzen ist und mit einem zwei- bis vierwöchigen Einführungskurs ( "Einführungskurs") anläuft.

Bei manchen Bundesländern, wie z.B. Baden-Württemberg, ist die Rechtsanwaltsstation dagegen in zwei Bereiche geteilt; dann muss der erste Teil der Rechtsanwaltsstation vor der Verabreichungsstation und der zweite Teil nach der Verabreichungsstation fertig gestellt werden. Der Rechtsreferendar hat hier die grösste Anzahl an Ausbildungszentren und hat auch die Moeglichkeit, einen Aufenthalt im Ausland zu integrieren.

Bei einigen Staaten (z.B. Rheinland-Pfalz) ist ein bestimmter Wahlpflichtbereich an die Wahlleistung gebunden. In den ersten beiden Phasen werden in einigen Staaten keine Ferien bewilligt, so dass die Ferienplanung vor Ausbildungsbeginn gut durchdacht ist. Zugleich gibt es in den meisten Staaten beim Landesgericht Arbeitsgruppen im Bereich des Zivil-, Straf- und Verwaltungsrechts (auch in einer Behörde, einem anderen Gerichtshof oder anderen Stellen je nach Station), in denen das theoretische Wissen über die jeweiligen Verfahrensregeln weitergegeben und zugleich das Wissen aus dem Studiengang erweitert wird.

Mit dem Bestehen des zweiten Staatsexamens ist das Referendariat beendet. In den meisten Bundesländern bestehen diese aus acht (in Bayern aus elf und in Sachsen aus neun) Fünf-Stunden-Prüfungen, die am Ende der Gesetzesstation abgefasst sind. Im Anschluss an die Wahlschule findet eine Klausur statt, in der das Zivil-, Straf- und Ordnungsrecht erörtert wird.

Ein Wahlfach ist in den meisten Staaten ein weiterer Teil der Vorprüfung. Das fängt in nahezu allen Bundesländern (außer Bayern) mit einer Aktenvorlesung an, die je nach Land ein Fach aus dem Wahlpflichtfach oder aus einem der Pflichtfächer behandelt. Nach § 139 CCP kann ein Rechtsanwaltsanwärter von einem als Pflichtverteidiger ausgewählten Anwalt mit dem Einverständnis des Anwalts, der ihn ausgewählt hat, mit der Rechtsverteidigung beauftragt werden, wenn er seit wenigstens einem Jahr und drei Monate als Rechtsanwaltsanwärter amtiert ist.

Im Gegensatz zu Deutschland werden in vielen dieser Länder junge Anwälte speziell auf ein bestimmtes Rechtsgebiet vorzubereiten. So absolvieren zum Beispiel in Frankreich angehende Anwälte eine andere Ausbildung als angehende Anwälte. Als Grundvoraussetzung für eine weitere Karriere in den Bereichen der Rechtsberufe Justiz, Staatsanwaltschaft, Notariat und Anwalt nach dem Studium der Rechtswissenschaften ist Österreich mit der Praxis vertraut.

Wer eine Karriere als Staatsanwältin oder als Richterin oder Staatsanwalt einschlagen möchte, dem folgt die Richterausbildung (RiAA). Rechtsanwälte, die sich auf die Anwaltsprüfung vorzubereiten haben, werden als "Rechtsanwaltsanwärter (RAA)" oder formlos als "Rechtsanwaltsanwärter" bezeichnet. 2. In Liechtenstein gibt es vergleichbare Vorschriften wie in Österreich, aber es gibt keine notariellen Vertretungen und keinen Vorbereitungsservice für die Richterstelle oder Anklage.

Rechtsanwaltsfachangestellte werden in Prokuristen und Prokuristen unterteilt (in Österreich gibt es eine ähnliche kleine und große Legitimationsbescheinigung). Bei der Staatsanwaltschaft zum Beispiel sind es in vielen Bundesländern nur drei Monaten. Obwohl das Referendariat in vielen Staaten zehn Monaten in Anspruch nimmt, liegt der Schwerpunkt der Auszubildenden angesichts des zweiten juristischen Staatsanwaltsexamens in vielen Staaten in der Prüfungsvorbereitung, so dass hier nicht mehr so viel Zeit für ein Praktikum bleibt.

Ein weiteres Problem der vorherigen Berufsausbildung besteht darin, dass, obwohl das zweite Staatsexamen formal den Einstieg in alle Rechtsberufe ermöglicht, in der Regel nur Absolventinnen und Absolventen ohne überdurchschnittliche Prüfungsnoten im öffentlichen Dienst sowie in privaten Wirtschaftsbetrieben tätig sind. Weniger leistungsstarke Akademiker bleiben daher oft nur noch als Anwälte als professionelle Alternativen tätig.

Daraus ergeben sich zum einen ein starker Wettbewerb auf dem Rechtsmarkt und zum anderen erhebliche Qualifikationsunterschiede innerhalb des Anwaltsberufs, die die Anwaltsauswahl für den beratenden Klienten erschweren. Dagegen werden in vielen anderen Staaten nur diejenigen Akademiker zur Anwaltsausbildung aufgenommen, die einen Ausbildungsplatz bei einem Juristen haben.

Vor allem die Möglichkeit, sich in die Position anderer Berufsgruppen mit zum Teil widersprüchlichen Interessenslagen zu versetzen, wird als Voraussetzung für eine spätere Berufstätigkeit gesehen. Der Praktikant ist also in einem zivilen Gericht dazu verpflichtet, sich in die Position des PR zu versetzen und so den Tatbestand aus den Plädoyers der Anwälte aufzubereiten.

Dieser Erfahrungsschatz ist nützlich, wenn der Anwaltspraktikant später als Anwalt arbeitet, da er dann ein schriftliches Plädoyer an das zuständige Gericht vorzubereiten hat, so dass der zuständige Sachbearbeiter es schnell begreifen kann. Das Gleiche trifft auf einen Anwalt zu, der als Strafrechtsanwalt arbeitet. So erfährt er durch seine Tätigkeit in der Generalstaatsanwaltschaft während seines Referendariats, welche taktische Überlegungen in der Zusammenarbeit mit der Generalstaatsanwaltschaft Sinn machen.

Das Praktikum. Bahnhöfe - Opportunities - Application (= Series of the Legal Training. Bd. 162 Referendariat). Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54854-3 Walter Frenz, Hendrik J. C. Wübbenhorst: Referendarausbildung im Bereich des Europarechts. Matthias Kilian: Veränderung auf dem legalen Arbeitsmarkt - Veränderung in der Rechtsausbildung? Rechtsanwaltskanzlei GmbH: Landesrecht BW JAPrO| Landesnorm Baden-Württemberg - Gesamttausgabe der Justizministerien über die Bildung und Überprüfung der Anwälte (Juristenausbildungs- und Prüfungsverordnung - JAPrO) vom 28. October 2002| Gültigkeit von: 01.10.2002. Called on the 11. March 2017. Die Rechtsanwaltskanzlei ist seit dem 8.10.2002. tätig. und hat die Rechtsausordnung - JAPrO) von der Rechtsanwaltskammer von Deutschland. börsennotiert. börsennotiertem Unternehmen. börsennotiert. bibliographic data representation for lawyers by trainees. srl.

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