Rechte von Ausbildern

Ausbilderrechte

die Aufgaben des Trainers und des Ausbildungsbetriebes. Bei diesem Seminar lernen Sie die verschiedenen Rechte und Pflichten von Ausbildern und Lehrlingen kennen. Durchsetzung der Rechte der Auszubildenden Sie müssen die Anweisungen des Lehrers und Ihrer Vorgesetzten befolgen. Mit diesem Kapitel möchten wir Fragen beantworten, die häufig von Trainern gestellt werden.

Creishandwerkerschaft Rottal-Inn - Rechte und Pflichten des Praktikanten

Die Auszubildenden müssen sich darum bemüht haben, die zur Erreichung des Ausbildungszieles erforderliche fachliche Handlungskompetenz zu erlernen. Vor allem sind sie zur sorgfältigen Durchführung der ihnen im Zuge ihrer beruflichen Ausbildung übertragenen Tätigkeiten, zur Teilnahme an Schulungsmaßnahmen, für die sie nach 15 befreit sind, zur Befolgung der ihnen im Zuge der beruflichen Ausbildung von Ausbildern, von Ausbildern anderer bevollmächtigter Persönlichkeiten, zur Beachtung der für das Schulungszentrum geltenden Vorschriften, zur sorgfältigen Behandlung von Werkzeugen, Geräten und sonstigen Anlagen sowie zur Wahrung des Betriebs- und Geschäftsgeheimnisses verpflichtet. in diesem Zusammenhang sind sie auch zur Wahrung der Schweigepflicht und der Geheimhaltung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen beizutragen.

sicherzustellen, dass die Praktikanten die fachliche Befähigung erhalten, um das Bildungsziel zu verwirklichen und die Ausbildung in einer ihrem Verwendungszweck angemessenen Weise geplant, rechtzeitig und objektiv auszuführen, so dass das Bildungsziel während der beabsichtigten Ausbildungsdauer verwirklicht werden kann, sich selbst zu schulen oder einen Praktikanten zu unterrichten oder ihn explizit zu unterweisen, die Ausbildungsressourcen unentgeltlich zur Verfügung zu stellen,

vor allem die Bereitstellung von Werkzeugen und Materialien, die für die berufliche Ausbildung und die Ablegung von Zwischen- und Abschlußprüfungen, auch wenn diese nach dem Ende des Ausbildungsverhältnisses erfolgen, notwendig sind, um die Auszubildenden zum Berufsschulbesuch anzuregen und einen Ausbildungsnachweis zu erbringen, wenn diese im Zusammenhang mit der beruflichen Ausbildung gefordert sind, sowie deren Überprüfung, um sicherzustellen, daß die Auszubildenden in ihrem Charakter befördert werden und nicht moralisch und physisch in Gefahr gebracht werden.

Auszubildende dürfen nur solche Tätigkeiten erhalten, die dem Zweck der Ausbildung entsprechen und ihrer physischen Leistungsfähigkeit entsprechen.

Recht & Pflicht

Im Folgenden wollen wir Ihnen Antworten auf häufig gestellte Fragestellungen geben. Worauf ist beim Abschluß des Ausbildungsvertrags zu achten? Das Normalarbeitsverhältnis ist darauf ausgerichtet, Leistungen zum volkswirtschaftlichen Vorteil des Unternehmens und damit auch der Mitarbeiter als Ganzes zu erbringt.

Nach dem Berufsbildungsgesetz und der Gewerbeordnung dürfen junge Menschen unter 18 Jahren prinzipiell nur in staatlichen Lehrberufen ausbilden. Wie das Beschäftigungsverhältnis beruht auch das Ausbildungsverhältnis auf dem Abschluß eines privaten Vertrags zwischen dem Praktikanten und dem Azubi. Auch wenn der Auszubildende die Schulung nicht selbst vornimmt, sondern einen von ihm eingesetzten Ausbilder in Anspruch nimmt, ist der Auszubildende weiterhin Vertragspartei.

Der Ausbildungsvertrag für Minderjährige unter 18 Jahren erfordert die Einwilligung der rechtlichen Vertretung des Kindes, d.h. in der Regel der Mutter. Wird ein Vormundschaftsvertrag bestellt, z.B. weil beide Erziehungsberechtigten gestorben sind, kann der Erziehungsberechtigte für den Abschluß eines Ausbildungsvertrags, der über ein Jahr hinaus abgeschlossen wird, die Erlaubnis des Erziehungsberechtigten einholen.

Neben den besonderen Bestimmungen des Berufsausbildungsgesetzes gelten die allgemeinen tarifrechtlichen Bestimmungen auch für den Ausbildungsvertrag und damit für das Ausbildungsverhältnis. Darüber hinaus gelten die Rechtsvorschriften wie das Kollektivvertragsgesetz und das Urlaubsgesetz sowie die allgemeinen Prinzipien wie der Grundsatz der Gleichbehandlung und die Haftungsbegrenzung für Mitarbeiter (§ 3 BBiG). Für die in unserer Sparte existierenden Ausbildungsbeziehungen gelten die Tarifvereinbarungen Ost/West.

Darüber hinaus wurden Kollektivvereinbarungen über Ausbildungsbeihilfen geschlossen. Der Beginn des Ausbildungsverhältnisses erfolgt an dem im Vertrag vereinbarten Tag. Außerdem hat das Lehrverhältnis eine Bewährungszeit nach § 13 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG). Während dieser Zeit kann jede der Vertragsparteien das Lehrverhältnis ohne vorherige Ankündigung oder unter Beachtung einer Übergangsfrist kündigen, wenn dies nicht zu einer unangemessenen Verpflichtung über das Ende der Bewährungszeit hinaus führt, ohne dass dies generell begründet werden muss.

Während der Bewährungszeit sollten beide Seiten entscheiden, ob die Schulung stattfinden soll oder nicht, vor allem, ob der Praktikant für den Lehrberuf in Frage kommt. Im Falle von Probezeitunterbrechungen, z.B. wegen verlängerter Erkrankung, ist eine Probestundenverlängerung durchaus möglich, z.B. Nach der Rechtssprechung ist eine Einigung im Lehrvertrag möglich, die im Falle einer Störung eine Dreimonatsprobe um mehr als einen weiteren Zeitraum auslöst.

Darüber hinaus besteht bereits während der Bewährungszeit die volle gegenseitige Verpflichtung zwischen dem Praktikanten und dem Praktikanten. Das Ausbildungsverhältnis kann nach der Bewährungszeit von beiden Parteien nur aus wichtigen Gründen und vom Praktikanten mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen außerplanmäßig beendet werden, wenn er die Ausbildung abbricht oder seinen Beruf ausübt.

Dies bedeutet, dass eine Sonderkündigung besonders wichtig für die Berufsausbildungsverhältnisse ist. Eine wichtige Ursache für eine außerplanmäßige Beendigung des Berufsbildungsverhältnisses besteht - wie bei einem Normalarbeitsverhältnis -, wenn die Weiterführung des Berufsbildungsverhältnisses bis zum Ende der Ausbildung für den Kündiger unter Beachtung aller Gegebenheiten des Einzelfalls nicht mehr zumutbar ist. Die Besonderheit des Lehrverhältnisses muss jedoch bei der Untersuchung berücksichtigt werden, wenn dies der Ausbildungsbetrieb kündigt.

D. h.: Bei Pflichtverletzung, Leistungsschwäche, Ungehorsam oder leichter Unehrlichkeit kann der Auszubildende nur dann fristlos entlassen werden, wenn trotz aller Bildungsmaßnahmen keine Verbesserung eingetreten ist oder bei mangelnder Leistung trotz aller Warnungen die Erreichung des Ausbildungszieles gänzlich unmöglich ist. Die Besonderheit liegt darin, dass mangelhafte Leistung des Praktikanten Teil des Risikos des Ausbildungsvertrags ist.

Selbst mangelnde Leistung und Trägheit in der beruflichen Schule rechtfertigen nicht nur eine ausserordentliche Abberufung. Der Auszubildende muss stattdessen gemeinsam mit der Berufsfachschule bestrebt sein, den Lernenden zu ermutigen, seine Aufgabe richtig wahrzunehmen. Erst wenn all diese Anstrengungen scheitern und keine Perspektive für die Erreichung des Ausbildungszieles bestehen, ist eine Sonderkündigung möglich.

Je weiter die Ausbildung voranschreitet, desto strenger muss der wichtige Anlaß sein. Kurze Zeit vor ihrem Ende ist eine Beendigung grundsätzlich nicht möglich. Kündigungen müssen in schriftlicher Form unter Bekanntgabe der Gründe für die Beendigung nach § 15 BGB erfolgen, andernfalls ist die Beendigung ungültig. Das Gleiche ist der Fall, wenn der Kündigungsberechtigte im Falle einer ausserordentlichen Beendigung aus triftigem Grunde den zugrundeliegenden Sachverhalt mehr als zwei Wochen bereits kannte, wie es auch in 626 BGB bei einer ausserordentlichen Beendigung eines Anstellungsverhältnisses vorgesehen ist.

Auch hier ist die dreiwöchige Frist für die Einreichung einer Kündigungsschutz-Klage durch den Praktikanten einhalten. Eine Beendigung des Ausbildungsvertrags mit einem geringfügigen Praktikanten kann nur gegenüber dem Rechtsvertreter, d.h. in der Regel gegenüber den Erziehungsberechtigten, ausgesprochen werden. Bei vorzeitiger Beendigung des Ausbildungsverhältnisses aus wichtigen Gründen, d.h. nicht durch Entlassung des Praktikanten aus Gründen der Beendigung oder des Berufswechsels, kann der Praktikant oder der Praktikant Schadenersatz beanspruchen, wenn die andere Partei den Kündigungsgrund zu verantworten hat.

Die Inanspruchnahme muss innerhalb von drei Monate nach Ende des Ausbildungsverhältnisses gemäß 16 BBiG. die ihm übertragenen Aufgaben im Zusammenhang mit der Ausbildung, der Teilnahme am berufsbildenden Unterricht und den vorgegebenen Untersuchungen sowie an anderen Lehrveranstaltungen außerhalb des Ausbildungszentrums gewissenhaft wahrnehmen, den Anweisungen des Ausbilders/der Ausbilderin oder anderer Weisungsbefugter im Zusammenhang mit der Ausbildung nachkommen, ein Meldeheft sachgerecht aufbewahren und einreichen.

Ähnlich wie im Normalarbeitsverhältnis sind auch die Vertragsparteien verpflichtet, ihre legitimen beiderseitigen Belange im Berufsbildungsverhältnis zu wahren. Daher muss der Teilnehmer den Teilnehmer auch sofort informieren, wenn er die Schulung nicht besucht. Wenn die Erwerbsunfähigkeit mehr als drei Tage andauert, muss der Praktikant auch ein ärztliches Zeugnis über das Vorliegen der Erwerbsunfähigkeit und deren wahrscheinliche Dauer gemäß 5 EBZG am folgenden Werktag vorlegen und ein neues ärztliches Zeugnis vorlegen, wenn die Erkrankung über das bescheinigte Datum hinaus andauert.

sicherzustellen, dass dem Praktikanten die zur Erreichung des Ausbildungszieles erforderlichen Fähigkeiten und Erkenntnisse vermitteln; die berufliche Ausbildung in einer ihrem Verwendungszweck angemessenen Weise in geplanter, rechtzeitiger und objektiver Weise auszuführen, so dass das Bildungsziel innerhalb der vorgegebenen Zeit verwirklicht werden kann; die für die Ausbildung, die Zwischenprüfung und die Abschlußprüfung erforderlichen Unterlagen, vor allem die für die Ausbildung erforderlichen Hilfsmittel und Materialien, auch wenn diese nach Ende des Ausbildungsverhältnisses erfolgen, dem Praktikanten unentgeltlich zur Verfügung zustellen; den Praktikanten zum Berufsschulbesuch anzuregen und gegebenenfalls Berichtsbücher zu unterhalten; die Berichtsbücher zu prüfen (§ 6 Abs. 1 BBiG).

Außerdem ist der Praktikant dazu angehalten, dafür zu sorgen, dass der Charakter des Praktikanten unterstützt wird und er nicht sowohl moralisch als auch physisch in Gefahr ist. Es dürfen nur Tätigkeiten, die dem Ausbildungszweck und der Körperkraft des Schülers entsprechen, auf den Schüler übergehen ( 6 Abs. 2 BBiG): Verstöße sind nach § 99 Abs. 1 Nr. 3 BBIG mit einer Geldstrafe zu sanktionieren.

Darüber hinaus kann der Praktikant die Ausübung einer nichtberuflichen Tätigkeit, z.B. außerhalb seines Berufes, ablehnen. Andererseits sind Reinlichkeit am eigenen Arbeitplatz und die Betreuung von Gütern, Anlagen, Apparaten und Werkzeug sinnvoll, sofern der Praktikant mit ihnen selbst zu tun hat.

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