Rechte und Pflichten Lehrling

Die Rechte und Pflichten des Lehrlings

Auch im Unterricht sind, wie bei jeder Beschäftigung, Rechte und Pflichten zu beachten! Nicht zu vernachlässigen sind die Pflichten! Es gibt viele Aufgaben und Erwartungen im Unterricht. Sie haben als Lehrling nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte. Die Rechte und Pflichten der Auszubildenden.

Anrechte und Pflichten

Ihre Aufgaben sind: Wer seine Pflichten vernachlässigt, kann seine Lehre aufgeben! Ihre Rechte sind es: Damit spezialisierte kleine und mittlere Unternehmen Lehrlinge ausbilden können, können diese auch andere Unternehmen und Institutionen für Ihre Lehre nutzen, wenn sie nicht alle vorgeschriebenen Fertigkeiten und Fertigkeiten erlernen können.

Denken Sie jedoch daran, dass Sie sich danach einen neuen Ausbildungsplatz oder eine andere Möglichkeit der Ausbildung aussuchen müssen! Sie dürfen nicht mehr als 8 Std. pro Tag und 40 Std. pro Woche mitarbeiten. Nach sechs Arbeitsstunden haben Sie Anspruch auf eine 30-minütige Auszeit.

Recht & Pflichten

Die Auszubildenden haben Anrecht auf eine ordentliche Berufsausbildung, ein regelmäßiges Gehalt, die so genannte Lehrlingsvergütung, Karenz und Abitur. Die Auszubildenden müssen sich darum kümmern, den ausgewählten Ausbildungsberuf zu lernen und zu diesem Zweck regelmässig die Berufsfachschule aufsuchen. Er hat Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse für sich zu bewahren und bei Krankheit oder anderen Hindernissen unverzüglich den autorisierten Trainer zu benachrichtigen.

Werden die Pflichten vernachlässigt, kann die Ausbildung abgebrochen werden!

Recht und Pflichten im Unterricht

Der Wirtschaftsverband informiert Sie als leistungsstarker Ansprechpartner über Ihre Rechte und Pflichten im Unternehmen und in der Berufsfachschule. Ihre Arbeitszeiten stehen im Vertrag. Er darf nicht größer sein als derjenige der anderen Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen und (einschließlich etwaiger Überstunden) 45 Wochenstunden nicht überschreiten.

Bis zum Ende des achtzehnten Lebensjahres beträgt der maximale Arbeitstag neun Arbeitsstunden - inklusive des Schulbesuchs. Die Arbeitszeit einschließlich der Arbeitspausen muss innerhalb eines Zeitraums von zwölf Arbeitsstunden und darf 22.00 Uhr nicht überschreiten (für Schüler unter 16 Jahren nur bis 20.00 Uhr). Wenn Sie mehr als fünf Tage in der Woche arbeiteten - wie es im Vertrieb üblich ist - haben Sie Anspruch auf mindestens einen halben freien Tag pro Kalenderwoche zusätzlich zum Sonntagmittag.

Es gibt in jedem Unternehmen immer wieder Fälle, in denen längere Arbeitszeiten erforderlich sind. Mit 16 Jahren müssen Sie als Lernender gelegentlich Mehrarbeit leisten. Ihr Arbeitsalltag, einschließlich Mehrarbeit, darf neun Arbeitsstunden nicht überschreiten, wenn Sie unter 18 Jahre alt sind. Ihr Unterricht muss Mehrarbeit kompensieren.

Sie erhalten entweder die gleiche Menge an Zeit oder einen Gehaltszuschlag von mind. 25 vH. Dieser Mehrarbeitslohn sollte auf der Grundlage eines geschulten Mitarbeiters und nicht auf der Grundlage des Lehrlingslohns ermittelt werden. Schließlich liegen Mehrarbeit und nicht die Weiterbildung im Unternehmensinteresse. Ihr Unternehmen sollte während der Ausbildungszeit, wenn immer möglich, überschüssige Zeit durch freie Zeit kompensieren.

Mit einer Tagesarbeitszeit von sieben bis neun Arbeitsstunden haben Sie Anspruch auf eine Mindest-Lunchpause von einer halben Stunde. Wenn Sie mehr als fünfeinhalb Arbeitsstunden auf einmal haben, haben Sie eine zusätzliche 15-minütige Auszeit. Weil es dafür keine rechtlichen Voraussetzungen gibt, muss Ihr Unternehmen solche Zusatzpausen nicht einräumen.

In der Regel dürfen nur junge Menschen unter 18 Jahren nachts oder sonntags nicht arbeiten. Ausnahmeregelungen für gewisse Berufsgruppen, in denen zur Erreichung des Unterrichtsziels Nacht- oder Sonntagarbeit Pflicht ist, sind in einer Regelung festgelegt. Inwieweit Sie in einem solchen Unternehmen arbeiten, können Sie Ihrem Ausbildungsvertrag entnehmen. Wenn Sie sonntags arbeiten, muss das Unternehmen Ihnen in der Vor- oder Folgewoche einen Ruhetag einräumen.

Ihre Schulzeit zählt als Arbeitszeiten. Haben Sie einen ganzen Tag Schulpflicht (mindestens acht Unterrichtsstunden, einschließlich Sport), darf das Unternehmen Sie nicht am selben Tag zur Mitarbeit einladen. Bei einem 8-stündigen Tag in der Firma und 4 Unterrichtsstunden am Vormittag in der Sprachschule, müssen Sie noch 4 Unterrichtsstunden am Tag einplanen.

Die Frage, ob die Entfernung zwischen Schul- und Arbeitsstätte als Arbeitszeiten betrachtet wird oder nicht, ist zweifelhaft. Sprechen Sie mit Ihrem Ausbilder über Ihre frühzeitige Urlaubsplanung. Gesetzlich kann Ihr Auftraggeber den Zeitraum Ihres Urlaubs vorgeben. In der Regel werden jedoch alle Belange im Hause besprochen und beachtet. Sind Sie zwischen 16 und 30 Jahre alt, leisten Sie in Ihrer freien Zeit freiwillige Arbeit in der Jugend und sind in einem Privatunternehmen beschäftigt, haben Sie ein Anrecht auf eine einwöchige ("unbezahlte") Jugendpause pro Jahr.

Bei bestimmten kurzen Abwesenheiten gibt ein Unternehmen in der Regel seine Mitarbeiter, auch Auszubildende, ab. Bei welchen kurzen Abwesenheiten Sie wie viele freie Tage oder Arbeitsstunden erhalten, ist vom Gesetz nicht reglementiert. Wieviel Zeit oder Tage Ihr Unternehmen Ihnen in Rechnung stellt oder vergütet, für die in der Betriebsordnung festgelegt ist. Mitarbeiter, die auf Stundenbasis tätig sind, haben keinen Anspruch auf kurze Abwesenheiten - sofern im Anstellungsvertrag nichts anderes festgelegt ist.

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