Rechte des Ausbilders

Die Rechte des Trainers

Trainer müssen sich ihrer Rechte und Pflichten bewusst sein. Derjenige, der Rechte hat, hat Pflichten! Im Seminar lernen Sie die verschiedenen Rechte und Pflichten von Trainern und Ausbildern kennen. Die Rechte und Pflichten des Trainers. - Die Ausbilderinnen müssen persönlich und fachlich geeignet sein (nach AEVO).

Ausbilderrechte - aktuell 2015

Trainer sind sich ihrer Rechte oft nicht bewußt. Es kann gesagt werden, dass der Ausbilder das Recht hat, dass der Teilnehmer bestrebt ist, das Trainingsziel zu verwirklichen und die Anweisungen, Reglementierungen und Arbeiten, die der Ausbilder ihm anvertraut hat, zu beachten und auszuführen. Darüber hinaus ist es das Recht des Auszubildenden, die Berufsfachschule zu besuchen und Berichtsbücher zu führen.

Darüber hinaus hat er das Recht, von seinem Auszubildenden die Geheimhaltung von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen zu fordern. Die Rechte des Trainers gehen im Prinzip mit großer Eigenverantwortung einher.

Recht und Pflicht in der Schulung - Aufgaben des Trainers

Das Training soll dem Erlangen von berufsspezifischen Abschlüssen dienen. Um jedem Auszubildenden die gleiche Chance auf eine optimale Berufsausbildung zu geben, enthält das Berufsausbildungsgesetz eine große Anzahl von Regelungen, die es zu beachten gibt. Dies ist jedoch nur möglich, wenn der Trainer seine Aufgaben erfüllt. Das Hauptziel Ihres Instruktors ist es, Sie zu trainieren.

Um dies zu tun, muss er Ihnen alle Fähigkeiten, Qualifikation und Wissen beibringen, die Sie zur Erreichung Ihrer Trainingsziele bringen. Dazu zählt auch, dass Sie alle Schulungsinhalte nach Plan erhalten. Am Anfang des Trainings erhalten Sie einen so genannten Trainingsrahmenplan. Wenn Ihr Lehrer in Zahlungsverzug ist, können Sie ihn daran errinern, dass es Zeit für den folgenden Teil ist.

Das ist sehr hilfreich, da Sie sonst Ihr Trainingsziel nicht innerhalb des festgelegten Zeitrahmens einhalten. Der Kursleiter ist verpflichtet, Sie nur in Aktivitäten zu unterweisen, die für das Ziel der Schulung von Bedeutung sind. Als Nichtausbildungsaktivitäten werden alle anderen Arbeiten genannt, die nichts mit Training im eigentlichen Sinn zu tun haben.

Das hat nichts mit Training zu tun und darf Ihnen nicht aufgezwungen werden!

Im Berufsausbildungsgesetz ist festgelegt, dass Ihr Ausbilder für Ihre Weiterbildung zuständig ist und Ihnen alle für Ihren Beruf notwendigen Fachkenntnisse bereitstellt. Weil nur dieser eine korrespondierende Trainingsberechtigung im Trainingsbetrieb hat. Genau betrachtet kann die Schulung daher nur erfolgen, wenn auch ein Ausbilder im Betrieb ist. Sie können auch jeden einzelnen Angestellten während Ihrer Schulung um Unterstützung fragen oder sich über besondere Dinge unterrichten.

Dennoch sollte Ihr Trainer immer an Ihrer Seite sein und Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Im Zweifelsfall ist es wichtig, dass Sie sich an die Arbeit machen. Falls Sie der Meinung sind, dass dies nicht der Fall ist, sollten Sie dieses Thema auf jeden Fall mit dem Lehrer selbst oder mit Ihrem Vorgesetzten diskutieren. Die Berufsschule ist in Deutschland im Rahmen einer Doppelausbildung obligatorisch.

Genauso wie der Praktikant selbst die Verpflichtung zur Teilnahme am berufsbildenden Schulunterricht erfüllt, so hat auch der Ausbilder die Verpflichtung, ihn dafür freizugeben. Sie sollten nicht aufgefordert werden, die Schulbank zu drücken, nur weil es im Lehrbetrieb so viel zu tun gibt. In diesem Fall verstößt Ihr Trainer gegen seine Verpflichtung, Sie für den Unterricht in der Berufsschule auszulassen.

Die Auszubildenden müssen übrigens auch für alle anderen außerbetrieblichen Qualifizierungsmaßnahmen befreit werden. Sie als Lehrling sind im Besitz eines Ausbildungszeugnisses (Berichtsheft). Dieses Schulungszertifikat benötigen Sie später, um sich für die Prüfung anmelden zu können. Für die ordnungsgemäße und korrekte Aufbewahrung dieses wichtigen Dokuments muss Ihr Ausbilder Ihr Reportageheft regelmässig überprüfen und unterschreiben.

Vergewissern Sie sich, dass Ihr Instruktor Ihr Berichtheft regelmässig betrachtet und unterfertigt. Das Training muss für alle kostenfrei sein. Schulungsunterlagen wie das Reportageheft, Werkzeug oder andere Arbeitsmittel müssen von Ihrem Lehrer zur VerfÃ?gung gestellt werden. Die für die Gastronomieausbildung erforderliche weiße Hosen und ein weisses Shirt sind nicht dabei.

Sind Sie während Ihrer Ausbildungszeit noch Minderjährige, gilt die so genannte Betreuungspflicht des Lehrers. Diejenigen, die bereits während ihrer Ausbildungszeit mündig sind, erhalten ebenfalls einen besonderen Schutz. Ihr Instruktor hat die Pflicht, Sie zu beschützen. Das heißt in erster Linie, dass Sie über alle Risiken auf dem Laufenden gehalten werden. Ihr Tauchlehrer wird Ihnen alle Ursachen von Gefahren aufzeigen und Ihnen zeigen, wie Sie diese umgehen können.

Ihr Lehrer wird sicherstellen, dass Ihnen keine über Ihre Körperkraft hinausgehenden Arbeiten übertragen werden. Wird ein Auszubildender von Mobbing oder sexuellen Belästigungen betroffen, sollte der Ausbilder unverzüglich benachrichtigt werden. Ihr Lehrer wird Ihnen gerne freie Tage einräumen. Die Ausbildungsvergütung ist auch in einem System der doppelten Berufsausbildung ein Muss.

Am Ende der Lehre muss Ihnen Ihr Ausbilder ein Zertifikat ausstellen. Es ist egal, ob Sie Ihre Schulung nach drei Jahren beenden oder frühzeitig abbrechen. Der/die TrainerIn ist dazu angehalten, sie vorzuzeigen.

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