Rechte Ausbildungsbetrieb

Richtiger Ausbildungsbetrieb

Aber das bedeutet nicht, dass man als Lehrling tun kann, was man will. Aber das bedeutet nicht, dass man als Lehrling tun kann, was man will. Für Auszubildende hat der Gesetzgeber Verpflichtungen festgelegt, und die Ausbildungsbetriebe können deren Erfüllung fordern. In gewisser Weise sind Ihre Aufgaben also die Rechte des Unternehmens. Sie haben aber auch feste Rechte - Sachen, die Sie von Ihren Instruktoren haben.

Sie engagieren Ihr Unternehmen. Wer in seinen Lehrvertrag schaut, muss in der Regel auch die Aufgaben des Praktikanten und die Aufgaben des Praktikanten in den Abschnitten nachlesen. Dort werden die erwähnten Aspekte mit den rechtlichen Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) in Einklang gebracht. Allgemeine Aufgaben der Praktikanten sind in 13 des Bundesgesetzes über die Berufsausbildung (BBiG) aufgeführt.

Vielmehr heisst es, dass die Auszubildenden "sich darum kümmern müssen", "die zur Erreichung des Ausbildungszieles notwendige fachliche Handlungskompetenz zu erwerben" und "besonders verpflichtet" sind, "die ihnen im Laufe ihrer Ausbildung übertragenen Tätigkeiten gewissenhaft auszuführen". Außerdem wird darauf hingewiesen, dass Sie als Lehrling den Anweisungen Ihrer Instruktoren Folge leisten und "die für das Ausbildungszentrum gültige Reihenfolge einhalten" müssen.

Darüber hinaus ist es die Pflicht der Auszubildenden, Werkzeuge, Geräte und andere Betriebsmittel "pfleglich zu behandeln" sowie an berufsbildenden Schulstunden und Untersuchungen mitzuwirken. Darüber hinaus weist das Bundesdatenschutzgesetz (BBiG) darauf hin, dass die Auszubildenden " über Betriebs- und Betriebsgeheimnisse Verschwiegenheit bewahren müssen ". So viel zu den Verhaltensregeln für Praktikanten. Wer diese Aufgaben für selbstverständlich hält, zeigt bereits die passende Haltung zu seiner Schulung.

Für andere Auszubildende kann jedoch ein "Pflichtenheft" zur Einarbeitung notwendig sein.

Sie haben also ein Recht darauf, dass Ihnen in Ihrer täglichen Arbeit die Sachen vermittelt werden, die eigentlich zu Ihrem Lehrberuf zählen. Das Unternehmen hat kein Recht, Sie für Aktivitäten wie Privatbesorgungen oder Kaffeezubereitungen zu nutzen! Das BBiG weist darauf hin, dass den Praktikanten nur solche Arbeiten zugewiesen werden dürfen, "die dem Zweck der Ausbildung entsprechen und ihrer Körperkraft entsprechen".

Unternehmen, die sich nicht daran halten, begeht eine Verwaltungsübertretung und kann mit einer Geldstrafe von bis zu 5000 EUR belegt werden (§102 BBiG). Darüber hinaus schreibt das Gesetz vor, dass Ihr Unternehmen Ihnen die für Ihre Ausbildung erforderlichen Lehrmittel, Hilfsmittel und Unterlagen unentgeltlich zur Verfügung stellt. Ihr Unternehmen muss jedoch nicht für Schulbücher und andere Unterlagen zahlen, die Sie für den Unterricht in der Berufsschule benötigen!

Die weiteren Aufgaben der Ausbilder sind in den 15 bis 18 BGB geregelt. Beispielsweise wird vorgeschrieben, dass Ihr Unternehmen Ihnen nach Abschluss der Schulung einen schriftlichen Nachweis über Typ, Länge und Zweck der Weiterbildung sowie über die erreichten Berufskompetenzen, Fachkenntnisse und Kompetenzen vorlegt. Natürlich ist auch die Frage des Geldes ein Thema: Das Gesetz schreibt eine "angemessene Vergütung" vor, die "spätestens am Monatsletzten Arbeitstag" gezahlt werden muss.

Mehr dazu finden Sie in unserem Artikel zur Ausbildungsbeihilfe. Darüber hinaus legt das BBiG Eignungsanforderungen an die Trainer im Unternehmen fest. Gemäß 30 dürfen nur solche Personengruppen die die Trainertätigkeit ausüben, die selbst bereits eine Berufsausbildung im gleichen oder einem ähnlichen Bereich absolviert haben oder einen Abschluss in dem korrespondierenden Fachgebiet haben.

Eine weitere Voraussetzung: Der Trainer muss "bereits eine entsprechende Zeit in seinem Berufsleben verbracht haben". Das heißt: Sie haben ein Recht darauf, von qualifiziertem Personal geschult zu werden - und nicht von ungelernten Arbeitern ohne Berufsabschluss oder von Auszubildenden im dritten Ausbildungsjahr. Zusätzlich müssen die Trainer eine Prüfung bei der IHK für die Lehrberufe im Baustoffhandel ablegen.

Damit soll gewährleistet werden, dass sie nicht nur über das nötige Fachwissen, sondern auch über das nötige didaktische, juristische, organisatorische, seelische und methodologische Know-how verfügt. Gemäß 14BiG müssen Lehrbetriebe von ihren Auszubildenden auch schriftliche Ausbildungsnachweise verlangen, wenn diese im Zusammenhang mit der Ausbildung erforderlich sind. Das sind die Berichtsbücher, in die die Auszubildenden ihre täglichen Aktivitäten im Unternehmen eingeben müssen - quasi eine Form von Trainingstagebuch.

Besonders wichtig: Es ist nicht Freiwilligkeit, sondern eine weitere Verpflichtung für Sie als Lehrling. Laut BBIG sind die Instruktoren dazu angehalten, die Einhaltung der Zertifikate regelmässig zu überprüfen. Mit den Ausbildungsnachweisen wird schließlich dokumentiert, dass Sie Ihren Ausbildungsberuf auch wirklich kennen. Gemäß 43 GBiG müssen diese Unterlagen komplett sein, sonst erhalten Sie keine Aufnahme zur Prüfung!

Hinweis: Der vorliegende Beitrag ist kein Rechtsbeistand und kann die Rechtsbeistand im konkreten Fall nicht ersetzten! Es ist unser Bestreben, stets rechtssichere Produkte zu liefern. In Zweifelsfällen wenden Sie sich an eine rechtssichere Instanz (z.B. Anwälte, Gewerbetreibende, Handelskammer etc.).

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