Rechte als Azubi

Auszubildende Rechte

Die Auszubildenden haben besondere Rechte, aber sie können sie nur nutzen, wenn sie genau wissen, was der Lehrer tun darf und was nicht. Die Rechte und Pflichten der Auszubildenden sind streng geregelt. Jeder, der eine Lehre oder eine duale Ausbildung absolviert, sollte daher seine Rechte kennen. Um den Start Ihrer Ausbildung nicht zu einem Fehlstart zu machen, geben wir Ihnen einige praktische Tipps zu Ihren Rechten und Pflichten als Auszubildender. einen Arbeitsanwalt, der Ihnen hilft, Ihre Rechte durchzusetzen.

Die Rechte und Verpflichtungen als Lehrling

Die Schüler müssen die Instruktionen ihres Lehrers befolgen. Falls Ihr Vorgesetzter Ihnen sagt, dass Sie den Werkzeugkoffer reinigen oder abheften sollen, können Sie ihn nicht außer Kraft setzen und statt dessen die Werkstätte durchsuchen oder einen Brief zur Post mitbringen. Allerdings muss die Anleitung Ihrem Trainingsziel genügen. Wer als Auszubildender zum Mediengestalter das Sekretariat reinigen muss, die Kostüme des Chefs aus der Putzfrau holt oder sich um die Kleinen seiner Mitarbeiter kümmert, hat ein Problem.

Sie sollten dann am besten gar nicht erst mit der Arbeit anfangen, sondern sofort mit Ihrem Vorgesetzten reden. Ihr Vorgesetzter und Ihre Mitarbeiter erwarten von Ihnen, dass Sie bei all Ihrer Arbeit sorgsam vorgehen und alles daran setzen, ein bestmögliches Resultat zu erwirtschaften. Nur wer sorgsam arbeitet, lernt etwas.

Es ist auch von Bedeutung, dass Sie sich an die Regeln des Unternehmens halten (z.B. die Kleiderordnung in einer Bank), dass Sie das Unternehmen unverzüglich informieren, wenn Sie erkranken, und dass Sie ein Meldeheft führen, in dem exakt aufgeführt ist, was auf der Tagesordnung des Unternehmens und der Berufsfachschule war.

Arbeitszeiten, Probezeiten, Urlaub: Rechte und Verpflichtungen als Lehrling

Arbeitszeiten, Probezeiten, Urlaub, Krankheiten: ein Übersicht über die wesentlichen Rechte und Aufgaben der Auszubildenden. Inwiefern ist die Arbeitszeiten in der Berufsausbildung reguliert? Wieviel Ferien hat ein Lehrling und was geschieht im Falle einer Erkrankung? In Deutschland bestimmen unterschiedliche Gesetzgebungen die Rechte und Pflichten während des Unterrichts. Kleinere Auszubildende - also Auszubildende unter 18 Jahren - dürfen in der Regel nur von Montag bis Freitag von 6 bis 20 Uhr arbeiten.

So können beispielsweise in Backstuben 16-Jährige ab 5 Uhr und 17-Jährige ab 4 Uhr früh mitarbeiten. Die maximale Wochenarbeitszeit für Erwachsene beträgt 48 Std. In diesem Rahmen können sie auch an Samstagen und - in Einzelfällen - für mehr als 8 Std. pro Tag mitarbeiten. Geringfügige Auszubildende dürfen nicht mehr als 4,5 Std. auf einmal mitarbeiten.

Mit einer Tagesarbeitszeit von 4,5 bis 6 Std. haben sie Anspruch auf eine 30-minütige Pause. Diejenigen, die täglich 6 Std. arbeiten, können für 60 Min. Unterbrochen werden. Auszubildende im Vollalter können bis zu 6 Std. arbeiten, danach müssen sie eine Pause von mind. 30min einlegen. Bei allen Altersgruppen: Die gesamte Tagespause kann in mehrere Blocks von je 15 min uten Länge untergliedert werden.

Der Bewährungszeitraum während der Ausbildungszeit muss zumindest die erste und maximal die ersten vier Monate der Ausbildungszeit umfassen. In der Testphase überprüfen Auszubildende und Unternehmen, ob sie zusammenpassen. Wenn die Erkrankung andauert, muss der behandelnde Arzt eine Bescheinigung vorlegen. Die gesetzliche Mindestdauer des Urlaubs richtet sich nach dem Lebensalter zu Jahresbeginn: 15-jährige Auszubildende haben mind. 30 Arbeitstage, 16-jährige Auszubildende mind. 27 Arbeitstage, 17-jährige Auszubildende mind. 25 Arbeitstage und volljährige Auszubildende mind. 24 Arbeitstage.

Wenn Sie " nur " von montags bis freitags arbeiten, ist Ihr eigentlicher Ferienaufenthalt dementsprechend geringer als oben beschrieben. Im Auszubildendenportal der Agentur für Arbeit finden Sie Informationen zur obligatorischen Berufsschule, zu erlaubten und unbefugten Aktivitäten und vieles mehr.

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