Prüfungsverordnung

Untersuchungsvorschrift

Schulungs- und Prüfungsordnung für Sanitäter. Zu den Hintergründen Die vom Bundesfamilienministerium und dem Bundesministerium für Gesundheit verabschiedete Ausbildungs- und Prüfungsverordnung zum Pflegeberufsgesetz wurde am 26. Juli 2018 vom Deutschen Bundestag verabschiedet. Damit werden die Bedingungen für die Durchführung der durch das Pflegeberufsgesetz eingeführten allgemeinen Krankenpflegeausbildung geschaffen. Das neue Ausbildungsangebot beginnt am kommenden Jahr, und die bisher im Altenpflege- und Pflegegesetz separat reglementierten Ausbildungsgänge werden zum Teil in einem neuen Pflegeberufsgesetz zusammengefasst.

So werden die Voraussetzungen für eine bedarfsgerechte Ausbildung in der Pflege gelegt, die Pflegekräfte besser auf die geänderten Anforderungen in der beruflichen Praxis eingestellt und neue Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten erschlossen.

Verabschiedung der Pflegeberufsverordnung und der Prüfungsverordnung für den Pflegeberuf

Gesundheitsfachleute haben die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Krankenpflegeberufe grundsätzlich begrüsst, halten aber eine Verbesserung des Regierungsentwurfs für erforderlich. Im Rahmen einer Anhörung des von Erwin Rüddel (CDU/CSU) geleiteten Ausschusses für Gesundheit am vergangenen Wochenende in Berlin haben mehrere Experten auch in ihren Schriftsätzen vor einem Kompetenzverlust bei der Kinder- und Altersfürsorge gewarnt.

Im Anschluss an die Annahme des Pflegeberufsgesetzes (18/12847) im Juli 2017 hat die Regierung die entsprechende Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (19/2707) vorgestellt. Mit dem neuen Bildungskonzept sollen die drei Berufe Pflege, Kinder- und Seniorenpflege zusammengeführt und damit flexiblen Karrierechancen für Pflegekräfte eröffnet werden. Kernstück der Reform des Pflegeberufs ist die 3-jährige Generalistenausbildung zum Pflegefachmann.

In Zukunft werden jedoch weitere Differenzierungen in der so genannten Gesundheits- und Kinderpflege sowie in der Altenbetreuung möglich sein. Die Ausbildungs- und Prüfungsordnung regelt die Einzelheiten der Ausbildung: Mindestvoraussetzungen, Prüfung und Anrechnung von ausländischen Berufsqualifikationen. Sie enthält auch Vorschriften für die nun möglich gewordene wissenschaftliche Krankenpflegeausbildung sowie für die Einrichtung einer Expertenkommission, die sich mit Rahmenlehrplänen und Ausbildungsplänen auseinandersetzt.

Sie bedarf auch der Zustimmung des Bundesrates. Die Pflegekommission spricht von einer "Abwertung der Ausbildung in der Altenpflege, die sich in den Kompetenzdarstellungen widerspiegelt". Altenpflegerinnen und -pfleger können daher keine so genannten Reservierungstätigkeiten durchführen und können in der Regel nur noch mit einem Pflegefachmann zusammenarbeiten. Der Verein mahnte, dass dies weder die Attraktivitaet des Berufes erhoeht noch zu einer verbesserten Entlohnung fuehren werde.

Von existentieller Wichtigkeit sei die Koordination und Koordination der Betreuung unter der Leitung der Altenpflegerinnen und -pfleger (je nach Tätigkeit), unterstrich die Naturwissenschaftlerin. "Der kirchliche Sozialverband Caritas und der Diakonische Verband bezeichneten die Vorschrift als "einen unverzichtbaren Baustein für eine nachhaltige und hochwertige Pflegeausbildung". Doch in einer Bildung, die eine Spezialisierung erlaubt, müssen die Voraussetzungen für die Absolventinnen und Absolventen gleich bleiben.

Die zukünftige Berufsausbildung zur Altenpflegerin erfüllt diese Anforderung nicht. Aus Sicht des Arbeitgeberverbands BDA wird mit der neuen Regelung "die Weiterbildung von Pflegepersonal für ältere Menschen auf sinnvolle und erfolgversprechende Weise modernisiert". Das Konzept entspricht der Forderung nach einem realitätsnahen beruflichen Abschluss in der Seniorenpflege für einen breiten Kreis von Menschen. Das Kompetenzprofil für Altenpflegerinnen und -pfleger wurde entsprechend den praktischen Erfordernissen "entsprechend überarbeitet".

Der Ausbildungsberuf der Altenpflegerin muss offen gehalten werden für Menschen, "die während ihrer schulischen Laufbahn nicht mit überdurchschnittlich guten Noten glänzen", sondern für Senioren empathisch sind. "Besondere Schwierigkeiten bei der Sicherstellung der Pflichtaufgaben in der Kinderpflege sehen die Deutschen Krankenanstalten (DKG). Die rund 6.650 Lehrlinge in der pädiatrischen Pflege wurden mit rund 130.000 Lehrlingen in der Kranken- und Seniorenpflege verglichen.

Der " obligatorische pädiatrische Einsatz " für Praktikanten in der Kranken- und Seniorenpflege in Kinderkliniken und -abteilungen konnte daher kaum garantiert werden. Mit der jetzigen Planungen wird es zu einem "Engpass" in der Generalistenausbildung kommen.

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