Pflichten eines Ausbildungsbetriebes

Verpflichtungen eines Ausbildungsbetriebes

Aufgaben des Ausbildungsbetriebes - Handwerkerkammer Leipzig Der Lehrbetrieb übernimmt mit Abschluß des Ausbildungsvertrages unter anderem eine Vielzahl von Verpflichtungen (§ 6 BBiG) gegenüber dem Lehrling: sicherzustellen, dass die Praktikanten die für die Erreichung des Ausbildungsziels erforderliche fachliche Befähigung erhalten und die Berufsbildung so geplant, rechtzeitig und objektiv durchgeführt wird, dass das Bildungsziel innerhalb der beabsichtigten Ausbildungsdauer in einer für sie geeigneten Weise verwirklicht werden kann, sich selbst zu schulen oder einen Praktikanten explizit zu unterweisen, ihnen die für die innerbetriebliche und außerbetriebliche Fortbildung sowie für Zwischen- und Gesellen- oder Abschlussexamina benötigten Hilfsmittel wie Werkzeuge und Material unentgeltlich zur Verfügungsstellung zu überlassen, dem Auszubildenden auch wenn diese erst nach Abschluss des Ausbildungsverhältnisses erfolgen, nur solche Tätigkeiten zu überlassen, die dem Ausbildungszweck entsprechen und seiner Leistungsfähigkeit entsprechen, den Auszubildenden zum Berufsschulbesuch und zur Beteiligung an der überbetrieblichen Lehrlingsausbildung (ÜLU) sowie zur Prüfungsteilnahme zu ermutigen und freizugeben, die vorgeschriebene Berichtshefte/Schulungsnachweise kostenlos zur Hand zu haben und die Geschäftsführung regelmässig zu überprüfen und zu unterzeichnen, ihm eine entsprechende Entlohnung zu bezahlen, die sich zumindest einmal im Jahr erhöht; bei Tarifvertragspartnern gilt die entsprechende tarifvertragliche Bestimmung. Da die Pflichten des Ausbildners und des Auszubildenden in den Bestimmungen auf der zweiten Umschlagseite des Ausbildungsvertrags geregelt sind, verwenden Sie zur Gewährleistung der rechtlichen Sicherheit immer die von der Auszubildendenrolle der IHK bereitgestellten Formulare.

Aufgaben der Handwerkerkammer Köln

Nach § 14 Abs. 1 BGB ist der ausbildende Betrieb dazu angehalten, dafür zu Sorge zu tragen, dass dem Lernenden alle in der Auszubildendenordnung vorgesehenen Fähigkeiten und Erkenntnisse beigebracht werden. 2 Die im Ausbildungs-Rahmenplan festgelegte Reihenfolge ist zu beachten; die Lehrlinge sind von einem personell und beruflich tauglichen und dem Lehrling anzuzeigenden Lehrbeauftragten selbst oder explizit dazu anzuweisen; die Ausbildungsordnungen sind dem Lehrling vor Ausbildungsbeginn unentgeltlich zu übergeben; die für die betriebliche und überbetriebliche Weiterbildung sowie für Zwischen- und Abschlußprüfungen, auch wenn diese nach Ende des Ausbildungsverhältnisses erfolgen, erforderlichen Hilfsmittel, insbes; die Lehrmittel, insbes; die Lehrmittel sind dem Lehrling kostenfrei zur Verfu egung zu stellen; der Lehrberechtigte muß den Lehrberechtigten zur Verfu gung gestellt werden;

die Zeugnishefte für die Ausbildung dem Praktikanten vor Beginn der Ausbildung und später unentgeltlich zu übergeben und die ordnungsmäßige Geschäftsführung durch regelmäßiges Abmelden zu kontrollieren; sicherzustellen, dass der Charakter des Praktikanten ermutigt wird und er nicht moralisch und physisch in Gefahr ist; dem Praktikanten nur Aufgaben zu überlassen, die dem Zweck der Ausbildung und seiner physischen Leistungsfähigkeit entsprechen (§ 14 (2)).

Die BBiG ); den Praktikanten zum Berufsschulbesuch zu ermutigen und freizugeben. Gleiches trifft zu, wenn außerhalb des Ausbildungszentrums Ausbildungsmassnahmen (= Überbetriebliche Ausbildung) vorgesehen sind ( 15 BBiG); um die Lehrlinge von den vorgesehenen Zwischen- und Schlussprüfungen zu befreien; wurde vor Ende des ersten Ausbildungsjahres erneut geprüft; um ihre Aufnahme in die Ausbildungsberufsrolle der Kammer unmittelbar nach Vertragsabschluss unter Beilage der Vertragsurkunde; das selbe bei nachträglichen inhaltlichen Abänderungen des Vertrages.

Für minderjährige Auszubildende ist das Tauglichkeitszeugnis (Original oder Kopie) der Eingangsuntersuchung gemäß 32 des Jugendarbeitsschutzgesetzes mitzuliefern; es ist zu beachten;

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