Pflichten der Auszubildenden

Aufgaben der Auszubildenden

Verpflichtungen der Trainer und Auszubildenden Bei jedem staatlichen Lehrberuf muss vor Beginn der Ausbildung ein Lehrvertrag zwischen dem Lehrbetrieb und dem Auszubildenden (bzw. bei jugendlichen Auszubildenden den Rechtsvertretern) abgeschlossen werden. Die Ausbildungsverträge regeln die Voraussetzungen für die berufliche Ausbildung in schriftlicher Form und sichern beide Vertragspartner im Hinblick auf ihre Rechte und Pflichten rechtlich ab. Der Schulungsvertrag ist nach Abschluss durch den Schulungsbetrieb bei den jeweils verantwortlichen Behörden (Berufskammern oder -behörden des Bundes und der Länder des Öffentlichen Dienstes) einzureichen.

Sofern der Lehrvertrag den Bestimmungen des BBiG und der Ausbildungsverordnung (AO) für den betreffenden Lehrberuf genügt, wird er in eine Liste der für die Überwachung der Ausbildungsdurchführung und die Betreuung der Lehrbetriebe und Auszubildenden verantwortlichen Organe aufgenommen (z.B. bei einer Vertragsänderung während der Lehrzeit, Platzierung in Rechtsfragen).

a) auch Sachbezüge, wie z.B. Unterkunft oder Kostenübernahme für Außenmaßnahmen und Arbeitskleidung, Lohnfortzahlungsregelungen), die eine Urlaubsregelung vorsehen, unter welchen Bedingungen eine Beendigung des Ausbildungsvertrages möglich ist (insbesondere Dagegen verstoßen die Kündigungsfristen während der Probezeit, der Kündigungsgrund, die Kündigungsart, die Gründe für die Nichtigkeit von Beendigungskündigungen, die Schadenersatzhaftung auf beiden Vertragsseiten, die Regelung über die Einstellung des Betriebes oder den Abbruch der Ausbildung) gegen das Gesetz und schränken die Praktizierenden in der Ausübung ihres Berufs nach ihrer Berufsausbildung ein; erst in den vergangenen sechs Ausbildungsmonaten kann die Weiterführung einer Lehrstelle in dem betreffenden Unternehmen ein.

Darüber hinaus sind die Pflichten des Auszubildenden in Bezug auf Ausgleichszahlungen, Vertragsstrafen und den Ausschluss oder die Begrenzung von Schadenersatzansprüchen gegenüber dem ausbildenden Unternehmen unwirksam ( 12. Abschnitt ÜBiG Unwirksamkeit von Vereinbarungen). Durch den Abschluss des Ausbildungsvertrages übernehmen sowohl der ausbildende Betrieb als auch der Praktikant bestimmte Tätigkeiten im Bereich der beruflichen Bildung. Die Pflichten des Ausbilders/der Ausbilderin umfassen unter anderem: den Nachweis der persönlichen und fachlichen Befähigung zur Lehrlingsausbildung, die Übergabe der Ausbildungsordnungen des Ausbildungsberufes an den Auszubildenden vor Ausbildungsbeginn, die Einhaltung der Vorschriften des JArbSchG für minderjährige Lehrlinge (z.B.

Arbeitszeiten, Urlaubsregelung, Beschäftigungsbeschränkungen, ärztliche Untersuchungsnachweise beim Auszubildenden), den Auszubildenden entsprechend den Bildungszielen zu unterrichten und ihm nur trainingsbezogene Aktivitäten zu überlassen, den Auszubildenden für den berufsbildenden Unterricht, externe Weiterbildungsmaßnahmen und Prüfungsleistungen freizugeben, den Auszubildenden die notwendigen Arbeits- und Lernmaterialien unentgeltlich zur VerfÃ?gung stellt, dem Auszubildenden eine entsprechende, zumindest einmal im Jahr erhöhte Monatszulage zahlt, die schriftliche Ausbildungsbescheinigung (Berichtshefte) des Auszubildenden prÃ?ft, ihn zu den PrÃ?fungen anmeldet und nach Beendigung der Berufslaufbahn ein Betriebszeugnis ausstellt.

Andererseits gehört es zu den Aufgaben des Auszubildenden, an allen vorgegebenen Schulungsmaßnahmen mitzuwirken, die Weisungen des Auszubildenden zu folgen und die bereitgestellten Arbeits- und Lernmaterialien pfleglich zu behandeln, die Betriebsordnung zu achten, das Betriebsgeheimnis zu bewahren, den Ausbildungsnachweis zu bewahren, den Schulungsbetrieb zeitnah zu unterrichten und ein Tauglichkeitszeugnis auszustellen.

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