Perfekter Beruf

Einwandfreier Beruf

Berufswahl: Wodurch kann ich den richtigen Beruf finden? Hier kann man sehen, wie sehr die Menschen ihr eigenes Schicksal mit ihrer Tätigkeit verbinden. Müller und Techniker und Kaufleute ruhen dort in der Welt, auf vielen Gräbern ist der Beruf des Toten ganz deutlich zu lesen. Namen und Beruf, daran wird man sich nach dem Tode erinnern.

Namen und Beruf, diese Informationen sind auf den Monumenten der Verstorbenen sowie auf den Geschäftskarten der Lebewesen. Internet-Profile und Mail-Signaturen, oft auch Glockenschilder und Hochzeitsanzeigen werden mit Namen und Beruf angegeben. Wenn sich zwei Menschen gegenseitig besser verstehen, stellen sie sich sehr schnell die Frage: "Was machen Sie professionell? Eine interessante Lösung, weil sie sagt, was ein Mensch mit seinem eigenen Schicksal macht.

Dort, wo Sie glänzen können, setzen Sie Ihre Fähigkeiten so ein, dass Sie nicht eines Morgens aufwachen, sich in Überlegungen über Ihre Karrierewahl winden und "Wenn nur...." krächzen. Oftmals notierten die Müllers und Händler auf dem Gräberfeld nicht ihren Traumberuf mit den Informationen auf ihren Gräbern, sondern ihre damalige gesellschaftliche Position.

Er dachte, es sei kein Beruf. Die Menschen sind heute recht unabhängig in der Berufswahl. Mittlerweile gibt es so viele Abschlüsse und Stellenbeschreibungen, dass man sie leicht aus den Augen verliert. Aber: Viele empfinden diese vorgeschriebene Suche nach dem idealen Arbeitsplatz als absurd mühsam. Es wird gekämpft und gesucht und gekämpft, aber der ideale Beruf, wo alles zusammenpasst, will sich nicht zeigen.

Wenn Sie Ihren Interessensgebieten folgen und z.B. über Fashion oder Computerspiele schreiben, werden Sie ein Experte auf Ihrem Gebiet, werden in der Industrie bekannt und respektiert; vielleicht können Sie mit Ihrem Weblog ja gar etwas einnehmen. Viele Menschen wohnen und handeln mit dem Internet.

Alain de Botton sagt, dass die Menschen eine transzendentale Vorstellung in der Mitte ihrer Gemeinschaft hatten. Ein Gläubiger wurde dann zu einer aufgeklärten Gemeinschaft. Mitten in dieser Gemeinschaft, so de Botton, gibt es heute keinen Gott, sondern den Menschen selbst. Dabei richten wir uns an Freunde, Bekannte, erfolgreiche Menschen aus dem Netz, TV oder dem wirklichen Leben aus.

Graham schildert darin, dass es den meisten Menschen schwer fällt, einen Arbeitsplatz zu bekommen, den sie ihr ganzes Berufsleben lang mögen. Immer wieder muss er sich viele neue Aufgaben aufwerfen. Das können die meisten Leute nicht besonders gut. Da gibt es immer nur Tipps und viele Frage. Daniel Pink formuliert drei Fragestellungen, mit denen jeder überprüfen kann, ob er den passenden Arbeitsplatz gefunden hat: Tue ich etwas Sinnvolles?

Pink ist der Meinung, dass diejenigen, die diese drei Punkte mit "Ja" beantworten, eine gute Zeit in ihrem Beruf haben sollten. Tatsächlich sind die Fragestellungen das Interessanteste am Selbstrealisationsprinzip. Erst wenn man sich selbst und andere Dinge fragt, kommt es zu Gesprächen. Die Frage weckt Erinnerungen und bringt sie an andere Orte.

Auch interessant

Mehr zum Thema