Offene Lehrstellen Berlin

Ausbildungsberufe Berlin

Zuviel Lehrstellen in Berlin In Deutschland hatten in jüngster Zeit 150.000 junge Menschen noch keinen Lehrplatz. Es gibt in einigen Ländern zu viele Antragsteller - in anderen nicht genug. Nach Angaben der BA werden landesweit 512.000 Ausbildungsplätze angeboten, so viele wie in Deutschland.

In Deutschland haben jedoch 150.000 junge Menschen noch keinen Lehrplatz.

Trotz rückläufiger Studentenzahlen und eines weitestgehend konstanten Lehrstellenangebots ist die Kluft zwischen Lehrstellenangebot und -bedarf groß. Die Frage, ob jemand einen Ausbildungsplatz in dem Beruf seiner Wahl erhält oder nicht, ist in hohem Maße vom Wohnsitz des Antragstellers in Deutschland abhängig. Die BA-Zahlen für den Monat Juni belegen, dass es in einigen Bundesländern zu viele und in anderen zu wenige Bewerber für freie Ausbildungsplätze gibt.

Es gab in Berlin rund um die Uhr rund um die Uhr rund um die Uhr rund um die Uhr Lehrstellen. Aber auch in Nordrhein-Westfalen gibt es nicht genügend Ausbildungsplätze: 127.500 Menschen waren auf der Suche nach einem Lehrplatz im Land, aber nur 102.000 Betriebe und Berufsausbildungszentren bieten Lehrstellen an. Das Verhältnis der Lehrstellenbewerber in Hessen beträgt 100:116. Wer einen attraktiven Lehrplatz suchen will, muss nach Meinung von Fachleuten oft nur umziehen.

Es gibt in einigen Ländern noch mehr Lehrstellen als Studienbewerber - zum Beispiel in Bayern, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg. Im Freistaat Bayern wurden jüngst fast 100.000 Ausbildungsplätze mit nur 77.000 Ausbildungsinteressierten verglichen. Die Bewerberquote in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern betrug jeweils 100:83, im Saarland 100:85, danach konnten die Ausbildungsplätze dort gar nicht besetzt werden.

Allerdings, so die BA, kann die Anzahl der Antragsteller etwas größer sein, da nicht alle Antragsteller sich von der Agentur für Arbeit beraten und daher nicht registriert werden. Es gibt 330 Lehrberufe in Deutschland. Dennoch sind die Jugendlichen besonders an einem guten Beispiel für ein gutes Jahrzehnt spezifischer Tätigkeiten beteiligt, wie die BA-Statistik aufzeigt. Besonders gefragt ist die Tierpflegerausbildung: Ende Juni interessierten sich 2.650 Schüler für die nur 295 angemeldeten Auszubildenden.

Gefragt sind auch Einkaufs- und Verkaufsmitarbeiter, Event- und Mediendesigner, Innenarchitekten und Buchhandlungen. Dies wird nicht zuletzt durch die guten Ausbildungsmöglichkeiten in vielen Gebieten gefördert. "Einige Jugendliche scheuen ihre Entscheidungen bis zum Schluss, weil sie eine Schulausbildung als Alternative zur Ausbildung in Erwägung ziehen", so ein Sprecher der Bundesagentur.

Auch für diejenigen, die sich zu spät entscheiden, gibt es noch genügend freie Auszubildende. Alleine in der Gemeinschaftsverpflegung standen Ende Juni noch rund 15.000 Lehrstellen zur Verfügung, davon rund 20.000 im Einzelhandel und 3.300 in der Kunststoffe.

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