Offene Lehrstellen 2016

Ausbildungsplätze 2016

Zu Beginn des Ausbildungsjahres 2016/2017 sind noch 43.500 Lehrstellen unbesetzt. In Sachsen gibt es noch viele Ausbildungsplätze. Veröffentlicht 10.06.

2016 2 Kommentare. Das offizielle Lehrlingszeugnis zeigt alle offenen Lehrstellen in der Schweiz für das Jahr 2018. Offizielle Plattform der Kantone. Nicht alle offenen Ausbildungsplätze mit geeigneten. Schlussspurt auf dem Ausbildungsmarkt Viele Lehrstellen sind noch offen.

Eine besonders hohe Zahl unbesetzter Ausbildungsplätze im Handwerksbereich

Immer mehr Lehrstellen sind in der Volkswirtschaft nicht besetzt. Dies betrifft nicht nur die kleinen Unternehmen. Auch wenn es für Unternehmen "immer schwerer wird", hatten junge Menschen "selten so gute Chancen", sagte Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) bei der Vorlage des Berufsbildungsberichts. Demnach waren zu Ausbildungsbeginn des Ausbildungsjahres 2016/2017 noch 43.500 Lehrstellen ausstehend.

Mit 520.300 Euro liegt er um 0,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Im Jahr 2016 wurden, wie Hans-Peter Wollseifer sagte, fast 142.000 neue Lehrverträge im Handwerksbereich unterfertigt. Dies sind 0,2 Prozentpunkte mehr als im vorigen Jahr. Mit 9,4 Prozentpunkten war der Ausbildungsplatzanteil im Handwerksbereich damit höher als in der Volkswirtschaft mit acht Pro-rata.

Wie in anderen Wirtschaftsbereichen ist es besonders schwierig, Auszubildende im handwerklichen Bereich zu gewinnen, vor allem in kleinen Betrieb. Laut Berufsausbildungsbericht konnten 3.293 der 10.076 Ausbildungsplätze für Kaufleute im Lebensmittelhandel nicht vergeben werden; wie im Jahr zuvor war jeder dritte Ausbildungsplatz vakant. Lediglich für die Restaurantspezialisten mit 34 (35,2) und die Metzger mit 33 (35,1) Prozentpunkten war es schwierig.

Unter ihnen waren Installateure mit 25,9 (30,6) Prozentpunkten, Backer mit 24 (27,2) Prozentpunkten, Beton- und Stahlbetonmonteure mit 23,2 (17,0) Prozentpunkten, Gerüstmonteure mit 23,1 (22,0) Prozentpunkten und Baureiniger mit 21,8 (20,0) Prozentpunkten. Laut Berufsbildungsreport kommen sieben von zehn Berufen mit speziellen Problemen für Jugendliche aus dem Beruf. Können insbesondere kleine Unternehmen einen Ausbildungsplatz nicht belegen, werden sie nicht in die Lehrstellenstatistik aufgenommen.

Damit ist auch die Gesamtzahl von nur noch jeder fünfte Ausbildungsbetrieb erreicht. Daraus lässt sich jedoch nach Ansicht des Handwerks keine sinkende Bereitschaft der Unternehmen zur Ausbildung ableiten. Stattdessen ermuntert das Fachhandwerk die Unternehmen, auch im kommenden Lehrjahr weiter Lehrstellen zu vergeben und auf die Hilfe der Handwerkskammern zu setzen. Laut Berufsbildungsreport könnte das Ausbildungsplatzangebot im kommenden Jahr etwas nachlassen.

Dadurch stieg auch die Anzahl derer in der "Übergangszone" wieder auf fast 300.000 (Vorjahr: 266.194). Am Ende des Schuljahrs koennten aber rund zwanzigtausend Fluechtlinge eine Ausbildung anstreben. Dem ZDH zufolge bieten die Handwerksberufe auch für Menschen mit ausreichender Vorkenntnis Perspektive.

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