Offene Duale Studienplätze 2016

Freie duale Studienplätze 2016

Insbesondere die dualen Studiengänge sind attraktiver geworden. Beim dualen Studiengang Soziale Arbeit ist die Situation ähnlich, um weitere Informationen über offene duale Studienplätze zu erhalten. 17.05.2016.

Abi - und was jetzt?

Universitäten machen das duale Studienprogramm zum Modell des Erfolgs

In allen Ländern gibt es nun duale Studienangebote. Sie werden bei den Studenten immer populärer. Davon profitiert auch das Geschäft. Jetzt weiss der 22-Jährige ganz klar, worüber er spricht: Vor drei Jahren besuchte er das Parkhaus, war in der Zwischenzeit an vielen vergleichbaren Arbeiten beteiligt und übernahm nach und nach selbst immer mehr die Kalkulation.

"Wir haben an der Universität alles über das Thema Baustatik, über die Baustoffe und die anderen Bereiche gelernt", sagt er. Wir haben mehr als 1000 Besuche pro Tag auf unserer Jobbörse. Mit seiner Professur an der THM ist er einer der Begründer der Erfolgsstory von Nils Lange: "Vor 15 Jahren habe ich mit der Industrie- und Handelskammer und einigen lokalen Firmen darüber nachdacht, wie die Universität weiter in der Gegend verankert werden kann", sagt er.

Schon bald stand die Überlegung auf dem Programm, ein doppeltes Studiensystem zu schaffen - das heißt, die einen Teil der Jugendlichen werden an der Universität und die andere Seite in Betrieben ausbilden. "StudiumPlus " nennt Danne das so genannte Prinzip, das schon frühzeitig Anhänger gefunden hat. Mittlerweile absolvieren 1.200 Studierende acht Studiengänge.

Das hessische Studienkonzept wird für seine Innovationsstärke immer wieder mit Landes- und Bundespreisen prämiert - und StudiumPlus zählt zu den Besten im landesweiten Hochschulranking. In vielen Ländern haben sich mittlerweile ähnliche Begriffe durchgesetzt. Mit dem dualen Studiengang wird der häufigen Vorwurf der Arbeitgeber beantwortet, dass viele Universitätsabsolventen die Lücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu groß finden.

Das duale Studienprogramm schließt diese Kluft, indem die Betriebe von Beginn an in die Lehre eingebunden werden - die Studenten beenden ihre Lernphase abwechselnd im Schulungsraum und im Betrieb, wo sie das erlernte Wissen in ihrer täglichen Arbeit testen können. Wenn Sie an einem der Studiengänge teilnehmen möchten, müssen Sie das Bewerbungsverfahren mit Ihrem zukünftigen Arbeitsgeber durchgehen.

Bis zum Bachelor-Abschluss sind die drei Jahre voll bis zum Platzen, aber die Studenten erhalten jeden Monat eine Vergütung von ihrem Unternehmen. "Wir haben auf unserer Internet-Seite mit den Freiflächen Tag für Tag mehr als 1000 Besucher", sagt Harald Danne - eine stolzes Fazit für die Fachhochschule MitteHessen.

Vor allem aber: Während viele andere kleine Universitäten vor allem Studenten aus der unmittelbaren Nachbarschaft anlocken, kommen mit StudiumPlus rund 20 Prozent der Absolventen aus anderen Ländern. Als geschäftsführender Gesellschafter der Managementberatung Advacon setzt er sich für das duale Studienangebot der THM ein, weil es dazu beitragen kann, ein immer dringenderes Thema zu lösen: "Wir haben viele schlagkräftige Firmen in der Gegend, aber sie haben es immer schwieriger, neue Talente zu gewinnen.

"Die Migration ist für einige Unternehmen in der Agglomeration zu einer Bedrohung geworden. Als ich mich erkundigte, gab es in der ganzen Gegend, in Frankenberg, Allendorf, Wetzlar das selbe Phänomen - und dort gibt es viele spannende Jobs. "Heute ist Müller Präsident einer Einrichtung, die etwas pompös "CompetenceCenter Duale Hochschulstudien" genannt wird.

Die Vereinigung, in der sich alle Partnerfirmen zusammengefunden haben, ist neben der Universität und der IHK Mittelhessen Träger von StudiumPlus. "Mittlerweile gibt es 660 Unternehmen", so Müller - eine große Anzahl für den ländlichen Raum. Das Besondere: Nicht nur große Konzerne wie der Kamerahersteller Leica, der Heizungsbauer aus dem Hause Bosch, der Heizungsbauer aus dem Hause Vacansoleil und der Elektrotechniker aus dem Hause Bosch Thermotechnik sind dabei.

"Das geschaffene Netz ist besonders wertvoll", würdigt Norbert Müller: "Die Führungskräfte tauschen sich bei den Kuratoriumstreffen aus - und lernen durch ihre Studenten, was an der Universität ist. Das Bindeglied zwischen dem Know-how von Wissenschaftlern und den Anforderungen von Firmen gibt für beide Parteien wichtige Anreize.

"Ann-Katrin Schröder-Kralemann vom Stiftungsverband für die deutsche Forschung meint, dass "das duale Lernen in der bundesdeutschen Wissenschaftslandschaft seit langem verankert ist". Im Jahr 2014 waren mehr als 94.000 Studenten in duale Studiengänge immatrikuliert - mehr als je zuvor. "Seitdem sich die Bologna-Reform zunehmend auf die Praxisnähe der Studieninhalte konzentriert, nimmt die Nachfrage zu.

Das erklärte Bestreben ist es, zusammen mit den Betreibern von Doppelstudiengängen die QualitÃ?t des Studienangebots weiter zuentwickeln und neue Sichtweisen wie die internationale Ausrichtung zu eröffnen.

"Momentan haben wir ein riesiges Wachstum", sagt Ulf-Daniel Ehlers, Vize-Präsident der DHBW Baden-Württemberg. Süddeutsche sind die Wegbereiter des Doppelstudiums in ganz Deutschland; ihr Leitbild wurde bereits 1974 eingeführt, als der Theorieteil der Berufsschulausbildung an der Berufsakademie stattfand. Im Jahr 2009 wurden die neun berufsbildenden Akademien in Baden-Württemberg zur Berufsakademie zusammengelegt.

Die Professorinnen und Professoren sind nun für die Lehre verantwortlich, die Lehrveranstaltungen sind anerkannt und werden mit Bachelor- und Masterabschlüssen abgeschlossen. "Die optimistische Stimmung zeigt sich in seinen Worten über den Wandel: "Die DHBW ist in den Glanzjahren seit ihrer Gründung um mehr als 25 Prozentpunkte gestiegen und mit rund 35.000 Studienanfängern die grösste Universität in Baden-Württemberg.

Zum einen steigt der Bedarf an wissenschaftlich qualifiziertem Fachpersonal in Gebieten wie der Pflegewissenschaften - zum anderen gewinnen die bisher vorwiegend ingenieur- und wirtschaftswissenschaftlich ausgerichteten Doppelstudiengänge sukzessive an Bedeutung. Vor drei Jahren befand sich der 26-Jährige in der vergangenen Runde der Prüfungen - und war bereits an Kollektivverhandlungen für die Industriegewerkschaft Metal beteiligt, betreute Jugend- und Auszubildendenvertreter in schwabenländischen Betrieben und organisierte Treffen der Jugend.

"Das, was ich an der Uni über Sozial- und Arbeitsgesetz oder über Unternehmensleitung erfahre, findet man oft in meiner Arbeit", sagt sie. Mit Alexandra Klein ist er im Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der DHBW tätig. "Der 21-Jährige weiss, dass er seit drei Jahren ein wirklich vollwertiges Studium hat", sagt der 21-Jährige.

"Wenn andere in die Semesterpause gehen, müssen die dualen Studenten im Betrieb mitarbeiten - und während es an der Universität oder Hochschule oft schwierig ist, wenn jemand nicht alles in der gegebenen Zeit erledigt, geraten sie im Zweifelsfalle aufgrund des aktuellen Arbeitsvertrags in echte Nöten. "Und ich wußte, daß ich BWL lernen wollte und habe mir gut überlegen, wo ich die besten Aussichten hatte.

Sein Fazit: "Unternehmen sind auf der Suche nach jungen und gleichzeitig praxiserfahrenen Abiturienten. Diejenigen, die hier studieren, kombinieren diese beiden Vorzüge, die sich sonst nahezu ausgrenzen. "Schöpke ist für eine Großbank tätig, er zog von Erfurt nach Baden-Württemberg, speziell für sein Hochschulstudium. Das spricht auch für ein Doppelstudium, bei dem man ab dem ersten Lebensmonat ein Einkommen erhält.

"An der Genossenschaftlichen Staatlichen Universität lernt das Untenehmen im Laufe der Jahre einen Studenten besser kennen und man kann durch gute Leistungen Vertrauen aufbaut. Sie wollen für die beiden Gremien des AStA eine höhere Aufnahme. "Die Firmen wissen jetzt, dass die Akademiker gut sind", sagt sie, "aber was wir unbedingt beachten müssen, ist die Sichtweise an den Hochschulen.

"Denn jeder Student kann sich für einen Master-Studiengang an einer traditionellen Universität mit einem doppelten Bachelor-Abschluss anmelden - in der Realität, wie die Beteiligten immer wieder aussprechen. Wer mit einem praxisnahen Doppel-Bachelorstudium in ein besonders forschungsintensives Masterstudium wechselt, wird dies wohl auch in Zukunft schwer zu bewältigen sein - aber im Prinzip wird die Permeabilität weiter zunehmen.

"Auch die Universitäten sind zunehmend unter dem Zwang, Dual-Master-Studiengänge anbieten zu müssen, wie sie teilweise schon existieren", stellt sie fest. Der Wechsel von einem doppelten Bachelor-Abschluss zu einem solchen Master-Abschluss ist dann problemlos möglich, der Anstellungsvertrag mit dem Unternehmen verläuft über einen längeren Zeitraum - und die bewiesene Kombination aus theoretischem und praktischem Lerninhalt kann ebenfalls aufrechterhalten werden.

"Viele Firmenvertreter sagen uns, dass sich Studieninteressierte bei der Beantragung eines Doppel-Bachelor-Studiums ausdrücklich nach der Einstiegsmöglichkeit in einen Master-Studiengang erkundigen", sagt Schröder-Kralemann. Silke Baustamante beweist, dass das duale Studienprogramm, dessen Konzeption in Deutschland entwickelt wurde, nun auch im internationalen Vergleich überzeugen kann. Der Professor an der HWR Berlin führt den Doppelstudiengang Servicemanagement - und gehört deutschlandweit zu den Vorreitern für eine weitere Professionalisierung des Studiermodells.

"Im Gegensatz zum Altertum gibt es drei Hürden, die einem Wechsel oft im Wege stehen", erklärt sie: "Erstens sind die sechs Studiensemester bis zum Bachelor bereits voller Theorie- und Praxisblöcke, die in der Regel genau geplant sind. Zum anderen sind viele unserer Partnerunternehmen kleine Firmen, die nicht immer das Motto Internationale Ausrichtung im Auge haben.

Zum Dritten fehlt es der Universität oft schlicht an Struktur - zum Beispiel an Mitarbeitern, die sich um die Pflege internationaler Kooperationen kümmer. Bei der Aufnahme deutscher Studierender für ein Auslandssemester wollen sie im Austausch ihre eigenen Menschen nach Deutschland entsenden; am HWR beispielsweise gab es in der Vergangenheit nicht viele englischsprachige Vorträge.

Es hat sich seit zwei Jahren bewährt und bringt für ausländische Studierende gerade den Nutzen, den auch lokale Studierende haben: die Verbindung von Wissenschaft und Praktik. "Mit einem Intensivstudium an unserer Universität, wo wir den angelsächsischen Raum erheblich erweitert haben", erklärt er.

"Jede der beiden Studienphasen ist dreimonatig und die Universität sorgt dafür, dass die Bildungsausländer in einem deutschsprachigen Betrieb untergebracht werden. "Da Deutschland der grösste Absatzmarkt in Europa ist, ist ein praktisches Semester hier durchaus interessant", sagt sie. Das ist ein Beispiel für die Studenten, die zum HWR kommen.

Die meisten von ihnen absolvieren ihre Praktika in einem der vielen Start-ups Berlins. "Sie sind oft aufgeschlossener und beweglicher als herkömmliche Unternehmen", sagt Bustamante. Die Resonanz auf das Berlinprogramm ist sehr gut: "Als wir mit dem Auslandsmodell begannen, gab es nur eine Zusammenarbeit; heute haben wir 17 Partneruniversitäten in den USA, Thailand, Mexiko, Frankreich, Finnland oder Spanien.

"Und letztendlich kommen auch ihre lokalen Studenten in den Genuss davon. Die beiden Berlin-Studenten Leopold Roth und Franziska Franzke bilden da keine Ausnahme: Ohne die Möglichkeit, im Ausland zu lernen, hätten sie sich wahrscheinlich in ein anderes Studium einschreiben müssen. Für die meisten Doppelstudiengänge wäre ein solcher Wechsel schwierig gewesen - allerdings nicht an der Wirtschaftsuniversität Berlin, wo beide Studiengänge Servicemanagement betreiben.

Während seines Studiums wählte er dann Südkorea - und genoss die exotische Lage. Franziska Frankes Karriere ist ähnlich: Sie arbeitete für ihre Firma in London und absolvierte ihr Auslandsemester in New York. "Es gibt Studienkollegen, die sich während eines Auslandssemesters Sorgen machen oder Angst haben, dass sie nicht pünktlich ihren Studienabschluss machen", so sie.

Dann war es ein kleiner Fortschritt zu sagen: Jetzt stellen wir auch einen 2. Die Rechnung seines Chefs: Hat er einmal die Vorteile eines kleinen Bürogebäudes kennen gelernt, will er nach dem Abschluss seines Studiums bei uns sein. "Das kannte ich bis vor kurzer Zeit nur von der Universität", sagt Lange.

"In einem Studiengang kann man wirklich nicht mehr Übung bekommen."

Auch interessant

Mehr zum Thema