Monatliche Ausbildungsvergütung

Ausbildungsvergütung monatlich

Im Gegensatz zu Studenten muss der monatliche Zuschuss nicht zurückgezahlt werden. Ausbildungsvergütung 2017 Das tarifliche Ausbildungsgeld stieg im Jahr 2017 bundesweit um 2,6% auf 876 EUR pro Monat an. Diese stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,6 Prozentpunkte und damit wesentlich geringer als 2016 (3,4 Prozent). Im Westen Deutschlands beträgt der Durchschnittslohn 881 ? im Jahr 2017 und 827 ?

in Ostdeutschland.

Die prozentualen Gehaltssteigerungen unterschieden sich mit 2,6 bzw. 2,5 Prozentpunkten kaum zwischen West- und Ostdeutschland. Die Kluft zwischen dem westdeutschen und dem ostdeutschen Zollniveau hat sich damit nicht verändert: Im Jahr 2017 wurden wie im Vorjahr 94% des westdeutschen Tarifniveaus im Ostteil erlangt. Das Bundesarbeitsministerium sammelt die neuesten Informationen über tarifliche Ausbildungsbeihilfen aus dem dort gepflegten Lohnregister.

Gegenwärtig werden die Verträge aus rund 450 bedeutenden Tarifgebieten in Deutschland mitberücksichtigt. Gegenwärtig werden 181 Ausbildungsberufe für Westdeutschland und 152 Ausbildungsberufe für Ostdeutschland in die Bewertung miteinbezogen. Die unterschiedliche Anzahl der abgedeckten Ausbildungsberufe ist hauptsächlich darauf zurück zu führen, dass es für eine Anzahl von Ausbildungsberufen im westlichen Raum keine Tarifverträge über Ausbildungsbeihilfen gibt.

Darüber hinaus wurden einige Ausbildungsberufe für den Orient nicht angenommen, weil sie - anders als im Okzident - sehr geringe Ausbildungszahlen und damit kaum quantitativ bedeutsam sind. Bei den Ausbildungsberufen in Westdeutschland sind 90 % aller westlichen Ausbildungsberufe und bei den Ausbildungsberufen in Ostdeutschland 80 % aller Ausbildungsberufe in Ostdeutschland mit dabei.

Weitere Mittelwerte werden auf Basis der in West- und Ostdeutschland festgestellten berufsbezogenen Entgeltdurchschnitte, z.B. für die verschiedenen Ausbildungszweige, sowie eines Gesamtdurchschnitts für alle berücksichtigten Ausbildungsberufe berechnet. Hier findet eine Abwägung mit der entsprechenden Berufsstärke der Berufsgruppen statt. Allerdings können diese Mittelwerte nur für die in West- und Ostdeutschland erfassten Berufsgruppen berechnet werden.

Jeder Ausbildungsbetrieb ist im Rahmen der doppelten beruflichen Bildung zur Zahlung einer angemessenen Entlohnung für seine Lehrlinge angehalten (§17 Berufsbildungsgesetz). Die meisten Sektoren schließen Abkommen über Ausbildungsbeihilfen zwischen den Sozialpartnern (Arbeitgeber und Gewerkschaften). Die Tarifverträge schreiben vor, dass die Vergütungen im Laufe der Ausbildungszeit anwachsen.

Allerdings ist die tarifliche Vergütung von Industrie zu Industrie sehr unterschiedlich.

Lohnvereinbarungen über Ausbildungsbeihilfen werden in der Regel durch die Lohn- und Gehaltsvereinbarungen maßgeblich mitbestimmt. Tarifpflichtige Unternehmen müssen ihren Lehrlingen zumindest die in ihrer Industrie und ihrem Gebiet gültigen Sätze auszahlen. Demgegenüber können Unternehmen, die nicht tarifgebunden sind, nach geltender Rechtssprechung bis zu 20 % unter dem für ihre Industrie und ihr Gebiet vereinbarten Ausbildungszuschuss liegen.

Unternehmen, die keinen festen Tarifvertrag haben, bezahlen jedoch oft die Tarife des Tarifvertrags auf freiwilliger Basis (siehe auch Abschnitt über den Tarifvertrag für das Jahr 2012 in Beicht/Walden). Aus diesem Grund wird die tatsächliche Auszahlung der Ausbildungsbeihilfen vor allem in Westdeutschland noch weitgehend von den Tarifregelungen geprägt, obwohl die Tarifverträge zwischen den Unternehmen der Branche seit der Jahresmitte der 90er Jahre erheblich zurückgegangen sind (siehe Ellguth/Kohaut 2017).

In Ostdeutschland waren die Unternehmen dagegen schon immer wesentlich weniger an Tarifverträge gebunden, und der Prozentsatz der Unternehmen, die eine tarifliche Ausbildungsvergütung auf freiwilliger Basis bezahlen, ist hier wesentlich niedriger als in Westdeutschland (vgl. dazu auch die Ausführungen in der Studie über das Jahr 2012 in Beicht/Walden). Bei den tariflich vereinbarten Ausbildungsbeihilfen handelt es sich um Bruttowerte für Auszubildende. Übersteigt das Entgelt die Geringfügigkeitsgrenze von 325 pro Kalendermonat, wird der Sozialversicherungsbeitrag des Mitarbeiters von der Ausbildungsvergütung einbehalten.

Im Falle einer höheren Entlohnung kann auch die Lohnsteuer abgezogen werden. Ein Abzug entfällt nur, wenn die monatliche Entschädigung höchstens 325 Euro betragen sollte, da die Praktikanten dann sozialversicherungsrechtlich als Geringverdiener angesehen werden, die nicht selbst sozialversicherungspflichtig sind. Dabei sind alle Abgaben (Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge) vom ausbildenden Unternehmen zu entrichten.

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