Möglichkeiten der Weiterqualifizierung

Weiterbildungsmöglichkeiten

In Deutschland machen die Unternehmen von dieser Möglichkeit noch nicht ausreichend Gebrauch. Auch eine allgemeine Weiterbildung kann berufsbezogen sein, denn ein abgeschlossener Sprachkurs ist sicherlich eine berufliche Weiterbildung. Als weitere Finanzierungsmöglichkeiten bieten sich der Meister-Bafög oder Bonusgutscheine wie die Gutscheine der Hamburger Pflegegesellschaft an. Erfahren Sie hier mehr über Ihre Möglichkeiten!

Personalentwicklung und Weiterbildung: Einsatzmöglichkeiten und Formgebung

Haben Sie Ihre Schulausbildung und anschließende Berufslehre oder gar ein abgeschlossenes Hochschulstudium durchlaufen? Sie haben damit ein festes Standbein für Ihre professionelle Karriere gelegt! Wer seine Qualifikation kontinuierlich weiterentwickelt, riskiert nicht, in unserer sich schnell verändernden Zeit zurückzufallen. Weiterbildung ist in der Regel das A und O für die nächste Berufsphase und damit auch für ein höheres Lohn.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen Möglichkeiten auf, wie Sie sich weiter qualifizieren können. Unter Aus- und Fortbildung haben wir für Sie weitere Infos zu diesem Thema zusammengetragen.

Wirtschaftsmechaniker/-in - Berufliche Laufbahn und Fortbildung

TechnikerIn einer Weiterbildungsmaßnahme zum Facharbeiter können Sie einerseits die Fachoberschulreife durch eine zusätzliche Prüfung erwerben und damit den Weg zum Berufsstudium ebnen, andererseits können Sie Ihr Anwendungsgebiet von der rein maschinellen Ausstattung auf die Geräteentwicklung und -aufbereitung umstellen. Technische Betriebswirtin Der Betriebswirt steht für eine höherwertige betriebswirtschaftliche Ausbildung, d.h. Sie können neben der Fertigung auch im Bereich des Einkaufs oder allgemein in der Bürotätigkeit mitarbeiten.

Das Praktikum erstreckt sich in der Regel über 6 bis 3 Jahre. Technische BetriebswirtinAufbauend auf die technische Betriebswirtin können Sie auch eine Zusatzausbildung zum Technische Betriebswirtin absolvieren, um in leitende Positionen zu gelangen. Sie können diese Zusatzausbildung auch ohne technisches Studium absolvieren, aber sie erleichtert Ihnen die Abschlußprüfung wesentlich, da Sie bereits mit vielen Weiterbildungsinhalten bestens vertraut sind.

Ausbildung der Deutschen Chemischen Gemeinschaft (GDC)

Selbst wenn sich Fortbildung rechnet, ist sie aufwendig. Viele Weiterbildungskurse können jedoch subventioniert werden. Durch den Bonusgutschein trägt der Bund einen Teil der Ausbildungskosten. Unterstützt wird die betriebliche Fortbildung von Beschäftigten und Selbständigen über 25 Jahren, wenn ihr Gehalt einen gewissen Wert nicht übersteigt. Mit den Spargutscheinen können die Ersparnisse des Unternehmens für die Fortbildung genutzt werden.

Derjenige, der ein Sparkapital nach dem Kapitalbildungsgesetz hat und dieses für Weiterbildungszwecke nutzen will, kann das Kapital bereits vor Ablauf der Sperrzeit abheben, ohne dass der Mitarbeiter-Sparbonus erlischt. Die Förderungsstipendien sind eine bundesweite Studienbeihilfe und richten sich an Fachleute mit einer Berufsausbildung und einer Berufserfahrung von zwei Jahren. Chemielaborantinnen und -laboranten, CTA und Chemietechniker, die ihre Weiterbildung fortsetzen wollen, können auch bei der finanziellen Unterstützung des Meisters Bafög mithelfen.

Der Meister-Bafög steht für die Fortbildung, zum Beispiel als Chemikant, zur Verfügung. Es gibt in vielen Ländern besondere Förderungsprogramme für die Fortbildung. Da nicht nur die Beschäftigten, sondern oft auch der Auftraggeber von der betrieblichen Fortbildung profitiert, fördern viele Unternehmen solche Projekte einzeln oder durch die Genehmigung von Erziehungsurlaub. Daher ist es sinnvoll, den Auftraggeber z. B. nach einer Kostenübernahme oder auch nach einer Finanzierungsübernahme zu befragen.

Weiterbildungsinteressierte können auch auf andere Art und Weisen gefördert werden, z.B. durch Gleitzeit oder durch Freistellungen während der Prüfungsphase. Doch Vorsicht: Der Auftraggeber ist nicht immer enthusiastisch über die geplante Fortbildung, denn sie kosten den Beschäftigten Zeit und Energie, die ihm im Berufsalltag mangelt. Bei den meisten Bundesländern (www.iwwwb. de/links/bildungsurlaub) haben die Beschäftigten bis zu 5 Tage Erziehungsurlaub, für den sie vom Dienstgeber einen bezahlten Urlaub erhalten müssen.

Der Mitarbeiter muss die Kurskosten selbst übernehmen. Grundvoraussetzung für den Bildungskarenz ist, dass es sich um eine fachliche oder gar staatliche Fortbildung handele. Wenn Sie sich vor den höheren Ausgaben fürchten, weil Sie die Schulung auf eigene Rechnung buchen, sollten Sie auf jeden Fall eine entsprechende Erklärung einreichen. Liegt der Fokus auf professionellen Belangen, können viele Kurse, auch Kurse oder Studien- und Sprachaufenthalte, steuerlich sinnvoll sein.

Die Mitarbeiter erhalten den steuerlichen Vorteil, indem sie die Ausbildungskosten in Anhang N ihrer Einkommensteuererklärung anführen. Bei Selbständigen ist Fortbildung eine betriebswirtschaftliche Ausgabe; es gibt andere Regelungen. Weitere Angaben zu den hier beschriebenen Finanzierungsoptionen finden Sie in einem Sonderheft der Stiftung Warentest.

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