Mittelalter Berufe

Die mittelalterlichen Berufe

Im Mittelalter war die Arbeit meist die Aufgabe der untersten Klasse, d.h. der Bauern. In der Hoch- und Spätmittelalterzeit entwickelten sich viele Berufe. Was für Berufe gab es im Mittelalter und gibt es heute noch?

Juden werden oft mit der Geldverleihung in Verbindung gebracht, vor allem, wenn das Thema Berufe und Judentum im Mittelalter behandelt wird. Auflistung der mittelalterlichen Berufe (Handwerk), die Sie in Ihrem mittelalterlichen Rollenspiel verwenden können.

Landbevölkerung

Ursprünglich war die Handarbeit nur der untersten Ebene vorbehalten: den Landwirten. Die Mittelklasse, die Springer, waren für die Produktion der militärischen Ausrüstung verantwortlich, während die Geistlichen sich dem Beten widmen mussten. Im frühen Mittelalter wurde die Handarbeit als eine Härte betrachtet und von den meisten Menschen als eine Strafe für Gott nach dem Fall der Menschheit erachtet.

Damals fertigten die Künstler nur für ihre nähere Umwelt. Allerdings änderte sich im hohen Mittelalter die ablehnende Sicht auf die Arbeiten. Handarbeit und geistige Fokussierung wurden nicht mehr als unverträglich erachtet. In der Hoch- und Spätmittelalterzeit entwickelten sich viele Berufe. Diese Forderung brachte Fachgruppen zusammen. Im Mittelalter waren der Barbier, der Kürschner, der Hufschmied, der Buchbinder und viele andere Berufe bekannt.

Zum Beispiel können sie in Landwirte, Kunsthandwerker und unehrenhafte Berufe unterteilt werden. Obwohl die Landwirte die Mehrheit der Einwohner ausmachten, gehörten sie zu den niedrigsten Schichten der Gesellschaft. Schließlich gab es einen kleinen Teil der Landwirte, die im Großen und Ganzen nur sich selbst gegenüber engagiert waren. Unter den nicht befreiten Farmern waren die Sklaven und die Bauer in der Corvée.

Seit etwa dem XII. Jh. gehörten die Kunsthandwerker einer freiheitlichen und respektierten sozialen Schicht an. Schon bald entstanden Gilden verschiedener Berufe und die Kunsthandwerker konnten sich einen relativ guten Lebensstil zulegen. Es gab natürlich auch Berufe, die nicht dem Wunschbild entsprechen. Zum Beispiel, zögernd zu arbeiten oder unehrlich Berufe.

Unehrenhafte Berufe waren Berufe, die nicht als betrügerische, sondern als unehrenhaft galten. Unredliche Menschen leben in der Regel am Rande der Gesellschaft. Darunter waren auch die Familienangehörigen dieser Arbeiter. Die Berufe sind heute schwierig zusammenzufassen, weil sich diese Sichtweise von unehrenhaften Aktivitäten je nach Art der Tätigkeit verändert hat.

Mittelalterliche Berufe: Baker hui, Scharfrichter pui

In diesen Ausschnitten wird die mittelalterliche Lebenswelt beschrieben, wie wir sie aus Büchern und Filmen herleiten. Im Mittelalter wie lebte und arbeitete die Stadt? Die Berufe, die die Menschen im frühen Mittelalter zu erledigen hatten, wurden von ihrer Klasse bestimmt. Die Kleriker gehören zur Oberschicht. Weil sie aus der Heiligen Schrift zitiert wurden und die Religionen damals sehr wichtig waren, waren die Pfarrer nicht nur im Verhältnis zum übrigen Volk sehr gut ausgebildet, sondern auch sehr Einfluss haben.

Dazu gehörten unter anderem König, Fürst und Springer, die alle dem Mittelstand anstanden. Die meisten Menschen gehörten der dritten Generation an. Der Fokus lag auf der Autarkie, was nur zu verstehen ist, da Geschäftsreisen in die ausgedehnten und unterentwickelten Städte eine aus heutigen Gesichtspunkten kaum denkbare Anstrengung waren. In der Folge sind zahllose Handwerksberufe aufgetaucht, die auf häufige Anfragen nach gewissen Erzeugnissen beruhen.

Es wurden aber auch immer mehr Leistungen gebraucht, die Berufe wie Vermieter, Hausmaler oder Fassträger hervorbrachten. Die Professionalität wurde immer professioneller und konkreter: Handwerk und kaufmännische Berufe verschmolzen zu einer Berufsgruppe, die Oberschicht leistete nun auch körperlich ihren Dienst und gewisse Berufe fanden großen Anklang.

Darunter waren unter anderem Schmiede, Buchbinder, Backer und Brauer. Es gab wie heute Berufe, die schon damals nicht sehr beliebt waren. Im Mittelalter wurden die so genannten unredlichen und scheuen Berufe als Ziel von Verhöhnung und Verspottung angesehen. Im Mittelalter galt jede nächtliche Tätigkeit als "Abneigung gegen Arbeit", auch die Praxis der Hurerei.

Die unredlichen Berufe dagegen waren diejenigen, die von der übrigen Gesellschaft mit großer Geringschätzung aufgenommen wurden. Diese Geringschätzung war so groß, dass die Menschen, die unehrliche Berufe ausübten, zusammen mit ihren Verwandten von der übrigen Welt verstoßen wurden. Aber es mag überraschen, dass aus der heutigen Perspektive auch normale Berufe wie Müller, Schäfer, Darsteller oder Nachtwächter als unehrenhaft angesehen wurden.

Konkrete Ursachen dafür sind uns bis heute unbekannt, aber oft waren es wohl eher Eifersucht, Ängste oder Auseinandersetzungen zwischen den Fachgruppen. Die Müllerin wurde beschuldigt, den Landwirten Korn gestohlen zu haben. Wenn man im späten Mittelalter den falschen Berufsstand ausübte, dann hatte das schwere Folgen. Allerdings wählten die Menschen einen solchen ehrenlosen Berufsstand nicht aus Neigungen oder Interessen, in der Regel aus rein finanziellen Gründen.

Es gibt heute wesentlich mehr Gelegenheiten, einen ehrlichen Berufsstand zu lernen. Welche Berufsgruppe am besten zu Ihnen paßt, erfahren Sie im kostenfreien Einstufungstest. Ehrenlose oder berufsscheue Berufe sind sicherlich nicht enthalten.

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