Mindestvergütung Ausbildung

Minimale Vergütung für die Ausbildung

Rund um das Thema "Mindestlöhne in der Ausbildung": Lesen Sie, ob der Mindestlohn auch für Auszubildende gilt und wer über die Ausbildungsvergütung entscheidet. Dies soll nun durch eine Mindestvergütung für Auszubildende geändert werden. Grosse Koalition und Mindestlöhne: Wer kommt in den Genuss der Mindestausbildungsentschädigung?

Ein Metzger mit 310 EUR monatlichem Gehalt in der Ausbildung? In der Grossen Koalition soll ein Mindestgehalt fuer Auszubildende eingeführt werden. Die Grosse Koalition hat sich darauf geeinigt, dass es in weniger als zwei Jahren eine Form von Mindestlöhnen für Auszubildende gibt. Ein Metzger in einem östlichen Bundesland muss heute mit 310 ? im ersten Ausbildungsjahr und ein Friseur mit 406 EUR auskommen - das sollte das Ende sein.

Der maßgebliche Passus befindet sich auf S. 30 des Koalitionsvertrages und ist einer der Argumente, die die Justiz von ihrer neuen Kooperation mit der Gewerkschaft überzeugt haben sollten: "Im Zuge der Novellierung des Berufsausbildungsgesetzes werden wir eine Mindestvergütung im Berufsausbildungsgesetz festschreiben. Aber wer sich an die Diskussionen vor der Mindestlohneinführung für die Beschäftigten denkt, kann sich vorstellen, dass die Einzelheiten noch heftige Kontroversen aufwerfen werden.

Der Gewerkschaftsbund unterstuetzt den Plan: Er schafft ein "Mindestmaß an Sicherheit", heisst es in einem Vorstand. Es gibt auch eine Mindestlohnempfehlung für Auszubildende: 80 Prozentpunkte des Durchschnittslohns für alle Ausbildungsberufe sollten es bereits sein. Im ersten Ausbildungsjahr wären das 635 EUR, im zweiten Jahr 696 EUR und im vierten Jahr 796 EUR.

In Unternehmen ohne Tarifvertrag sind die Ausbildungsbeihilfen oft erheblich geringer, "die Justiz hält nach wie vor ein Defizit von höchstens 20 % für angemessen", erläutert er. Zur Abschätzung der Wirkung hat Anbuhl eine Liste der Lehrberufe erstellt, die nach den neuesten Daten des BIBB unter 80 % aller Lehrberufe liegt.

Ausserdem hat er die Liste berechnet, falls sich die Regierungskoalition auf eine geringere Mindestvergütung einigen sollte - etwa 600 EUR, 550 EUR oder 500 EUR im ersten Ausbildungsjahr. Mit einer Mindestlohnregelung würden die tariflichen Gehälter in diesen 50 Berufsgruppen auf einen Streich erhöht. "Bei besonders niedrigen Vergütungen sind die Ausfallquoten sehr hoch ", sagt Elke Hannack, Stv.

Durchschnittlich beginnen jährlich etwas mehr als 10000 Auszubildende ihre Ausbildung im Friseurgewerbe und gut 5000 Auszubildende bleiben bis zum Examen im Betrieb: "Ein besseres Gehalt könnte mehr Nachwuchskräfte in der Ausbildung erhalten. Selbstverständlich bin ich glücklich für die Jugendlichen, die dann ein angemessenes Ausbildungsentgelt erhalten und keine Ausbildungsstipendien erhalten müssen.

Wie auch immer, als Frau wundere ich mich über eine angehende Krankengymnastin (Ausbildungskosten allein durch Schulgebühren in 3 Jahren 14000) und eine angehende Pädagogin (immerhin keine Schulgebühren, aber auch kein Einkommen), wo diese Berufsgruppen endlich wirtschaftlich gesehen werden. Diese Schulungen bezahlen wir ganz allein, kein Geld, keine Ausbildungsförderung, und die ganze Gesellschaft hat danach den Vorteil!

Background: Ein Metzgereifachbetrieb oder ein Frisör haben kaum den Erlös um diese Gehaltserhöhung von bis zu 210 Euro/Monat für einen 2/3 Arbeiter (Berufsschule) zu tragen. Das Unternehmen wird schlichtweg nicht mehr dressieren. Das trifft auf viele kleine Unternehmen zu. Sie bemerken, dass der Auftrag völlig anders ist, als sie es sich zuvor erträumt hatten und erkennen die beiden wie schlecht die Bezahlung später sein wird.

Zum Schluss noch ein Hinweis: Für all diese schlecht bezahlten Berufsgruppen werden in der Regel Gymnasiasten mitgenommen. Werden diese Ausbildungsberufe in absehbarer Zeit nicht mehr angeboten (Betriebe können es sich nicht mehr leisten), haben Geringqualifizierte kaum noch eine Chance, einen Ausbildungsstellenplatz zu finden. Die Auzubis kann sich bereits für BAföG und Ausbildungsstipendien bewerben. Background: Ein Metzgereifachbetrieb oder ein Frisör haben kaum den Erlös um diese Gehaltserhöhung von bis zu 210 Euro/Monat für einen 2/3 Arbeiter (Berufsschule) zu tragen.

Das Unternehmen wird schlichtweg nicht mehr dressieren. Das trifft auf viele kleine Unternehmen zu. Sie bemerken, dass der Auftrag völlig anders ist, als sie es sich zuvor erträumt hatten und erkennen die beiden wie schlecht die Bezahlung später sein wird.

Zum Schluss noch ein Hinweis: Für all diese schlecht bezahlten Berufsgruppen werden in der Regel Gymnasiasten mitgenommen. Werden diese Ausbildungsberufe in absehbarer Zeit nicht mehr angeboten (die Betriebe können es sich nicht mehr leisten), haben Geringqualifizierte kaum noch eine Chance, einen Ausbildungsstellenplatz zu finden. Die Auzubis kann sich bereits für BAföG und Ausbildungsstipendien bewerben. Möglicherweise sollten sie darüber nachdenken, warum der Handel überhaupt eine Ausbildung ist.

Das Training erfolgt, um einen weiteren Facharbeiter für die weitere Entwicklung zu gewinnen. Ja, das ist richtig - im ersten Jahr der Ausbildung wird es nicht einmal fast 2/3 der Arbeitsbelastung eines Vollzeitmitarbeiters ausmachen.... Es ist natürlich eine Ausbildung, und man kann es sich nicht erlauben, jemanden zu zahlen, der kaum Mehrwert schaffen kann.

Die Erwähnung der Möglichkeiten einer Erhöhung durch Ausbildungsbeihilfen ist ziemlich asozial.

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