Lernen am Erfolg

Erfolgreich lernen

Mit Hilfe seiner Katzenexperimente entdeckt und beschreibt Thorndike das Prinzip des Lernens durch Fehler und Erfolg. Erfolgreiches Lernen instrumentales Lernen, Lernen. Durch selbstbestimmtes Lernen zum Erfolg: Selbstbestimmtes Lernen.

Vom Erfolg lernen (oder: operantes Konditionieren)

Mit Hilfe seiner Katzenexperimente hat Thorndike das Grundprinzip des Irrtums und des Erfolgs erkannt und beschrieben. Sie schliesst eine Katz in einem Korb ein und wartete, bis die Katz die Katz versehentlich auf einen gewissen Griff drückte. Danach geht die Tür des Käfigs auf und die Katz geht nach draußen. Sobald die Katz wieder im Korb eingesperrt ist, geht es viel rascher, bis sie wieder den Schalter betätigt, um herauszukommen.

Schon nach wenigen Anläufen hat die Katz erlernt, den Griff zu betätigen, wenn sie im Korb verriegelt ist. Thorndiks Gesetz des Lernens lautet daher: Verhaltensweisen, die zunächst zufällig eintreten, aber Erfolg haben, werden sich in den nächsten Jahren viel öfter zeigen. Erfolg stärkt ein gewisses Benehmen. Im Gegensatz zur herkömmlichen Operationalität kommen hier erstmals die Konsequenzen des Handelns zum Tragen, wenn es um die Wichtigkeit des Lernens geht.

Häuter befasste sich zunächst mit der Fragestellung, unter welchen Umständen ein Tier (Ratte, Taube) am raschesten und nachhaltigsten unterschiedliche Verhaltensmuster erlernt. Grundgedanke: Die Folgen des Auftretens sind ausschlaggebend für die Wahrscheinlichkeit des Auftretens dieses Vorgangs. Künftig wird das Auftreten mit positiven Folgen (= positiver Verstärkung) vermehrt werden.

Verhaltensweisen, die keine positive Wirkung haben (=das wird nicht weiter vertieft; das wird ignoriert), werden in absehbarer Zeit weniger häufig auftreten. wird entwickelt, sondern nur, um unerwünschte Verhaltensweisen zu unterdrücken. Ein Beispiel: Praxis. Durch die systematische Verstärkung jedes Verhaltens, das in eine " definierte Zielrichtung " geht, vermittelt er den Menschen sehr komplizierte Verhaltensprozesse.

Wenn die Tauben versehentlich ein Benehmen zeigen, das in Zielrichtung geht (z.B. auf einem Schenkel stehend ), werden sie umgehend mit einer Fütterungspille gestärkt (belohnt). Bei Erreichen des Zielverhaltens wird die Systemverstärkung gesetzt. Stattdessen ist die Amplifikation variabel. Dies bedeutet, dass die Tauben nicht mehr jedes Mal eine Prämie erhalten, wenn sie um den Pool springen, sondern nur noch jedes vierte Mal.

Dadurch wird der Lernvorgang viel besser als wenn das gelernte Benehmen jedes Mal untermauert wird. Die Reduzierung von unerwünschten Verhaltensmustern wird durch konsequente Ignorierung oder systematische Rücknahme von Verstärker und durch Erhöhung von alternativen Verhaltensmustern erreicht. Der Unterschied zwischen Positiv- und Negativverstärkern ist etwas irreführend: A1W: Erklären Sie, wie Skiners Ausdruck "Verstärkung" verwendet und was er damit meint.

Erklären Sie in diesem Kontext die grundlegenden Begriffe "positive Verstärkung", "negative Verstärkung", "variable Verstärkung", "konstante Verstärkung" A2R/T: Wie sind folgende Sachverhalte aus der Sicht der Operandenkonditionierung zu bewerten? A-3R: Im Kontext der operativen Klimatisierung wird die Bestrafung (=negative Folge von unerwünschtem Verhalten) als Mittel zum Auf- und Ausbau bestimmter Verhaltensmuster abgetan. DIN A4R: Wann ist die Bewehrung effektiver: wenn sie immer (konstant) oder nur gelegentlich (variabel) ist?

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