Lehrstellensituation 2016

Ausbildungssituation im Jahr 2016

Am 12. und 15. August wurde die Lehrstellensituation in Schaffhausen 2016 unter www.biz-sh.ch, veröffentlicht.

Effektmodellierung des Systems der betrieblichen Ausbildungsplätze. Teilweise noch nicht besetzte Ausbildungsplätze.

Ausbildungssituation im Kanton Zürich 2016

In diesem Jahr wurden rund 12.400 Ausbildungsverträge geschlossen. Gemäss Ausbildungsstatistik des Kanton Zürich (BISTA) hat das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung (MBA) bis Juni 12'257 neue Ausbildungsverträge für die zwei- bis vierjährige berufliche Grundausbildung angemeldet (2015: 12'331). Wegen einer Änderung in der IT mussten die Angaben bis zum 21. Juni dieses Jahres und nicht wie in den Jahren zuvor bis zum 30. Juni ausgewertet werden.

Berücksichtigt man die geschätzten 150 im Monat Juni neu abgeschlossenen, aber noch nicht abgedeckten Ausbildungsverträge, so hat sich die Zahl der neuen Ausbildungsverträge Ende Juni zum zehnten Mal in Folge erhöht. Damit ist die Ausbildungssituation im Kanton Zürich intakt. Laut Ausbildungsstatistik des Kt. Zürich waren am 21. Juni 2016 noch rund 1'400 Ausbildungsplätze offen.

Wenn die IT-Umstellung auch hier mitberücksichtigt wird und die Bewertung Ende Juni erneut durchgeführt wird, sind nur noch rund 1.250 Ausbildungsplätze offen. Ungeachtet des bevorstehenden Ausbildungsbeginns haben junge Menschen die Möglichkeit, auch in kurzer Zeit einen Ausbildungsstellenplatz zu bekommen. Ausbildungsverträge werden weiter bewilligt. Die Anzahl der Ausbildungsverträge ist seit 2007 gestiegen. Die Vielfalt der Ausbildungsplätze und die vielen freien Ausbildungsplätze belegen, dass die Berufsausbildung im Kanton Zürich gut positioniert ist und der Ausbildungsmarkt intakt ist.

Für sie wird es immer schwerer, alle Ausbildungsplätze in der gewünschten Form zu vergeben.

Es wären noch genügend freie Plätze vorhanden. Nach wie vor gibt es eine Vielzahl von Ausbildungsberufen - zum Beispiel als Friseur oder im Bauwesen. Die Lehrlingsausbildung LENA weist aus, welche Ausbildungsplätze in den einzelnen Ländern noch frei sind. In der ganzen Schweiz waren am heutigen Tag noch 7109 Ausbildungsplätze vakant. In Zürich waren zwei Dritteln der offenen Positionen in den Bereichen Baubranche, Handwerk, Beauty, Strom und Gastronomie tätig.

Wie die Ausbildungsstatistik belegt, lag die Anzahl der freien Plätze Ende Juni bei 1395. "Es ist nicht leicht, in bestimmten Fachberufen Schüler zu gewinnen, die den Schulanforderungen der Grundausbildung entsprechen", sagt Sergio Casucci vom Karrierezentrum der Stadt Zürich. 2. Marine Dings von der Rufbereitschaft für Lehrlingssuchende im Freistaat Freiburg hat ebenfalls festgestellt, dass Lehrstellen zu den beliebtesten unter den jungen Menschen zählt.

Per Ende Juni gab es im ganzen Land noch freie Arbeitsstellen, insbesondere in Handwerks- und Technikberufen, im Einzelhandel und in der Gastro. Per Ende Juni wurden jedoch nur noch 56 Ausbildungsplätze angeboten - gegenüber rund 10.000 genehmigten Ausbildungsverträgen. "Tatsächlich sind die Ausbildungsplätze besetzt", sagt Mario Battaglia vom Amt für Schule und Berufsbildung Bern.

Die übrigen 20 Ausbildungsplätze waren für die Gartenarbeit vorgesehen. Wenn Sie eine kurzfristige Ausbildung suchen, müssen Sie vielleicht etwas mehr Flexibilität bei der Berufsauswahl mitbringen. Gemäss den Berufsberatungs- und Informationsstellen des Kantons Bern denken viele junge Menschen nur an sehr wenige Berufsbilder. Die Berner Kantone versuchen, junge Menschen mit Problemen bei der Arbeitssuche so frühzeitig wie möglich zu identifizieren und zu fördern, damit sie nicht kurz vor Ausbildungsbeginn ohne Ausbildungsvertrag verlassen werden.

Aber auch die Landeshauptstadt Zürich tut viel, um Lehrer und Schülerinnen und Schüler zusammen zu bringen. Sie organisiert im Frühjahr Ausbildungsmessen und im Juli die Aktion "Keine Lehrstelle war tun? Mit dem " Last Call " am 11. September wird allen Schulabsolventen ohne Nachfolgelösung die Möglichkeit geboten, einen Ausbildungsplatz oder eine andere Möglichkeit wie z.B. ein Vorberufsjahr zu bekommen.

Für den Schweizerischen Industriegewerkschaftsbund ist es in erster Linie die Aufgabe der Unternehmen, dafür zu sorgen, dass alle jungen Menschen einen geeigneten Ausbildungsplatz vorfinden.

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