Lehrstellenbörse Osnabrück

Ausbildungsbörse Osnabrück

In Osnabrück gibt es noch kostenlose Auszubildende! 3.683 Jugendliche in der Osnabrücker -Emsland-Grafschaft Bentheim starten in diesem Jahr ihre Berufsausbildung in Betrieben aus den Bereichen Wirtschaft, Handwerk und Dienstleistungen. Das ist die Zahl der bis Ende Juni bei der IHK eingegangenen Lehrverträge - 44 oder 1,2% weniger als zum gleichen Termin des Vorjahres.

"Die Bereitschaft der Ausbildungsbetriebe, ihren Bedarf an Fachkräften durch eigene Ausbildungen zu sichern, bleibt hoch", unterstreicht Hans-Jürgen Falkenstein, stellvertretender Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer. Mehr als 600 Ausbildungsplätze hatten die Firmen den Agenturen für Arbeit mitgeteilt als im vorigen Jahr. In vielen Bereichen wird es jedoch immer schwieriger, passende Studienbewerber zu gewinnen, da die Anzahl der Absolventen sinkt und immer mehr junge Menschen auf eine Hochschulzugangsberechtigung und ein Hochschulstudium drängen.

An der IHK-Börse gibt es derzeit noch eine Vielzahl von freien Ausbildungsplätzen. Junge Menschen, die sich für eine kaufmännische Lehre im Handel, Koch oder Hotelfachmann entscheiden, haben gute Aussichten, einen Ausbildungsstellenplatz für das aktuelle Lehrjahr zu ergattern. Alle Altbewerberinnen und Altbewerber werden bis zum Ende des bereits begonnenen Nachvermittlungsverfahrens ein Weiterbildungsangebot haben.

"Wer einen Job will, hat jetzt gute Aussichten, etwas Geeignetes zu bekommen. Die Potenziale sind da, jetzt müssen Firmen und Antragsteller zusammenkommen", so Falkenstein weiter. Betrieben, die noch freie Ausbildungsplätze haben, sollte auch dann eine Möglichkeit gegeben werden, wenn die Form auf den ersten Blick nicht akzeptabel erscheint.

Betriebe, die noch offene Stellen haben oder einen weiteren Lehrplatz aufbauen wollen, können auf die kostenlose Lehrstellenbörse der IHK unter www.osnabrueck.ihk24.de/lehrstellenboerse. zugreifen.

Endspurt: Noch über 2000 Ausbildungsplätze verfügbar - Karriere & Ausbildung

Auf der Azubi-Karte finden Sie eine Vielzahl von Ausbildungsmöglichkeiten im Großraum Osnabrück. zur Veranschaulichung: Screenshot Website Azbimap(eb/pr) Osnabrück, 19. Juli 2018 / Kurz vor Beginn der Ferien ist der Bildungsmarkt in der Osnabrücker Gegend noch in Gang. Unzählige Unternehmen sind auf der Suche nach neuen Auszubildenden - bis zum Redaktionsschluss dieses Artikels standen noch mehr als 2.400 Ausbildungsplätze zur Verfügung.

"Wenn es um die Weiterbildung geht, kippt die Bilanz zunehmend in den Bewerber-Markt ", sagt Christiane Fern, Vorstandsvorsitzende der Arbeitagentur in Osnabrück. Die Schulkohorten gehen jedoch zurück, und viele Jugendliche wollen zur Schule gehen und möglicherweise noch lernen. Dies spiegelt sich dann in der Gesamtzahl der Bewerber wider", so Fern weiter.

Die Anzahl aller Ausbildungsplatzbewerber verringerte sich Ende Mai um 252 auf 3.142 gegenüber dem Vorjahr - ein Rückgang um 7,4 Prozentpunkte. Gleichzeitig erhöhte sich die Anzahl der angemeldeten Ausbildungsplätze um 613 auf 4.484 (plus 15,8 Prozent). Schwierig für die Unternehmen, gut für die Antragsteller - wie Fern erklärte, gibt es weniger Wettbewerb um die Einzelstellen: "Die Chance, einen eigenen Arbeitsplatz zu bekommen, war noch nie so gut wie in diesem Jahr.

Fast 40 Prozent der Studienanfängerinnen und Studienanfänger teilen sich auf nur zehn Lehrberufe auf, gut 200 davon gibt es in der Metropolregion. Bei den Bewerberinnen sind es bis zu 55 Prozentpunkte, die sich auf nur zehn Lehrberufe beschränken. Agenturchef Fern war der Ansicht, dass die Betriebe ihre Bemühungen weiter intensivieren müssen, wenn sie bei der Suche nach Auszubildenden nicht ins Stocken kommen wollen.

Exakt zu diesem Motto veranstaltet die Behörde am 28. September einen Business Talk", mit dem wir geeignete Vorschläge und Hinweise für Arbeitgeber einholen wollen? Der Wunsch vieler Betriebe, dass die jungen Menschen den Niedergang bei den Bewerbern für eine Berufsausbildung kompensieren können, hat sich zumindest in Teilen verwirklicht. Per Ende Mai wurden 202 Personen als Bewerber für eine Ausbildung registriert, was jedoch den Gesamtrückgang nicht ganz ausgleicht.

"Mit verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten bereiten wir mehr Menschen auf den Bildungsmarkt vor", erklärt er. Im vergangenen Jahr konnten gut 70 Prozent der Teilnehmer eine Lehre anstreben. Farn empfiehlt Unternehmen, auch Bewerberinnen und Bewerber eine Möglichkeit zu bieten, die auf den ersten Blick nicht passt. "Häufig sind die Bewertungen weniger bedeutsam als Verlässlichkeit, Lernwille und Motivation", sagt Agenturleiterin.

"Oftmals zeigt sich, dass besonders schwache und trotzdem vertraute Antragsteller besonders begierig an die Sache gehen. Bei nicht unproblematischen Ausbildungsberufen bieten die Arbeitsagenturen verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten an. Wenn es darum geht, Probleme zu lösen, sind wir der erste Ansprechpartner", sagt Fern. Sie hat den jungen Leuten empfohlen, die Vielfältigkeit der Arbeitswelt zu ergründen.

Bewerber für eine Ausbildung können die Behörde unter der Gratisnummer 0800 / 455500 oder über ein Formular im Netz kontaktieren. Aber auch Arbeitgeber und potenzielle Arbeitnehmer werden von den Handwerkskammern unterstützt: Sowohl die Industrie- und Handelskammern als auch die Handwerkskammern haben auf ihren Internetseiten eine eigene Lehrstellenbörse, auf der künftige Auszubildende ihren Traumberuf suchen können - wenn sie nicht so vielseitig sind.

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