Lehrstellen 2016 Detailhandel

Ausbildung 2016 Einzelhandel

Das Schild steht vor dem Volg-Shop in Möhlin Riburg. Interessierte Auszubildende finden sich ebenso wie im Einzelhandel und in der Gastronomie. Die letzten Ausbildungsplätze für 2016 werden derzeit besetzt. Qual der Wahl: In der Lehrstellenbörse des Karrierezentrums der Stadt Zürich treffen junge Menschen auf Lehrstellenanbieter.

Einzelhandelsausbildung

Darstellung der unternehmensspezifischen Ausbildung: Neben den gesetzlichen Grundlagen der Grundbildung (überbetriebliche Lehrgänge, kurz "üK" und Berufsschule ) bietet wir Ihnen im Zuge unserer regionalen Lehrgänge ("RK", 2 Tage pro Halbjahr, inklusive QV-Simulation) und in der Schuhindustrie ein QV-Vorbereitungslager, das Sie auf das Qualifizierungsverfahren bestmöglich vorbereitet.

In der Berufsausbildung steht Ihnen eine zentrale Ansprechpartnerin in der Administration zur Verfügung, die bei Ausbildungsproblemen neben dem Ausbilder in der Branche stets erreichbar ist, um konstruktive Lösungsansätze zu finden. Wie Sie sich als Detailhandelsfachkraft EFZ (DHF) oder als Detailhandelsassistentin EBA (DHA) bewerben: Auf unseren Internetseiten erfahren Sie, ob Sie die schulische und persönliche Voraussetzung für die gewünschte Berufsausbildung in unserem Unternehmen erfüllen.

Stellen Sie eine vollständige Bewerbungsmappe (inkl. Schulzeugnisse, Curriculum Vitae und Multicheck) zusammen und schreiben Sie ein Anschreiben, in dem Sie uns mitteilen, warum Sie sich gerade für unser Unternehmen als Ausbildungsstandort entscheiden. Wenn Sie sich für einen Orientierungstag interessieren, weil Sie sich noch nicht für eine bestimmte Berufsausbildung entscheiden, dann müssen Sie oft "nur" ein Anschreiben an eine für Sie geeignete Branche schicken.

Finden Sie unter "Ausbildung und Traineeprogramme" einen Lehrplatz in der näheren Umgebung Ihres Wohnorts und bewerben Sie sich hier. Inwiefern wird die Anwerbung in der Branche fortgesetzt? Der Zweig nimmt die eingegangenen Unterlagen entgegen, überprüft sie und fordert einige Studenten auf, sie auszuprobieren. Die Zweigniederlassung entscheidet dann über einen Bewerber.

Nun schließt die Niederlassung den Ausbildungsvertrag ab und diskutiert ihn mit dem Auszubildenden. Die komplette Bewerbung wird an die Administration in Diétikon gesendet. Der Ausbildungsverantwortliche überprüft den Gesuch und bestimmt, welche Art von Unterricht (DHF oder DHA) durchgeführt werden kann.

Zahlreiche Ausbildungsplätze im Limmattal: Unternehmen konkurrieren um Lehrlinge - LIZ-Schaufenster

In der ganzen Schweiz sind noch 7000 Lehrstellen offen. Das ist das Ausbildungsportal für Berufsberater. Vor allem im Detailhandel, im Bauwesen und in der Kosmetikbranche haben Lernende grosse Schwierigkeiten, ihre offenen Positionen zu füllen, so das Amt für Höhere Schule und Berufsbildung des Kanton Zürich. Das können auch die Limmattal-Gesellschaften nachweisen. Auch der Baukonzern Walo Bertschinger hat an seinen beiden Limmatttaler Produktionsstandorten noch mehrere Ausbildungsplätze offen.

Die Ausbildungsberufe im Baugewerbe zählen zu den am wenigsten beliebten Ausbildungsberufen, sagt Markus Popp, verantwortlich für die Lehrlingsausbildung im Unternehmen. "Zuviele junge Menschen stellen sich auf den gleichen Ausbildungsplatz", sagt Sergio Casucci von der Stadtteilberatung. Zum einen würden bestimmte Berufe aus städtischen Gebieten und damit aus der Sicht der Jugend aussterben. Darüber hinaus ist der Dienstleistungsbereich in den von jungen Menschen genutzten Massenmedien sowohl im Bereich der Klassik als auch im Bereich der Gesellschaft übermäßig stark vertreten, weshalb ihnen vor allem dies bei der Wahl des Berufes in den Sinn kommt.

Und was machen die Betriebe in Limmattal, deren Lehrstellen bei den jungen Leuten nicht auf der Beliebtheitsliste stehen, um genügend Lehrlinge zu haben? Zahlreiche Aussteller weisen auf Wunsch auf ihre Beteiligung an Fachmessen hin. Junge Menschen würden auf solchen Veranstaltungen mit Information überschwemmt und würden sich nicht mehr an das Unternehmensprofil der jeweiligen Firma errinern. Das Berufsausbildungszentrum Dietikon (BZD), in dem die angehenden Logistik- und Maschinenbauingenieure die Berufsfachschule abschließen, verzeichnet in diesem Jahr eine große Fehlerquote.

BZD Rektor René Wyttenbach betrachtet es als seine Aufgabe nicht nur gegenüber der Ökonomie, sondern auch gegenüber den Lehrern der Oberschule, die Lehrstellen für ihre Studenten auszuwählen. Als erster Ansprechpartner für Lehrstellensuchende müsste man sie über die derzeitige Berufswelt exakt informieren, was nicht ausreichend berücksichtigt wird. Die Firma präsentiert ihre Kurse in den Bereichen Computerwissenschaften, Mechanik, Logistik, Automatenelektronik und Betriebswirtschaft in Sekundarschulen und veranstaltet in ihren Büros Besichtigungstage für Klassen.

"Handwerksausbildung ist heute weniger begehrt, deshalb muss ein Konzern etwas tun, um Lehrlinge zu rekrutieren", sagt Personalleiterin Brenda Haas, die ihre Lehrlinge aus einer Vielzahl von Bewerbungsunterlagen aussuchen kann. Mit zielgerichteten Maßnahmen macht das Pestalozzi auch potentielle Lerner auf sich aufmerksam. Denn die Mitarbeiter der Schule sind immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten. Zusätzlich zu ihrer Teilnahme an Ausbildungsmessen veranstaltet sie in Kooperation mit dem Berufsausbildungszentrum Dietikon Berufsinformationstage im Hause, um junge Menschen mit den Berufsbildungsprofilen vertraut zu machen.

Aldi Suisse ist auf weitere Incentives angewiesen, wo die Lehrstellen für den Detailhandel in den Städten Diétikon und Aldi Suisse noch zu vergeben sind: Ab dem ersten Ausbildungsjahr bezahlt das Traditionsunternehmen den Lehrlingen ein Monatsgehalt von CHF 1'107. Nach Angaben mehrerer Betriebe in der Umgebung wurden durch die sehr frühzeitige Bekanntgabe der Ausbildungsplätze ausreichend Auszubildende vermittelt.

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