Lehrstellen 2015

Ausbildung 2015

sowie Vertragsauflösungen zeigt der Bericht Zahlen für 2015. Immer weniger Bewerber, immer weniger Lehrstellen, die duale Berufsausbildung wird in Deutschland immer wichtiger. Mit dem Ausbildungsradar werden alle verfügbaren Ausbildungs- und Praktikumsplätze direkt auf Ihr Smartphone übertragen. Im April 2016 stehen 125.500 junge Menschen vor der Wahl eines Ausbildungsplatzes (2015: 132.

500). Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, gemeldete Arbeitsplätze ohne zkT.

Berufsbildungsreport 2015 - Immer weniger Auszubildende - Berufsbildung

Die Verabschiedung des Berufsbildungsberichts 2015 erfolgt heute Morgen im Bundeskabinett. Mehr und mehr Lehrstellen werden nicht besetzt - gleichzeitig werden immer weniger Lehrstellen angeboten. Erfreulich ist, dass die Anzahl der Jugendlichen ohne Berufsabschluss nachlässt. Nichtsdestotrotz bemängelt der DGB, dass die freien Lehrstellen "bei weitem nicht für alle offen sind". Von den 2,1 Mio. Unternehmen mit wenigstens einem Mitarbeiter bildet nur etwa jeder fünfte (20,7 Prozent) einen Auszubildenden aus.

Im Jahr 2007 betrug die Kennzahl 24,1 Prozentpunkte. Vor allem in kleinen Unternehmen geht die Anzahl zurück. Dagegen hätten Großunternehmen im sich verschärfenden Bewerbungswettbewerb "mehr Attraktivität" bei Jugendlichen und mehr Mittel, um passende Bewerber zu gewinnen. Im Jahr 2014 ging die Anzahl der Neuabschlüsse von Ausbildungsverträgen nochmals um 1,4 Prozentpunkte auf rund 522.000 zurück Dies ist im Regierungsbericht auf die erhöhte Studienbereitschaft und die rückläufige Anzahl von Schulabsolventen zurückzuführen.

Gleichzeitig stieg die Anzahl der offenen Ausbildungsplätze auf über 37.000. Dies entspricht einem Zuwachs von 3363 Arbeitsplätzen (zehn Prozent) gegenüber 2013, Es gibt "erhöhte Anpassungsprobleme", heißt es im Zwischenbericht. Der Anteil der Altbewerber ist auf 20.872 zurück gegangen (minus 0,8 Prozent).

Die Anzahl der neuen Verträge ging ebenfalls leicht auf 522.232 (minus 1,4) zurück. Dagegen ist die Anzahl der Vertragskündigungen weiter angestiegen - mit klaren Differenzen zwischen den einzelnen Berufen. Nichtsdestotrotz gibt es gute Nachrichten: Die Anzahl der Jugendlichen ohne Berufsabschluss ist zurückgegangen. Während im Jahr 2008 noch 1,46 Mio. Menschen im Alter zwischen 20 und 29 Jahren lebten, ging die Anzahl der Personen ohne Berufsabschluss im selben Altersbereich im Jahr 2012 auf 1,29 Mio. zurück.

"Vordringlich ist eine stärkere soziale Anerkennung der dualen Berufsausbildung, die als eine der Stärken Deutschlands gilt", sagte der CDU-Politiker in Berlin. Die Neigung, nicht in diese Doppelausbildung zu gehen, ist gestiegen. Der Begriff "duale Ausbildung" bezieht sich auf die Parallelausbildung in Betrieben und Berufsschulen oder an einer Dualen Hochschule.

"Dazu die Vizepräsidentin des DGB, Elke Hannack: "Mehr junge Menschen sind auf der Suche nach einer Lehrstelle mit leeren Händen, während zugleich die Anzahl der nicht besetzten Stellen zunimmt. "Der Anteil der ausbildenden Betriebe lag mit 20,7 Prozent auf dem niedrigsten Stand seit 1999, und auch 2014 gingen knapp 10.000 Betriebe aus.

Sie kritisierten, dass die 37.000 Ausbildungsplätze "weit davon entfernt seien, allen jungen Menschen offen zu stehen". "Junge Menschen mit Hauptschulabschluss müssen ebenfalls in die Lage versetzt werden, eine Berufsausbildung zu absolvieren. Über 280.000 von der Agentur für Arbeit klassifizierte junge Menschen haben vergebens nach einer Berufsausbildung Ausschau gehalten.

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